Immer die Wahrheit in den Augen.
Du gehst durch die Wohnung. Und
siehst die Briefe an Sie. Und was,
Du noch nicht gesagt hast. Und
setzt Dich an den Schreibtisch. Und
siehst nur Sie. Mit hellen Augen.
Mit roten Lippen. Mit klarem Lachen.
Und Du weißt: „Wie das Leben
redet! Wie das Leben tanzt! Wie das
Leben träumt! Und wie die Welt
lebendig wird!“ Mit dem Blick für
Engel. Mit dem Blick für Schätze.
Mit dem Blick für Sterne.

Immer die Kunst in den Augen. Du
gehst durch die Wohnung. Und siehst,
die Bilder, von Ihr. Und was Du noch
geben kannst. Und setzt Dich an den
Schreibtisch. Und denkst nur an Sie.
Mit freien Sekunden. Mit weissen
Worten. Mit neuen Spielen. Und Du
weißt: „Was die Liebe träumt! Was die
Liebe sagt! Was die Liebe schenkt!“
Und wie die Kunst lebendig wird. Mit
dem Blick für Märchen. Mit dem
Blick für Clowns. Mit dem Blick für
Kinder.

Immer die Liebe in den Augen. Du
gehst durch die Wohnung. Und siehst,
das Leben von Ihr. Und was Du noch
wissen kannst. Und setzt Dich an
den Schreibtisch. Und lebst nur für
Sie. Mit reinen Sätzen. Mit stiller
Kraft. Mit weissem Glauben. Und
Du weißt: „Wie Sieger fühlen! Wie
Sieger leben! Wie Sieger denken!“
Und wie die Liebe lebendig wird. Mit
dem Blick für Zauberer. Mit dem
Blick für Feste. Mit dem Blick für
Freiheit!“

Immer die Welt in den Augen. Du
gehst durch die Wohnung. Und
alles lebt. Die Wände sind voller
Wiesen. Und voller Wälder. Die
Decken sind voller Sterne. Und
voller Sonnen. Der Fussboden hat.
überall Strände. Und jeder Schritt
findet Abenteuer. Und das Denken
hat 1000 Bilder von Ihr. Und jedes
Wort erreicht die Wahrheit. Und
alles Gute ist Sie. Mit dem Blick für
Wunder. Mit dem Blick für Leben.
Mit dem Blick für Liebe.

(C)Klaus Lutz

Ps. Am 21.11.2017 um 00:25 Uhr zuerst hier
auf „e-stories“ veröffentlicht! Und am 20.11.2017
um 23:51 Uhr die copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Es ist wie immer. Ich sitze am Schreibtisch. Im Rollstuhl. Habe was gegen Schmerzen genommen. Und dann wirbele ich mit den Worten. Und versuche, einer Idee, den Himmel zu zeigen. Und spiele, mit meiner Phantasie. Und spiele, mit allem was ich weiß Und spiele, mit allem was ich will. Und ballere dabei alle Zweifel weg. Und denke mir: „Gib einfach das Beste! Und gib nicht auf!“ Und irgendwie ergibt das dann auch einen Sinn. Mit aller Liebe die ich so habe. Wer weiss? Vielleicht gehorcht mir auch die Sprache. Und ich sage den Sätzen einfach: „Ihr seid jetzt die Wahrheit! Und sie sind die Wahrheit!“ Und ich sage den Sätzen einfach: „Ihr seid jetzt die Poesie! Und sie sind die Poesie!“ Und ich sage den Sätzen einfach: „Ihr seid jetzt das Paradies! Und sie sind das Paradies!“ Alles eine Sache des Willens! Des Glaubens! Und der Kraft daraus das Beste zu machen. Ich weiß nicht. Gedichte, Literatur, Kunst und Glauben kommen immer zum Schluss. Dann wenn nach Katastrophen, Kriegen oder sonstigen Krisen nichts mehr einen Wert zu haben scheint. Das Geld ist da. Aber nichts mehr wert. Das Können ist da. Wird aber nicht gebraucht. Das Wissen ist da. Aber anderes ist gerade wichtiger. Oder erscheint wichtiger. Und da plötzlich in den ausweglosesten Lagen. Da wird die Kunst wieder interessant. Und Gott. Und alles was einen Sinn ergeben könnte. Das Ausweglose Leben. Das ist die Zeit der Kunst. Die Besinnung auf das Wesentliche: „Die Kreativität!“ Und das Wissen das es eine Wahrheit geben muss. Da das Elend und die Not nicht die Wahrhrheit sein können. Und der andere liebende Blick, für das Leben, gewinnt wieder die Oberhand. Der Blick ohne Gier. Der Blick ohne Neid. Der Blick ohne Hass. Ich denke ich sehe das sehr gut. Denn mein Leben ist eine Katastrophe. Mit dieser Querschnittlähmung, weiß ich wovon ich rede. Ich weiß aber das ein katastrophales Leben auch voller Ideen sein kann. Und voller Kraft. Und das positives Denken viel überwindet. Das ist der Grund warum ich überhaupt noch schreibe. Damit ich den Blick für das Gute, im Leben, nicht verliere. Und, wenn einige meine „Blicke“ gelungen finden, würde mich das freuen! Klaus

Blicke
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