Einst fiel ein Stern auf die Erde,
Strahlt und leuchtet eine neue Zeit.
Ein Wunder für die kleine Herde.
Bereichert Herzen weit und breit.

In ein paar Jahren, so munkelt man,
sieht man, dass sie laufen kann.
Erlebt ihre Welt Stück für Stück.
Ab jetzt führt nichts zurück.

Erstaunlich was sie alles macht.
Findet Freude und Glück.
Spielt viel und lacht.
Möcht nie mehr zum Ursprung zurück.

Ihr Freund ist der Wald,
Die Pflanzen und Tiere,
Das Echo das verhallt.
All das Glück ist ihre.

Sowas wie Schmerz gibt es nicht.
Die Magie erfüllt sie mit Licht.
Und schließt sie die Augen kann sie alles sehen.
Nur die Welt kann sie nicht ganz verstehen.

Mit den Jahren lernt sie dazu;
Schreiben und Rechnen im nu.
Auch das Verständnis wird größer,
Genau wie Schatten und Angst böser.

Unbemerkt und leise
Bildet sich eine Schneise.
Im Herzen kommen die Sorgen.
Bald hilft kein morgen.

Die Probleme sind jetzt immer da.
Von alleine gehen Sie nicht, klar.
Im Kopfe machen Sie sich breit.
Rauben Freude, Friede und Freiheit.

Es scheint alles verloren und vorbei.
Kein Retter in der Nähe.
Nichts mehr so wie es einmal war und sei.
Keiner der ihr Leid sehe.

Sie will nur Stille und Ruhe.
Stoppt Kontakte, nimmt Abstand.
Verschließt Geheimnisse in eine Truhe.
Und findet kein rettend Land.

Auf finsterer See kentert sie.
Klammert sich an Fetzen.
Wie geschah all das? Wie?
Und entdeckt Es mit entsetzen.

Die Lösung war immer da.
Selbst dann, als sie die nicht sah.
Familie und Freunde halfen ihr auf.
Zogen sie rettend ins Schiff hinauf.

Ihr Leben nun weiter ging.
Und wenn ein Schatten über ihr hing.
Dann sagte sie sich geschwind,
Dass das nur alte Gespenster sind.

Ihr Leben
5 (100%)
1x bewertet

Share This