Sie kommt über dich. Manchmal plötzlich und schnell, manchmal langsam und schleichend. Du fühlst die Dunkelheit, die dich plötzlich wie eine Decke umhüllt. Eng an deinen Körper geschnürrt und mit einem Seemannsknoten fixiert. – Gefangen.

Du siehst die Schatten an der Wand. Beklommenheit macht sich in dir breit. Ganz langsam frisst sie dich auf. Stück für Stück; Mit ihrer unersättlichen Gier. Und du fütterst sie. Mit jedem Atemzug. Leere macht sich breit. Es ist weg. Alles von dir ist weg. In deinem  vor Angst zerfressen Körper fühlst du dich so leer und gleichzeitig hast du das Gefühl, dass du gleich platzt.

Angst
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