Ich habe diesen Zauber. Wenn der Tag grau ist. Und
der Tee nicht gelingt. Und ich Pleite bin. Und nur, im
Zimmer, sitzen kann. Und alle Freundlichkeit fehlt.
Dann sage ich mir einfach: „Denke positiv!“ Und ich
sehe neue Reisen. Und alte Freunde. Und Strände.
Und Sonnenaufgänge. Und der Zauber wirkt. Und
das Leben lächelt wieder!

Ich habe diesen Zauber. Wenn kein Gedanke stimmt.
Und immer ein Wort fehlt. Und sich alles im Kreis
dreht. Und keine Sekunde neues will. Und ich nur
am Ende bin. Dann sage ich mir einfach: „Denke
positiv!“ Und putze die Zähne. Kämme die Haare.
Suche das letzte Geld. Und gehe in ein Cafe. Und
der Zauber wirkt. Und das Leben redet wieder.

Ich habe diesen Zauber. Wenn ich nur Fehler mache.
Und mich kein Mensch mehr mag. Und alles Denken
sinnlos ist. Und kein Glaube mehr hilft. Und die Liebe
weg ist. Dann sage ich mir einfach: „Denke positiv!“
Und gehe auf den Balkon. Und suche den neuen
Anfang. Und sehe die Sonne. Und der Zauber wirkt.
Und das Leben träumt wieder.

Ich habe diesen Zauber. Ich sage: „Liebe!“ Und finde
Freunde! Und mache Dir selbst Geschenke! Und
spiele mit der Phantasie! Und dem Denken! Und
den Worten! Und der Zauber wirkt. Und die Welt
zeigt sich. Und die Trauer. Und der Hass. Und das
Falsche. Alles fällt. Wie eine Maske. Und das wahre
Leben redet. Und sagt mir einfach: „Denke Positiv!“

(C)Klaus Lutz

Ps. A 25.4.2018 um 23:50 Uhr
die copyrights gesichert

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Ich gehe weiter. Ich baue mir Länder im Kopf. Und ganze Kontinente. Und Meere. Und einen ganz eigenen Himmel. Mit einer Sonne. Dem Mond. Und Millionen Sternen. Und dann entdecke ich mein Leben neu. Auf den Gebirgen meiner Phantasie. Auf den Ozeanen meiner Ideen. In den Ländern meines Wissens. Und ich lerne die Sprache völlig neu. Und die Worte sind alle Blumen. Oder Bäume. Oder Sträucher. Und all das lasse ich blühen. In meiner neuen Welt. Sprachen die zum Leben werden. Zu Blumen! Gebüsch! Und Bäumen! Gedichte die neues wachsen lassen. In den Träumen. Im Alltag. Auf dem Papier. Und ich mache Ideen zu Wanderern. Und Glauben zu Oasen. Und Politik zu Spielplätzen. Und allem gebe ich die Freiheit. Und der Wanderer kommt zu mir zurück. Und die Träume kommen zu mir zurück. Und die Politiker kommen zu mir zurück. Und lassen sich von den Wanderern erzählen. Und von den Träumen. Vom Paradies! In jedem Gedanken. Vom Glauben! In jedem Schritt. Vom Können das das Leben zeigt. Von der Unfehlbarkeit in allem was Natur, was Schöpfung ist. Und dann will jeder diese perfekte Welt. Und fragt mich wie so etwas entstehen kann. Im Kopf. Nur durch einen starken willen. Und ich sage ihnen einfach: „Das ist der Mut zu leben!“ Der Mut wirklch zu denken. Der Mut wirklich etwas zu wagen. Und das erkennen das alle Ängste umsonst sind. Und die neue Welt, im Kopf, wird geboren. Und die Welt um uns her verändert sich. Wegen dem Kopf der etwas gewagt hat. Klaus

Die Maske
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