Lies mein Gedicht heute Nacht.

Lies eine Silberromantik,

denn die Ewigkeit wartet auf uns,

sie ist nah und schön,

so wie der goldene Sonnenschein,

der mit dem rosa Duft veredelt wurde.

Dies passierte lange her.

Der Sonnengeist vergaß die Geschichte.

Nur der Mond fand sie in einer Mondgrube wieder.

Eines Tages von den Ewigkeiten

flogen zwölf Kraniche durch die schöne Welt.

Sie suchten nur das schönste Land

auf dieser schönen Geistererde.

Die Kraniche ließen sich in Ägypten nieder,

wo der Pharao Rherus herrschte.

Er war ein herzensguter Herrscher,

dessen Träume am allerschönsten waren.

Er gab den Kranichen einen Unterschlupf

unter den Palmen in der schönsten Zauberoase.

Der Pharao starb und sein Herz

mit dem silbernen Blut

wurde dem edelsten Kranich geschenkt,

damit er seine Flügel in dem silbernen Blut

waschen ließ.

Der Kranich namens Igo malte seine Flügel,

so wie ein Engel, der zarte Flügel in einem Sonnenteich

malen ließ.

Seit diesem Zeitpunkt flog Igo über allen Kranichen

fast vor der Sonne und hatte keine Angst

von den Sonnengeistern, die ihn immer riefen.

Komm lass uns dich bezaubern,

wie ein Engel der Ewigkeit.

Igo, mein Lieblingskranich,

schien im Morgenschein wie Gold zu leuchten,

aber er war allein,

denn alle Kraniche waren weiß und waren

mit den Sonnen nicht befreundet.

Sie flogen niederer.

Igo wollte so wie andere Kraniche sein,

nicht silbern, sondern weiß,

und träumte davon wie ein Engel

von guten Geistern.

Er traf eines Tages,

einen Wanderer, der den Tau

von Stiefmütterchenwiesen trank.

Und der Wanderer sagte ihm damals:

Ich kann deine Flügel wieder weiß machen,

so wirst Du wieder weiß wie ein Gewand

vom Morgentraumengel.

Denn ich bin der zweite Wanderer,

sagte der Mensch hernach,

ich habe die ewige Kraft dir zu helfen,

die vom Gedicht „Wahnsinn der Strahlen

und der Wanderer“ kommt.

Der Wanderer sagte: Du musst mir

nur zwei Rosen holen, die eine namens

Freundschaft, die andre namens Seelenfreundin.

Die erste war aus dem Morgenrotland,

die zweite aus dem Abendrotland.

Der Kranich war traurig, weil er

die zwei Rosen nicht abfinden konnte.

Er fragte die Sonnengeister,

wo diese Rosen sind.

Die Sonnengeister zeigten ihm den Weg:

Flieg mit dem heutigen Wind bis zum Ägypten.

Dort sind zwei Welten diese vom Morgenrot und

die vom Abendrot und die Rosen liegen

einfach auf Wölkchen namens

Unter dem Pharaotempel.

Ja ja lieber Freund. Der Kranich Igo

fand diese Rosen am Morgen

und holte dem Wanderer.

Wie seine Reise nach Ägypten aussah,

kennt nur eine Fee aus dem Zitauer Gebirge.

Der Wanderer hat die Rosenkelche fürs

Tau-Schöpfen bestimmt:

die Freundschaft – Rose für heute

und die Seelenfreundin – Rose

für die Ewigkeiten.

Als Danke schön wurde

Der Kranich Igo wieder weiß

gemacht.

Wenn du den Wintermond

freundlich fragst, wo Igo ist,

so fuhr er mit anderen Zauberkranichen

in die Ewigkeit.

Zauberkranich. Wahre Ewigkeitsgeschichte
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