Einsam

wie ein Baum im Glashaus,

die Knospen eingezogen,

die Wurzeln verkümmert,

die Äste zugeschnitten,

vom Licht abgeschnitten.

So – kam ich mir vor,

doch – ich hatte mich selbst „eingesperrt.“

Nun

wage ich den Schritt,

gehe hinaus,

um zu spüren:

Was „in“ mir steckt.

Wie es ist – „aus-zu-treiben.“

Wie schön es ist – Äste zu einer stolzen Krone zu strecken.

Wie stark sich meine Wurzeln im Boden „verankern“ können

und wie viel Halt das gibt.

Lasse mich von der Sonne wärmen

und „LEBE“.

 

© Anita Namer 12/2009

P.S: Inzwischen singen hier Vögel fröhliche Lieder,

die Äste spenden Schatten und Geborgenheit

und tragen reiche Früchte 😉

 

Der Baum im Glashaus
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