O Geist der Freiheit, klar und rein,
Du Fackel, die das Dunkel bricht,
In dir erstrahlt das Menschsein fein,
Erleuchtet durch Vernunft und Licht.
Der Zweifel, dein getreuer Freund,
Er weckt den Geist, treibt uns voran,
Ein Band aus Denken, kühn vereint,
Zeigt, was der Mensch erkennen kann.
Empor die Krone des Verstands,
Die Wahrheit führt uns stetig weit,
Das Wohl des Ganzen, uns verwandt,
Erhebt die Pflicht zur Heiligkeit.
Empathie, des Herzens Gaben,
Ergänzen scharfes Urteilsmaß,
Kein blindes Hasten, kein Erlahmen,
Wo Tugend schlägt des Lebens Takt.
Ein jeder Mensch, frei und gerecht,
Geführt vom Licht der Klarheit Bahn,
Ein Volk, geeint im Gleichgewicht,
In Brüderlichkeit wohl angetan.
O aufgeklarte Welt, erwacht!
Dein Glanz sei jedem Vorbild klar,
Das Streben nach dem Guten wacht,
Bis jeder Traum Realität war.
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