Er nimmt ein Wort. Läßt es Clown sein. Läßt
es Spieler sein. Läßt es Abenteurer sein. Läßt
es Reisender sein. Und gibt Ihm alle Freiheit.
Und es kommt zu Ihm zurück. Und sagt Ihm:
„Die Wahrheit ist ein Zauber!“ Du sagst ich
hätte gern. Und alle Wünsche gehen in
Erfüllung. Und Du siehst wie einfach das
Leben ist. Wenn Du weißt was Du willst!

Er nimmt ein Wort. Läßt es Baum sein. Läßt
es Blume sein. Läßt es Weg sein. Läßt es
Fluss sein. Und gibt ihm alle Erkenntnis.
Und es kommt zu Ihm zurück. Und sagt Ihm:
„Die Kunst ist ein Vogel!“ Er sitzt auf einem
Zweig. Und singt nur für Dich. Und jede
Sekunde ist das Wunder. Und Du siehst wie
herrlich die Welt ist. Wenn Du weißt was
zählt!

Er nimmt ein Wort. Läßt es Lachen sein.
Läßt es Tanz sein. Läßt es Traum sein. Läßt
es Liebe sein. Und gibt Ihm alle Hoffnung.
Und es kommt zu Ihm zurück. Und sagt
Ihm: „Das Leben ist ein Fest!“ Es hat Flügel
für Dich. Und will nur das Beste. Und jeder
Tag hat Schätze. Und Du erfährst wie
reich der Mensch ist. Wenn Du weißt was
Du kannst!

Er nimmt ein Wort. Und sagt Liebe! Und
es berührt den Himmel. Gibt einem Bettler
die Hand. Klopft bei Einsamen an. Schenkt
Kranken einen Kuss. Zeigt verirrten den
Weg. Und lässt alles wahr werden: „An
Phantasie! An Kraft! An Mut!“ Und ist der
Platz mit Licht. Die Blumen auf dem Tisch
Das Bild an der Wand. Der Tag mit Musik.
Der Freund der hilft!

(C)Klaus Lutz

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Das eine Wort interessiert mich immer wieder. Die Kraft von dem einen Wort. Die Macht von dem einen Wort. Das Können von dem einen Wort. Und all das Licht von dem einen Wort. Seine Schönheit. Sein Wissen. Seine Wahrheit. Ich sitze manchmal hier. Und lasse meine Phantasie spielen. Und jongliere mit den Worten. Lasse sie durch die Luft fliegen. Und benutze sie als JoJo. Und nehme sie als Bauklötze. Und nehme alles was sie geben. An Chaos. An Witz. An Charme. Und so irgendwie beherrsche ich dieses Spiel. Denn nach einer weile lieben sie mich. Und begleiten mich in den Supermarkt. Und bei meinen Bummmeleien durch die Stadt. Und zu meiner Teeecke. Und wollen immer mit mir zusammen sein. Wahre Freundschaft. Meine Worte mit Menschnenkenntnis. Die mich nur lieben können. Sie sehen mich nie böse an. Sie erzählen mir immer lustiges. Sie deprimieren mich nicht. Und sind treu. Und nicht so schnell beleidigt. Sie vertrauen mir einfach. Da sie wissen das ich es Wert bin. Und das ich alles mit Ihnen teile. Und Ihnen immer die Wahrheit sage. Freunde! Ich kann sie Massenweise in die Tasche stecken. Und bei welchem Ärger auch immer verteidigen sie mich. Sie widerlegen gekonnt und mit allem Wissen, jeden der dummes erzählt. Also: Ich habe auch Freunde. Tausende von Freunden. Ganze Armeen von Freunden. Unbesiegbar! Stärker als alles was es sonst so an Waffen gibt. An guten Tagen zeigen sie neue Welten für mich. Und geben mir alle Größe. Und alles, mit den ich Alles verstehen kann. Ganze Universen aus Ideen. Tausende Götter die in nur einem Wort leben. Unendliches dass mich ohne Grenzen sein läßt. Schweigen! Reden! Wissen und Liebe. Und wenn das alles Eins ist. Dann weiß ich, die Worte lassen mich gewinnen. Und ich bin der Sieger. Der Erkennende. Der Wahre. Und alle Hindernisse fallen. Und nichts bleibt zurück, das mich zerstören könnte. Klaus

Der Helfer
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