Die Blumenvase

von | 11.Sep.2019 | Poesie | 0 Kommentare

Heute habe ich einen Mann getroffen! Der hat
mal Bücher geschrieben: „Warum ein Baum ein
Baum ist! Warum eine Grashalm ein Grashalm
ist! Warum eine Rose eine Rose ist!“ Und jetzt
steht er da! Mitten auf dem Marktplatz! Mit einer
Blumenvase auf dem Kopf! Erzählt von Engeln!
Tanzt! Und schreibt nun kein Wort mehr!

Heute habe ich einen Mann getroffen! Der hat
mal Diskussionen geführt: „Warum ein Lächeln
ein Lächeln ist! Warum eine Träne eine Träne
ist! Warum ein Kuss ein Kuss ist! Und jetzt
steht er da! Mitten auf dem Marktplatz! Mit
einer Blumenvase auf dem Kopf! Dreht sich im
Kreis! Singt! Und diskutiert mit keinem Wort
mehr!

Heute habe ich einen Mann getroffen! Der hat
mal Antworten gekannt: „Warum eine Wahrheit
eine Wahrheit ist! Warum ein Mensch ein Mensch
ist! Warum ein Traum ein Traum ist! Und jetzt
steht er da! Mitten auf dem Marktplatz! Mit einer
Blumenvase auf dem Kopf! Spielt mit dem Licht!
Träumt! Und antwortet mit keinem Wort mehr!

Der Mann! Ich denke er wartet! Bis sich die Vase
füllt! Mit Abenteuern! Wahrem Leben! Echter
Liebe! Wirklichem Wissen! Richtiges Können! Dann
hat er Freunde! Mitten auf dem Marktplatz! Mit
einer Blumenvase auf dem Kopf! Schreibt wieder
Bücher! Führt wieder Diskussionen! Hat wieder
Antworten! Und immer blühende Blumen!

(C)Klaus Lutz

Ps. Am 11.9.2019 um 11:49 Uhr die
copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Wenn ich so überlege! Die Erde gehört zur Galaxie der Milchstraße! Die Milchstraße hat mehrere Milliarden an Sternen! In einer Karte, der Milchstraße, kann nur ein Astronom erkennen wo die Erde liegt. Die Erde ist da ein kleiner Punkt. Mehr nicht! Und im gesamten Universum ein Sandkorn. Ich weiß, das sind Gedanken von Pubertierenden. Und so habe ich auch, schon mal, vor Jahrzehnten, gedacht! Es beschäftigt denke ich, jeden Mensch immer wieder! Welche Bedeutung hat der Mensch in all dem! In der Unendlichkeit des Universums. Welchen Aufgaben sollte sich der Mensch, vor dieser Wahrheit, stellen. Ich war längere Zeit im Ausland. In Indien! In Australien! In Israel! Griechenland! Türkei! In Griechenland habe ich Santorini geliebt. Ein himmlischer Platz. Das Reisen hat mir die Augen geöffnet. Wie klein und unbedeutend der einzelne Mensch auch auf dieser Welt ist. Bis zu dem Augenblick wo er weiß was er will. Und sein Talent für etwas erkennt. Dann beginnt ein Mensch zu leben. Er will dann so eine Perfektion erreichen. Und lernt dabei was Wissen, Leben und die Welt ist. Und plötzlich wird das Universum klein. Da eben, nur noch, das Leben, für Ihn, zählt. Die Welt, in ihm, wird dann unendlich. Sein Wissen wird dann unendlich. Sein Leben wird dann unendlich. Es ist so die Begegnung mit einer inneren Wahrheit. Die sich nur mit Taten erklären lässt. Etwas das dieser Welt alles gibt. So ein Denken das nicht zerstört. Das Wissen um die kleinen Dinge, mit der die Welt überlebt. Die kleinen Sandkörner die das Universum sind. Und einem am Nachthimmel staunen lassen. Die kleinen Menschen die das Leben sind. Und einem wieder an Märchen glauben lassen. Und das die Liebe immer siegt. Der Gott der da ist. Wenn die Kraft versagt. Und der Mensch aufgeben will. Den Mut und das Leben nicht verkümmern lassen. Das ist ES!

