Der Mann steht am Bahnsteig! Kein Freund
auf den er wartet! Kein Zug mit dem er fährt!
Er denkt an Märchen! Wo die Engel von
Reichtum reden! Wo die Götter auf Macht
verzichten! Wo die Menschen das Glück
kennen! Dann kommt ein Zug! Und er weiß:
„Jede Richtung ist richtig! Denn er hat wieder
die Liebe entdeckt!“

Der Mann steht am Bahnsteig! Kein Mensch
auf den er wartet! Kein Zug mit den er fährt!
Er denkt an Wahrheit! Wo die Zauberer mit
Kindern reden! Wo die Clowns den Tag küssen!
Wo die Dompteure die Zeit streicheln! Dann
kommt ein Zug! Und er weiß: „Jede Richtung
ist richtig! Denn er hat wieder das Glück
entdeckt!

Der Mann steht am Bahnsteig! Kein Bruder
auf den er wartet! Kein Zug mit dem er fährt!
Er denkt an Kunst! Wo die Blumen den Himmel
berühren! Wo die Lieder mit Sternen lächeln!
Wo die Sätze immer Oasen zeigen! Dann kommt
ein Zug! Und er weiß jede Richtung ist richtig!
Denn er hat wieder das Leben entdeckt!

Der Mann steht am Bahnsteig! Er sieht die Züge!
Und denkt an Märchen! Er sieht die Menschen!
Und denkt an Wahrheit! Er sieht das Leben! Und
denkt an Liebe! Die Sprache redet mit ihm! Die
Zeit denkt mit ihm! Die Kunst fühlt mit ihm!
Dann steigt er in einen Zug! Und weiß jede
Richtung ist richtig! Denn die Welt lebt in Ihm!

(C) Klaus Lutz

Am 30.7.2019 um 17:45:29 Uhr
die copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Wenn Jemand das Gedicht gefällt würde mich das freuen! Es ist eigentlich eine Idee aus meiner philosophischen Zeit! Eine Zeit vor meiner Abenteurerzeit! Und nach meiner Meditationszeit! Und lange nach meiner Wahrheitssucherzeit! Und auch meiner Selbsthilfegruppenzeit für von Existenzzweifel gebeutelte Sexsüchtige! Was zwischen meiner Drogen und Guruzeit war! Und den unerwähnbaren Zeiten die ich, nur, mit einem persönlichen Onlineglaskugelleser überstanden habe! In diesem Gedicht sind all diese Zeiten, wie die Äpfel in einem Kuchen, vorhanden! Womit ich auch der Erfinder des Gedankenkonditorkunsthandwerkes bin! Das Nirgendwo und das Überall! Und das Jetzt und Hier! Das hier Sein! Und da Sein! Und Hier oder dort zu Sein! Das wollte ich mit dem Gedicht rüber bringen! Einfach gesagt! Ich bin hier! Und ich bin dort! Das Eine bin ich nach ein paar Eierlikör! Das andere bin ich nach einer Pizza XXL! So lalalalala! Der Mann am Bahnsteig! Er hat all die Künstler in sich entdeckt! Er hat all die Denker in sich entdeckt! Er hat all die Clowns in sich entdeckt! Er lebt tausend Leben für sich! Er trägt tausend Welten in sich! Er kennt das Universum in jedem Sandkorn! Der Mann am Bahnsteig! Er ist die Zeit die alle Macht besitzt! Er ist die Reise die nur mit Worten beginnen kann! Er ist der Mensch der hinter allen Zweifeln neu geboren wird! Denkt über den Mann am Bahnsteig nach! Und ihr werdet sein Leben mögen! (C)Klaus Lutz

Am Bahnsteig
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