Ich sitze in der Ecke! Genieße die Stille! Und
denke so nach! Was wenn der Baum eine
Sprache hätte? Was würde er sagen? Was
wenn die Blumen eine Sprache hätten? Was
würden sie sagen? Was wenn die Wiesen eine
Sprache hätten? Was würde sie sagen? Und ich
trinke einen Tee! Und schreibe ein Wort!
Und sehe das Leben neu! Und höre ein Lied!

Ich sitze in der Ecke! Träume von Abenteuern!
Und Denke so nach! Was wenn die Zeit eine
Sprache hätte? Was würde sie sagen? Was
wenn der Tag eine Sprache hätte? Was würde
er sagen? Was wenn das Licht eine Sprache
hätte? Was würde es sagen? Und ich ziehe die
Schuhe an! Und gehe in die Stadt! Und sehe
die Menschen neu! Und höre ein Kind!

Ich sitze in der Ecke! Berühre eine Sekunde!
Und denke so nach! Was wenn der Himmel
eine Sprache hätte? Was würde er sagen? Was
wenn ein Blatt Papier eine Sprache hätte? Was
würde es sagen? Was wenn ein Diamant eine
Sprache hätte? Was würde er sagen? Und ich
schalte den Computer ein! Und sehe die Welt
neu. Und höre ein Wort!

Ich sitze in der Ecke! Warte auf Ergebnisse!
Und bin der Wahrheit nahe! Und erlebe
Zeiten mit Engeln! Bin ein Zauberer. Und ein
Abenteurer! Und denke: „Der Tag gehört mir!“
Und bin der Mensch der etwas hat! Ich weiß:
„Das ist ein Traum!“ Und meine Hände bleiben
leer! Und ich glaube wieder an die Liebe! Und
höre ein Lächeln!

(C)Klaus Lutz

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Ich bin Glücklich! Nach Wochen wieder ein Text! Eine Idee! Eine neuer Anfang! Ich bin wieder da! Hier und jetzt da! Sofort und hier da! Da und da! Und noch viel mehr daer! Das daer am daersten! Das bin ich wieder! Ihr könnt mich also wieder ignorieren! Mich übersehen! Mich nicht wahr nehmen! Mich einfach an der Seite liegen lassen! Aber ich bin wieder da! Und nicht nur das! Ich bin am Daersten! Mal wieder! Schreiben einfach, da mir sonst langweilig ist. Und die Tage leer sind. Und die Arbeit an einem Text einfach spannend ist! Und die Suche nach Idee ein Abenteuer sein kann! Und das Nachdenken über das Leben, auch etwas aufregendes besitzt. Und manchmal sogar der Fall eintritt, das ein Gedicht auch Jemandem gefällt! Und bei mir, ergibt das alles noch einen ganz besonderen Sinn. Es ist das Denken zu überwinden, das ich nur noch ein Krüppel bin. Es ist das Leben zu überwinden, mit dem ich für nichts mehr gut bin. Und bei all dem ist es dieses einzigartige Gefühl die Welt neu zu sehen! Die Welt neu zu erleben! Die Welt neu zu fühlen! Und so irgendwie, doch der Wahrheit etwas näher zu kommen. Irgend etwas vom Leben besser zu sehen. Dieses Gefühl zu finden das nicht alles umsonst ist. Das es hin und wieder diese Begegnung gibt. Mit einem Mensch, der noch nicht aufgegeben hat. Mit einem Tag, der sich völlig neu zeigt. Mit einer Sekunde, die das Leben völlig neu erklärt. So irgendwie deswegen lohnt sich das Schreiben. Das Ergebnis ist eben, diese Kunst zu überleben. Denn etwas beschäftigt mich. Denn etwas will ich wissen. Denn etwas kann ich begreifen. Und der Alltag ist nicht ganz so banal! So sehe ich das mit dem Schreiben! (C)Klaus Lutz

Teezeit
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