Den Satz der Sätze zu schreiben habe ich verschoben. Ich will zuerst den einen Buchstaben finden. Den Buchstaben der im „ABC“ fehlt. Den einen Buchstaben mit dem jedes Wort perfekt ist. Und jeder Mensch es sieht: “Was Liebe ist! Was Wahrheit ist! Was Glück ist! Was Frieden ist! Was Freiheit ist!” Ich habe schon einige Ideen wie er gewesen sein könnnte. Der verlorene Buchstabe. Ungefähr so: Lie?!$%be! W?!&%$ahrheit! Glü!”=%§ck! Fri/(“§!=?eden! Freih=?!”%eit! Alles sehr undeutlich und verschwommen! Kann sein mehr Klarheit gibt es da auch nicht. Denn das, was eine Klarheit zu besitzen scheint hilft nicht. Also bisher. Und jeder Mensch muss den fehlenden Buchstaben selbst finden. Und das dies zu den Aufgaben, in seinem Leben, gehört. Was fehlt nicht alles im Leben. Und der Mensch findet ES. Es fehlt das Glück. Und er findet es. Wenn auch, meistens, nur für Augenblicke. Es fehlt die Liebe. Und er findet sie. Meistens auch die wahre Liebe. Es fehlt die Schönheit! Und er findet Sie. Wenn auch nur noch im Museum. Wer nicht aufgibt der findet eben. Denn das Leben ist einfach und wahr. Für jeden der einen starken Willen besitzt. Er stellt sich Aufgaben. Und wächst an diesen Aufgaben. Ich bin gereist. Meist mit wenig Geld. Einmal bin ich so bis nach Sri Lanka gekommen. War in Kashmir der Gast von einem Geschäftsmann. In einem Lokal hat sich der Besitzer zu seinem Gast erklärt. In einem Restaurant, in der Türkei, haben einmal andere Gäste für mich alles bezahlt. Und so bin ich als Anhalter von Frankfurt bis nach Istanbul gekommen. Und war für etwas mehr als 900 DM für Monate unterwegs. Die Kunst des Lebens. Das ist auch die Kunst den einen fehlenden Buchstaben zu finden. Den Buchstaben mit dem die Fragen neues entdecken. Den Buchstaben mit dem die Sprache zur Kunst wird. Den Buchstaben mit dem das Leben neue Lieder schreibt.

Das Gedicht, von heute, ist also nur ein neuer Schritt von mir! Ein neuer Schritt zu diesem fehlendem Buchstaben. Ein neuer Schritt zur wahren Sprache. Zu dem Buchstaben der den Worten wieder eine Seele gibt. Der den Sätzen wieder das Leben einhaucht. Der die Welt wieder auf dem Kopf stehen lässt. Und den Menschen wieder den Mut gibt neues zu wagen. Es ist nur ein Buchstabe der fehlt. Versteckt wie ein Sandkorn im Universum. Er leuchtet aber heller als alle Sterne. Ist voller Phantasie. Kennt alle Geheimnisse. Und ist der Schlüssel zu dem was ein Mensch besitzt: “An Geist, Können und Wissen! An Kraft, Kunst und Liebe! An Schönheit, Klugheit und Vertrauen!” Dieser Buchstabe ist wie ein Maler. Der es versteht seine Farben korrekt zu mischen. Und dann einzigartige Bilder malt. Dieser Buchstabe ist wie der Bildhauer. Der seinen Meißel mal anders hält. Und damit einer Skulptur völlig neue Nuancen gibt. Dieser Buchstabe ist wie ein Jongleur. Der seinen Gegenständen fliegen lässt. So als hätte er Ihnen Flügel gegeben. Das eigene Leben einmal kräftig durch rütteln. Mit allen Gedanken und Hoffnungen. Kann sein das ist der Weg diesen Buchstaben zu finden. Gebt nicht auf! Probiert alles! Denn wer diesen Buchstaben findet rettet nicht nur sein Leben. Er rettet auch die Welt. So weit! So tralalala! Was das neue Gedicht von mir betrifft. Da wäre ich über froh über ein paar neue Kommentare! Ich meine die Idee ist gut! Und die Ausführung ist auch gelungen, finde ich! (C) Klaus Lutz

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