Stille… nichts als vollkommene stille beherrschte den kleinen Raum.
Ich ging hinaus , es war ein kalter Winterabend, ich lauschte dem Wind der durch die Dunkle Nacht
wehte und blickte in die weitgehende Ferne.
Langsam bewege ich mich auf den kleinen Schnee bedeckten Hügel zu. Jeder Schritt war schwerer als der andere, meine Füße fühlen sich wie große Steine an ,die am Boden verankert waren.
Ich spürte wie der Wind durch meine Haare wehte und die Kälte meinen Körper erfüllte.
Es war ein schönes Gefühl.
Der Mond schien zu glühen, als ich die Schwelle der Vergangenheit überquerte.
Bis Heute hatte ich noch ein normales Leben, normale Freunde und eine normale Familie.
Doch sollte sich das alles ändern? Würde ich sie jemals wiedersehen? Oder wäre dies meine letzte
Chance sie zu sehen?.
Ich blieb stehen und blickte zurück in das kleine Haus, es brannte noch Licht, welches ich durch die vielen Fenster im Wohnzimmer entdecken konnte. doch ich wusste das ich nicht dort bleiben konnte, ich wusste das ich weiter gehen musste um mich selbst finden zu können, um den Menschen zu sehen den alle sehen.
Ich wandte mich ab und ging weiter, ohne nachzudenken was passieren könnteoder was mich dort erwarten würde wo ich hin ging.
Als ich auf dem Hügel stand war es atemberaubend, ich sah die weiten Felder, die langen Flüsse und die langgestreckten Täler.
Ich fühlte mich der Natur nie näher als an diesem Tag, ein Gefühl des friedens und des Glücks durchströmte meinen Körper.
Doch ich durfte nicht an Dingen festhalten von denen ich wusste das ich sie nie wiedersehen würde,
Dinge die ich liebte aber die unbedeutend waren für den Ort an den ich gehen werde.
Den Ort den jeder fürchtete und dieser Ort wird mich nie wieder gehen lassen.
Ich weiß nicht ob es die Stimme der Angst war oder die Stimme der Vernunft die versuchte mich
zurück zu leiten, doch dies war der Weg den ich gehen musste. Dies war der Weg den ich einschlagen musste um eine Chance auf einen Neuanfang haben zu können.

Eine kalte Einsicht
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