Und wieder Herbst mit seinen Träumen
Berührt die Seelensaiten sanft,
Und wilder Wind zerbricht die Räume,
Wo meine Liebe liegt verkrampft.

Mit leichten Schritten tanzt die Hoffnung,
In Richtung Felsen geht sie weg,
Wo mit dem Schmerz und ohne Schöpfung
Mein armes Herz trägt sein Gepäck.

Lass los! Wozu sind diese Steine?
Sie tun uns weh und halten fest.
Ich möchte fliegen in dem Freien,
Ich möchte leben Hier und Jetzt!

Die Liebe kommt noch, sei geduldig,
Das Schicksal braucht seine Zeit.
Verzeihe dir, du bist nicht schuldig,
Ich brauch‘ diese Einsamkeit,

Um mich zu finden, zu entdecken,
Was bin ich in der Wirklichkeit,
Und um genügend Kraft zu wecken
Fürs Leben in der Achtsamkeit.

Der bunte Herbst verliert die Blätter
Und lädt zum stillen Träumen ein,
Ich zaubere das schöne Wetter
Und werde wieder glücklich sein.

©Tatiana Unruh, November 2016, Oktober 2017

Wieder Herbst
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