Mich beschäftigt immer Gott! Und jetzt,
habe ich ihn, in einem Wort, gefunden!
Und das Wort sieht alles für mich! Es
zeigt mir, die Welt mit einem Lied! Es
zeigt mir, das Leben mit einer Blume! Es
zeigt mir, den Mensch mit einem Spiel!
Und ich sehe, es ist die Liebe! Und ich
weiß, wo Gott lebt!

Mich beschäftigt immer Gott! Und jetzt,
habe ich ihn, in einem Blikck, gefunden!
Und der Blick sieht alles für mich! Er
zeigt mir, die Welt mit einem Hut! Er
zeigt mir, das Leben mit einer Zigarre! Er
zeigt mir, den Mensch mit einer Reise!
Und ich sehe, er ist die Liebe! Und ich
weiß, wo Gott denkt!

Mich beschäftigt immer Gott! Und jetzt,
habe ich Ihn, in einem Schritt, gefunden!
Und der Schritt, sieht alles für mich! Er
zeigt mir, die Welt mit einem Zirkus. Er
zeigt mir, das Leben mit einem Jojo! Er
zeigt mir, den Mensch mit einer Geige.
Und ich sehe, er ist die Liebe. Und ich
weiß, wo Gott träumt!

Ich putze die Wohnung! Bringe den
Müll raus! Rede mit Leuten! Sitze in
der Ecke! Mache mir Notizen! Und denke
an Worte! Und denke an Blicke! Und
denke an Schritte! Und ich finde
überall Liebe! Und das Leben lächelt!
Und ich weiß: „Gott beschäftigt sich
mit mir!“ Und sehe, warum die Welt
sich dreht!

(C)Klaus Lutz

Ps. Am 1.6.2018 um 14:43 Uhr
die Copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Ich frage mich wirklich, wie es weiter geht. Zum allumfassenden Riesen, kann ich nicht mehr werden. Das macht der Rollstuhl unmöglich. Zum Titan allen Wissens, kann ich auch nicht mehr werden. Das machen die ganzen Tabletten unmöglich. Zum wunderbaren Mensch, kann ich auch nicht werden. Das macht die Welt unmöglich. Und dann kommt das was mir bleibt. Das Ideal, von all dem, zu beschreiben. Mit einem Satz. Und damit irgendwie lebendig zu bleiben. Und all dem was nicht mehr geht, das andere Leben zu zeigen! Keine Reisen mehr! Aber eine gigantische Phantasie! Keine Abenteuer mehr! Aber aufregende Texte. Keine Endlosorgien mehr. Aber dafür, das Leben mit Kunst. Dem Ersatz eine Würde geben. Und alles, mit dem wahren Leben, zeigen. Ich weiß nicht. Der Ersatz ist ein Wort. Das Leben ist ein Roman. Und das sich Abfinden ist eine Kunst. Und das volle Leben ist das Paradies! Und das weiter machen mit einer Behinderung ist ein Abenteuer. Und das wahre Leben ist ist aller Frieden. Ich weiß nicht. Ich höre einfach der Welt zu. Sitze in der Ecke. Und denke nach. Und wecke alles wissen. Alles was ich gehört habe. Alles was ich gelesen habe. Alles was ich gesehen habe. Und sehe nirgendwo, in der Welt, etwas perfektes. Und alles, unvollkommene, ist immer ein Extrem. Und das nicht wissen, um die eigene Unvollkommenheit, ist immer die Katastrophe. Und ich weiß! Mit dem Offensichtlichen meiner Unvollkommenheit bin ich der Welt immer etwas voraus. Und ich weiß! So wie ich die Unvollkommenheit ergänze. Allein dadurch, das ich das Beste probiere. Und nicht aufgebe. Allein damit beweise ich, das Unvollkommenheit, der Wahrheit des Lebens nahe sein kann. Denn, sie ist echt. Denn, sie kann nicht täuschen. Denn, sie macht etwas aus sich. Denn, sie muss sich immer wieder retten. Deswegen geht sie nicht unter. Deswegen rettet sie auch das Leben. Es ist einfach so! Wer in einer extremen Situation weiter macht. Der macht für die Welt weiter. Das mag ihm nicht bewusst sein. Aber das ist so. Die Unvollkommenheit kann eben auch die Rettung sein! So lalalala sehe ich das! (C)Klaus Lutz

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