#Poesie

Was soll auf meinem Grabstein stehen?

Heute habe ich mal so darüber nachgedacht…. Was soll auf meinem Grabstein stehen? Eine Frage, die man sich nicht alle Tage stellt… Heute ist so ein Tag, an dem ich sie stelle. Mir.Was macht diese Frage mit mir? Sofort rotiert es im Kopf. Was würde ich mir wünschen,...

Entgrenzt

Entgrenzt Dreißig Jahre ohne Grenze, Deutschland steht vereint nun da: Mit Talent es künftig glänze, Ganz dem tiefen Frieden nah! Atomar war die Bedrohung, Dritten Weltkrieg sah'n wir kommen, Bipolar Systemverrohung, Uns damit Kindheit genommen. Dann, mit einem Mal...

Liebe und Macht

Liebe und Macht Wo nur Macht die Liebe leitet, Ist Liebe baldmöglich tot, Weil die Fürsorge entgleitet, Das verstärkt die Seelennot. Liebe braucht das Handauflegen, Stärke ganz für Zweierdienste, Wird mit Lächeln Blicke pflegen, Niemand ist da der Geringste. Liebe...

Die roten Schuhe

Die roten Schuhe! Jeder Mensch besaß welche! In Zeiten wo das Leben nur Hass war! Zog er sie an! Und er hat mit ihnen wieder Blumen gefunden! Lächelnde Tage! Den Himmel! Die Sonne! Sterne und Freude! Die Liebe die immer lebt! Die roten Schuhe! Jeder Mensch besaß...

Zwei Gedichte am Morgen

Zwei Gedichte am Morgen Noch ganz vom Schlafe traumummantelt, Im Unbewussten, das schon handelt, Und doch ein wenig geistumnebelt, Wo das Bewusstsein ausgehebelt, Wird Halbwachheit mir nun erzeugt, Wenn sich der Tag zm Wachen beugt Und mit Sprachschöpfung, Innenschau...

Heimkehr

Heimkehr Den ganzen Sommer standen sie Im Garten, die Grünlilien, Wo Sonne ihnen Freude lieh – Gleich neben unseren Zinnien. Dort atmeten sie ständig aus, Was sie im Winter an Schadstoffen Gesammelt hatten und heraus Jetzt gaben, was sonst hart getroffen: Radon vom...

Gedankenverloren

Worum geht es eigentlich? Warum aufstehen? Warum nicht aufstehen? Duschen? Schminken? Warum oder warum nicht. Worum geht es eigentlich? Darum gut genug zu sein? Nach welchen Vorstellungen? Den der Eltern, der Gesellschaft oder den eigenen. Kann man das überhaupt...

Natur

Die Natur ist eine Künstlerin deren Kunst sich am zauberhaftesten zeigt, wenn sie sein darf, was sie ist.Natürlich. © A....

Stille Flucht

Schnell drehend, wirr, hell, trübe Das Auge suchend müde Sanft aber bestimmt Ein Gedanke schwimmt Finsteres Klopfen Kullernder Tropfen Zerrende Brust Erleichterung Weite Ferne Da strömt Wärme Ein Ziehen Ich...

Wann gab es das jemals?

Wann gab es das jemals? Nun kehren sie wieder heim, Die Schalen und die Blumentöpfe. Und immer noch muss Ernte sein, Geschnitten sogar Rosenköpfe. Wann gab es das je im November, Dass diese blühten im Garten, Wo früher Eiszeit im Kalender Früh frostete Blumenarten?...

’ne Prise Liebe

„Nur ‘ne Prise Liebe, die wir brauchen“- Aber sag, wie viele Prisen brauchen wir? Wie viele Prisen brauche ich? Denk‘ ich so wie du? Du wie ich? Bleibt es bei: „Du und ich, nur in kleiner Dosis“, oder werden wir doch mal Ringe tauschen? Fühlst du es? Fühl’ ich es?...

Verdrängtes?

Verdrängtes? Vor mehr als dreißig Jahren: Beklemmung! Mit dem Schwiegervater weit spaziert: Zonengrenze, Todesstreifen, Völkertrennung, An Selbstschussanlagen vorbei zum Weg geführt! Dort redet man beim Gehen immer leise, Weil alles unwirklich, seelenbedrückt. Nur...

Zwei Tauben

Eine Taube im Käfig will die Tür öffnen! Die andere Taube sieht ihr zu! Und rätselt warum sie die Tür öffnen will! Pickt ihr Futter! Nimmt ihr Wasser! Sitzt auf ihrer Stange! Putzt ihr Gefieder! Führt kluge Selbstgespräche! Sieht sich in ihrem Reich um! Findet alles...

Zauberkranich. Wahre Ewigkeitsgeschichte

Lies mein Gedicht heute Nacht. Lies eine Silberromantik, denn die Ewigkeit wartet auf uns, sie ist nah und schön, so wie der goldene Sonnenschein, der mit dem rosa Duft veredelt wurde. Dies passierte lange her. Der Sonnengeist vergaß die Geschichte. Nur der Mond fand...

Zugvögel

Zugvögel Noch immer sammeln sich ihre Züge Und brechen auf in den warmen Süden, Damit sich das Jahr in ihr Schicksal füge, Abseits von den dräuenden Kältemüden, Die neidvoll auf die Reisenden blicken, Weil ihnen dieser Flug nicht erlaubt, Sind sie doch gebunden in...

