Es ist diese Wohnung, in der ich kaum noch treten
kann. Mit Gästen die immer nur reden. Und alles
wissen. Und alles können. Und voller Kraft sind.
Aber nur noch in den Tag leben. Und irgendwie
aufgegeben haben. Und ohne Willen sind. Und nichts
unternehmen!

Mit Clowns die in der Ecke sitzen. Nicht mehr leben
wollen. Wegen dieser Welt. Mit all dem Hass, den nichts
beenden kann. Und ich sage ihnen: „Geht in die Stadt!“
Erinnert Euch an Späße. Und was die alles bewirken
können. Und ich schmeisse sie einfach raus!

Mit Philosphen, die auf dem Bett liegen. Und an
keine Idee mehr glauben. Und nur noch so vor sich hin
leben. Und ich sage Ihnen: „Geht in die Stadt!“ Und
erinnert Euch an Ideen. Und wieviel Ideen verändern
können Und ich schmeisse sie einfach raus!

Mit Malern, die vor weissen Wänden sitzen. Und nur
noch schwarz weiß malen. Und ich sage Ihnen: „Geht
in die Stadt!“ Und erinnert Euch an Farben. Und was
die alles verzaubern können. Und wie Reich die Welt
mit Farben ist. Und ich schmeisse sie einfach raus!

Mit Tänzern, die nur noch Fenseh gucken. Und die
Werbung studieren. Und meinen: „Das wäre das Glück!“
Und ich sage Ihnen: „Geht in die Stadt!“ Und erinnert
Euch wie lebendig die Welt sein kann. Und wieviel
Freude es gibt. Und ich schmeisse sie einfach raus!

Und dann gehe ich durch die Stadt. Und ich sehe
Philosophen die diskutieren. Maler mit bunten Farben.
Tänzer die wieder lebendig sind. Clowns die Späße
machen. Und Menschen die wieder lächeln! Und die
Welt neu sehen. Und das Leben berührt mich! Mit aller
Liebe!

© Klaus Lutz

Die Kunst
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