Atme, atme,
Zieh in vollen Zügen ein.
Schmeck all die Erinnerung,
All die Bilder dein.
Mit jedem Schritt
Wird gestern schwerer.
Mit jedem Augenblick
Wird morgen leerer.

Atme, atme,
Vieler Sommer Licht.
Leuchtend, glänzend, fern,
Grub Furchen ins Gesicht.
All die Gedanken dein,
Lachen, Tränen,
hört bald auf zu sein,
Bleibt nicht mal ein Sehnen

Atme, atme doch,
Hand hält noch die deine.
Spürst du, liebst du es?
Bald gehst du alleine.
Hast schon oft den Ruf gehört.
War bis jetzt nicht dein.
Nun hat er deinen Sinn betört
Und du hörst auf zu sein.

Atme
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