Heute will er sein Leben erklären! Warum er
Blumen auf dem Tisch mag! Warum er die
Wände mit Herzen bemalt! Warum er Wege
in die Stille schreibt! Warum ein Kuss das
Leben retten kann! Er sagt sich einfach:
„Liebe!“

Heute will er seine Kunst erklären! Warum
er Clowns in jedem Plan findet! Warum er
Reisen ohne Ziel beginnt! Warum er mit
Geld nur Feste feiert! Warum ein Lächeln
die Welt retten kann! Er sagt sich einfach:
„Träume!“

Heute will er seine Wahrheit erklären!
Warum ein Pilot nur echte Freunde will!
Warum die Gurus keine Briefe schreiben!
Warum im Internet keine Engel leben!
Warum eine Bitte die Welt retten kann! Er
sagt sich einfach: „Denke!“

Heute will er seine Welt erklären! Wie er
in der Ecke sitzt! Und das Bild hört! Wie
es erzählt: „Von Stränden! Von Gesprächen!
Von Menschen! Was die Kunst ist!“ Warum
ein Blick die Welt retten kann! Er sagt sich
einfach: „Lebe!“

(C)Klaus Lutz

Ps. Am 11.11. 2019 um 00:44:56 Uhr
die copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Ich bin auf Kommentare gespannt! Ist das Gedicht zu oberflächlich? Ist die Aussage wichtig? Erinnert es an etwas wunderbares im Leben? Ist es ein Gewinn diesen Text zu lesen? Hat sich die Arbeit gelohnt? Ich weiß nicht. Für mich ist Menschen zu beobachten die wahre Poesie. Durch die Straßen laufen. Und das Leben genießen. Schaufenster ansehen. Cafés besuchen. Mich in Geschäften um sehen. In der Ecke sitzen. Einen Tee genießen. Und so irgendwie versuchen die Welt neu zu sehen. Eine neue Sicht für das Leben zu gewinnen. Mit dem Wissen, es ist gut auf dieser Welt zu sein. Jeden Tag etwas besonderes zu entdecken. Mit der Sprache spielen. Die Zeit genießen. Den Tagen etwas geben. So das sich das Leben nicht immer gleicht. Am Ball bleiben. Um dann zu sehen was Sprache wirklich ist. Wie sie all dem Worte geben kann. Früher war das Leben ein Abenteuer. Ich bin Morgens aufgewacht. Habe mich gefragt: „Ergibt das alles noch einen Sinn?“ Habe dann ein paar Sachen in eine Plastiktüte geschmissen. Und habe ein paar Tage später am Strand gelegen. Irgendwo, in Griechenland, auf einer Insel. Um dann, nach Wochen oder Monaten, wie neu erschaffen zu sein. Was zu neuen Ideen geführt hat. Für das Schreiben nützlich war. Und immer der Spaß gewesen ist: Retsina! Gespräche! Sonnenaufgänge! Das Leben ein Wunder. Die nächste Stufe von all dem wäre der Himalaya gewesen. Eine Höhle! Meditation! Und echte Erkenntnis und Wahrheit. Die Erleuchtung. Und die passende Nachtbar um die Ecke. Denn der echte Guru braucht auch etwas Spaß. Das Licht der Erleuchtung. Und sein wahrer Glanz. Das ist keiner Freude aus dem Weg zu gehen. Und genau dafür ist das Leben geschaffen worden: „Sex! Erleuchtung! Freude!“ Die Kunst des Lebens. Die Poesie die alle Geheimnisse offenbart. Worte für die Sprache mit Flügeln. Und an dieser Sprache bin ich nahe dran. Ich muss nur noch die richtige Nachtbar finden. Dann ist alles Perfekt. So lalalala! Und tralalalala! Hätte das Leben eine Sprache. Es würde nur Witze erzählen. Über Menschen die sich zu ernst nehmen. Über Menschen die nur reich sind. Über Menschen die meinen sie wären mächtig. Über Menschen die glauben sie wären wichtig. Über Menschen die vergessen haben was wirklich zählt. Und wie kurz das Leben ist. Mal ein paar Monate am Strand liegen. Mit Retsina. Netten Menschen. Und interessanten Gesprächen. Das hilft die Zeit richtig zu sehen. Und auch dieses Tick Tick Tick jeder Sekunde zu hören. Und wie sie darum bettelt ein Freund sein zu dürfen. Ich hoffe also das dieses Gedicht nicht so ganz sinnlos ist. Und es einigen Leuten gefällt. Ich habe für Wochen nicht geschrieben. So das dieses flüssige leichte schwebende, in jedem Wort, noch etwas lahmt. Aber so alles in allem finde ich es ganz gelungen. (C)Klaus Lutz

Lichtstreifen
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