Ich besuche Ihn einmal die Woche. Ich bin der
einzige Freund den er hat! Ich bin gern bei Ihm!
Er redet von Tee den er mag. Von Ländern die
er gerne sehen würde. Von seiner Frisur, die er
pflegt. Und vergisst dabei das er zwei Nasen hat.
Und all die Menschen. Die nur diese zwei Nasen
sehen!

Ich gehe dann wieder nach Hause. Und denke
über seine zwei Nasen nach. Und wie er damit
lebt. Er spielt Schach. Liest gerne Bücher.
Diskutiert im Internet Foren. Hat seine zwei
Nasen akzeptiert! Und besitzt nun so eine Kunst.
Den Blick für das Leben. Der mehr als zwei
Nasen sieht.

Ich sehe dann das Leben klarer. Rede mit der
Sonne. Stecke eine Kerze an. Gehe in die Kirche.
Besuche ein Cafe. Spaziere durch den Park. Denke
an Strände. Und laute Musik. Reise mit Worten.
In die wahre Welt. Und bin die Kunst. Und bin
die Wahrheit. Und sehe mehr als zwei Nasen.

Ich kenne dann die Liebe wieder! Und denke er
behält seine zwei Nasen. Und lässt keinen Chirug
dran. Trinkt seinen Tee. Isst mal Kuchen. Geht
weiter. Findet dieses Wissen. Lebt wie ein Freund.
Liebt wie ein Clown. Lächelt wie ein Kind. Sieht
seine zwei Nasen. Aber weiß was im Leben zählt.

© Klaus Lutz

Klaus Lutz, Anmerkung zu dem Gedicht!

Die Idee hat mich, für Tage, beschäftigt! Der Mensch mit den zwei Nasen. Wie dieser Mensch lebt. Wie dieser Mensch fühlt. Wie dieser Mensch denkt. Ich hatte zuerst ein Gedicht über Pizzabäcker geschrieben. Pizzabäcker die analog Käse benutzen. Und wie diese Leute mit diesem Betrug leben. Jeden Tag das Lächeln für die Gäste. Jeden Tag nette Worte für die Gäste. Jeden Tag die beste Reklame für die Gäste. Und das Wissen. Alles ist nur Schein. Die Pizza sieht aus wie eine Pizza. Die Pizza wird gebacken wie eine Pizza. Die Pizza hat den Preis von einer Pizza. Die Pizza ist aber keine Pizza. Denn nur echter Käse macht die Pizza zur Pizza. Und echter Käse ist eben echter Käse. Und Kunstkäse ist eben Kunstkäse. Der Pizzabäcker steht da mitten drin. Mit seinem Wissen. Mit seinem Können. Mit seinem Analogkäse. Mit aller Klarheit: „Heute Analogkäse! Morgen Dealer! Übermorgen Zuhälter! Dann Bankräuber! Dann Terrorist! Dann Knast!“ Dann hat er Zeit zum Nachdenken. Weiss er ist im Leben gescheitert. Wird verzweifelt! Wird depressiv. Wird wahnsinnig. Wegen falschem Käse. Das habe ich in dem Gedicht gezeigt. So dramatisch wie Kunstkäse ist. Nur da mir die zwei Nasen wichtiger waren, veröffentliche ich es erst demnächst. Kann sein, wenn ich das ganze noch einmal überdacht habe. Denn mit diesem Gedicht wird dem Leser mehr bewusst. Nicht nur die Scheinpizza: „Das Leben als Analogkäse! Das wird dem Leser klar!“ Nichts stimmt mehr: „Nichts stimmt mehr in der Politik! Nichts stimmt mehr in den Massenmedien! Nichts stimmt mehr mit den Menschen!“ Klimawahn! Eurorettung! Co2 Schwindel! Elektroautos! Klimanotstand! Masseneinwanderung! Alles Dialogkäse! Überall verlogene Pizzabäcker! Überall Schein statt Sein! Wegen dem veröffentliche ich zuerst die: „Zwei Nasen!“ Als Trost das sich im Kleinen noch etwas ändern lässt. Denn, wer den Menschen mit den zwei Nasen helfen kann. Der gewinnt auch die Kraft um den Analogkäse zu ersetzen. Durch echten Käse. Und bringt damit wieder, die Menschen, auf den Hunger für das wahre Leben. Auf das Wissen ich kann etwas, auf dieser Welt, verändern!

(C)Klaus Lutz

Zwei Nasen
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