Manchmal
bin ich verletzt,
durch Schusswunden
von Wörtern,
die auf mich einprasseln,
wie Schrotkugeln
auf weiches Moos.

Wie ein verletztes Tier
suche ich Schutz,
verkrieche mich
in mir selbst,
oder in eine schützende Umgebung,
um meine Wunden zu lecken
und Heilung zu finden.

…und grade,
wenn ich so am versinken,
ertrinken bin,
sehe ich meine Seele lächeln
und sagen:
„Nun ja, du darfst das schon spielen,
doch vergiss nicht
ich
bin ewig
und vollkommen heil.

© A. Namer

 

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