„Ich hab‘ doch nichts gelernt“

„Ich hab' doch nichts gelernt“ Hans Sachs zu Ehren Mir geht es oft wie dem Hans Sachs: „Ich hab' doch nichts gelernt!“ Gebührt Ehre dem Räucherlachs, Wenn der Hering besternt? „Latein und Griechisch sind nicht meins“! Nicht viele seh'n die Ironie: Weil er mit Altem...

Tod

Es fehlen immer die Worte, um auszudrücken, was man in so einem Moment fühlt, sagen möchte.   Es gibt keinen Trost, nur den Ausdruck des Mit-Fühlens. Dass man nicht alleine ist, in dieser Zeit.   Das Licht erlischt nicht. Es leuchtet nur – an einem anderen Ort. Und...

Trauer

Wenn jemand fehlt, fehlen immer die Worte, um auszudrücken, was fehlt. Dann, wenn es still ist, spricht dafür das Herz. Es findet Worte, die überall hörbar sind, ohne ausgesprochen zu werden. Bis irgendwann der Moment kommt, wo wir unendliche Dankbarkeit fühlen, dass...

Umgang mit dem Stundenglas

Umgang mit dem Stundenglas Wenn Gelb und Rot in Grünkraft fließen, Tropfend Nasslasten sich ergießen In unseren Wäldern ungefragt, Ist es die Zeit, die uns jetzt sagt: Und wieder wird ein Jahr vergehen Und nicht auf unsere Wünsche sehen. Denn es bleibt uns ins Buch...

Wo Milch und Honig flossen

Wo Milch und Honig flossen Des Menschen Schlauheit trachtete Schon immer nach Bequemlichkeit, Weshalb er bald verfrachtete Sein Leben hin zur Wasserzeit. Jäger, Sammler waren passé, Die Niederungen lockten ihn, Zurück wichen das Eis, der Schnee, Sesshaftigkeit war...

Zauber

Im Alltäglichen finden wir die Wunder, die wir im Außergewöhnlichen suchen. © A. Namer...

Novemberabend mit Kranichen

Novemberabend mit Kranichen Noch scheinen spärlich Sonnenstrahlen Durch Wolkenöffnungen hindurch, Um Kreise in das Land zu malen, Gleitend so über Ackerfurch' In dunstverhangen-weiten Räumen, Verschwindend zwischen hohen Bäumen. Dann wieder zieht die Grauwelt auf Und...

Johann Georg Elsers Vermächtnis

Johann Georg Elsers Vermächtnis Da muss ein Mensch schon Rückgrat haben Und innewohnend sittlich' Werte, Sich nicht an Macht und Kulten laben, Wie Hitlers breite Kämpferherde. Wie hat der Elser doch gelitten, Als er das Unrecht kommen sah Und mit sich innerlich...

Heute nehme ich dich mit…

Heute nehme ich dich mit.... auf den Abenteuer-Platz - der LEBEN heißt.... Ich nehme dich mit - auf den Jahrmarkt, ins Freizeitland und wir fühlen.... Die "Ah`s", die "Oh`s", "Urg`s" und "Wow`s", das Kribbeln im Bauch in der Achterbahn, und die Übelkeit im...

Die Schwester von Loreley in der Schweiz

Als der schönste Stern der Reformation über die Schweiz erwachte zog aus Deutschland die Schwester deutscher Loreley namens Sareley um in Stein am Rhein Predigt von Zwingli zu hören der zauberte sie war nach dem wonnigen Fest ja trunken von dionysischem Wein und sie...

Mein allerschönstes Gedicht

in einem Zauberseelendasein vollzieh dich - Du sanfter Traum * oh anmutiger freundlicher Gott der dichterischen Literatur verzaubere eine Freundschaft von Flügeln mit deiner Zaubernatur pur * verinnerliche die schönsten Träume mit ibikusscher Heimatmelancholie auf...

Europas Zukunft

Europas Zukunft Wir müssen uns schon überlegen, Wie wir hier in Europa weiterleben wollen: Wollen wir Humanität und Würdesegen Oder das Chaos ohne faires Sollen? Wollen wir denn Zerstörungen zulassen Der Sittenpotentiale, die tradiert Und gar den Hass in Foren fassen,...

Der Todesengel der Freiheit

Der Todesengel der Freiheit Mit dem Tod ist der Tyrann ja stets vertraut, Weil Freiheit mit der Sprache er nicht ehrt, Auf Egomanie des Eigenen nur schaut Und Menschenwürde ständig verheert. Bis heut' hat er noch nicht begriffen, Dass alles Leben Toleranz doch...

Fenster

Yippiyeah – ein Fenster. Sonnenstrahlen fluten ins Innere – wecken die Lebensgeister. Wie ist es mit unseren Herzen? Sind sie nicht auch Fenster, irgendwie? Auch sie – können wir öffnen um frischen Wind hereinzulassen oder verschließen, so dass nichts mehr rein oder...

Ob je

Ob je Ob je der Reim ins Netz noch findet, Der Dichter noch den Leser bindet? Ich weiß es nicht, wo ausgegossen, Das junge Leben längst verflossen. Wie gern habe ich doch gereimt, Mich mit der Muttersprach' vereint, Um dieser Welt Worte zu geben, Die reich gestalten...

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