Der Garten Eden

von | 10.Mai.2020 | Poesie | 0 Kommentare

 

 

Der Garten Eden

 

Vom Himmel fällt er nicht, der Garten Eden,

Darum muss der Mensch sich selbst bemühen.

Deshalb findet man in Dörfern wie in Städten

Begnadete Gründaumen, die vor Ideen sprühen.

 

Der Garten Eden will gestaltet sein,

Er fällt in unsere offenen Hände.

Der Mensch schafft es, wenn die Erde sein,

Zu fliehen der Zimmer und Wände.

 

Die Krume wird fleißig melioriert,

Mit Pflanzerde und Kompost versehen,

Damit die Pflanzen, wurzelecht geführt,

Mit Sonnenlicht Bündnisse eingehen.

 

Gemüse wachsen durch Menschenarbeit,

Wenn die Beete zur Reife bestellt

Und die Ableger und Samen dort bereit

In die Frühbeete sind eingestellt.

 

Erst nach den Eisheiligen wird dann

Ins Freie das Erwachte ausgepflanzt,

Damit ja nichts mehr erfrieren kann,

Wenn Wärme Pflänzchen umtanzt.

 

Jedes Jahr ist das ein Wunder

Wie aus klitzekleinen Samen

Leben entsteht, reicher, bunter,

Um zu überwinden Winterlahmen.

 

 

©Hans Hartmut Karg

2020

 

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