Am Weiher

Geflügelte Wesen schweben am Rand
Des Weihers, wo langsam Wärme treibt,
Denn Frühling zieht hellend ins Land,
Das uns Lebenslust und Grün wieder zeigt.

Uns Menschen sind die Türen verschlossen,
Weil wir zum Eigenschutze verdammt,
Haben bisher ja sehr viel Freiheit genossen,
Wo durch den Virus die Gesellung erlahmt.

Doch unsere Natur lässt sich nicht aufhalten,
Steht auf und holt sich vom Himmel das Licht,
Wird uns wieder große Blühkraft entfalten
Und anbieten allen ihr Hoffnungsgesicht.

Fröhlich tanzen am Wasser die schwebenden Fliegen,
Zeigen an, wo endlich die Wärme aufsteigt.
Da bleiben Kaltwinde nicht länger liegen,
Wo der Wanderer geht und das Wasser sich zeigt.

©Hans Hartmut Karg
2020

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Am Weiher
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