Der Zwerg lebt im Wald. In einer Hütte. Und
jeder Tag ist sein Freund. Denn die Bäume
wissen er ist schick. Denn die Büsche wissen
er ist klug. Denn die Blumen wissen er ist herrlich.
Sie sehen den Künstler. Das was die Menschen
nie sehen.

Der Zwerg lebt im Wald. In einer Hütte. Und jeder
Tag ist sein Freund. Denn der Mond weiß er ist
nett. Denn jeder Sterne weiß er ist wahr. Denn
jeder Traum weiß er ist nobel. Sie sehen den
Wissenden. Das was die Menschen nie sehen.

Der Zwerg lebt im Wald. In einer Hütte. Und jeder
Tag ist sein Freund. Denn jede Wolke weiß er ist
treu. Denn jede Pflanze weiß er ist gut. Denn jede
Berg weiß er ist richtig. Sie sehen den Denkenden.
Das was die Menschen nie sehen.

Der Zwerg lebt im Wald. In einer Hütte. Und jeder
Tag ist sein Freund. Denn der Zwerg weiß er ist
stark. Denn der Zwerg weiß er ist tapfer. Denn der
Zwerg weiß er ist mutig. Denn der Wald ist lebendig.
Und sieht den Gewinner. Das was die Menschen
nie sehen.

(C)Klaus Lutz

Ps. Am 11.8.2019 um 22:57 Uhr
die copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Ich wollte Euch heute von Cäsar erzählen. Aus meinem vorigen Leben. Ich will Euch aber nicht deprimieren. Denn es ist schrecklich. Noch wie Gestern jubeln einem die Massen zu: „Oh Cäsar! Du Göttlicher! Du König unter den Königen!“ Und dann plötzlich, in einem anderen Leben, ist nichts mehr da. Nur so viel zur Wahrheit. Ich habe nie gesagt: „Ich kam sah und siegte. Ich habe gesagt: „Ich kam sah und die Orgien begannen!“ Ich habe auch nie gesagt: „Die Gewohnheit ist der Meister aller Dinge!“ Ich habe gesagt: „Ich bin der Meister! Die übrigen Dinge kommen nach mir!“ Ich habe auch nie gesagt: „Geworfen ist der Würfel!“ Ich habe gesagt: „Schon wieder verloren!“ Ihr seht, die Wahrheit zu kennen kann eine Bürde sein! Seit einigen Monaten sage ich auch nicht mehr zu mir: „Heil mir Cäsar! Oder salve mir Cäsar!“ Das wird oft missverstanden, wenn ich durch die Strassen gehe. Oder in einem Lokal sitze. Ich und Cäsar! Nur Freunde wissen das ist die Wahrheit. Deswegen sage ich es auch nur Euch. Nun gut! Vielleicht ein anderes mal sage ich Euch die ganze Wahrheit. Nur noch soviel: „Ich habe Gallien nicht mit Waffen besiegt! Ich habe seine Heere mit Rotwein betäubt! Und den Frauen erzählt das es noch nie so tapfere Krieger gab. Damit war das Land mir. Nun aber Ende für heute. Sprache! Schreiben! Lyrik! Die Wahrheit mit Sätzen zu formulieren. Geht das überhaupt. Es ist wie ein Witz ohne Sprache zu erzählen. Die Worte als Pantomime. Sind die Worte mehr als Pantomime. Können sie mehr sein. Oder glauben wir nur das die Sprache mehr ist. Es gibt eben nur die Illusion von Wahrheit. So wie es nur die Illusion von Leben gibt. Wer Fernsehen guckt. Radio hört. Im Internet unterwegs ist. Dem wird es klar wir leben längst in der Matrix. Was wir erfahren ist alles nur die Illusion von Nachrichten. Was wir sehen ist alles nur die Illusion von Leben. Was wir Denken ist alles nur die Illusion von verstehen. Das Fernsehen und Radio lässt sich entsorgen. Einfach auf den Müll werfen. Die Sprache ist mehr als die Matrix, wenn das beschriebene stimmt. Das Leben exakt beschreiben. Das kann zur Wirklichkeit führen. Und damit zu so einem Ansatz von Wahrheit. Wahr Leben. Nicht die Bodenhaftung verlieren. Das ist der Weg. Der Zwerg in der Natur findet seine Wahrheit. Denn die Natur lügt nicht. Sie geht Ihm nicht aus dem Weg. Damit ist er den anderen Menschen immer voraus. Sie haben die Bodenhaftung verloren. Den Blick für die Natur. Für das Leben. Den Gedanken von Gott. Das wahre umfassende Leben. So sehe ich das mit dem Schreiben. Also im Ansatz. Kann sein jemand gefällt das Gedicht. Dann würde ich mich über Kommentare freuen. Ich habe zur Zeit meistens Schmerzen. Und konzentriere mich deswegen nur auf das Schreiben. Dann noch zu Kommentare zu schreiben ist mir einfach zu viel. (C)Klaus Lutz

Der Zwerg
Beitrag bewerten

Share This