von Poeten für Poeten

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Gedicht zum Dreikönigstag

Im fernen Land, von Sternen geleitet, zogen drei Weise, dem Licht geweiht. Durch Wüste und Dunkel, in Glauben vereint, suchten sie Wahrheit, die ewig erscheint. Ein Kind im Stall, in Armut geboren, die Welt zu retten, nicht zu verloren. Mit Gold, Weihrauch und Myrrhe bezeugt, wie tief die Liebe, die Gott uns gezeugt. Der Stern erstrahlt, ein Zeichen der Zeit, führt uns zu Hoffnung, macht Herzen...

Das Ankerlicht

Das Licht des Tages verblasst in Grau, die Welt wird leise, kühl und weit. Doch in dem Sturm, geliebte Frau, schenkst du mir Unbesiegbarkeit. Es ist kein Schwur aus dünnem Glas, kein Wort, das nur im Licht besteht. Es ist das Schweigen, das die Angst vergaß und Liebe, die niemals verweht. Denn wenn die Zeit die Prüfung lehrt und Wellen gegen Mauern schlagen, bleibt die Tiefe stets bewährt, um...

Kurvige Tage

Ich fuhr mit einem Mann ein Stück, der Dinge pflegt und neu belebt, auf die man erst mit Reue blickt, wenn sich in ihnen nichts mehr regt. Er sagte, Wege kehrten wieder, auch wenn man glaubt, man sei schon weit. Er sprach so schnell, ich schlug die Lider der Augen zu vor Einsamkeit. Ich folgte Schildern ohne Mut, sie wiesen Wege, fremd und klar, doch wirkten sie als Führer gut, auch wenn ich...

Inspiration

Freilenzen ist nicht deine Sehnsucht. Stets in Bewegung nicht auf der Flucht. Sich mit Körper und Geist hingeben. Dein Denkarium gefüllt mit Leben. Draußen oder drinnen, Berge oder Studio. einzigartig voll Emotionen und Ratio. Yogini und Wanderin. Gebärden und Sprecherin. Poetin und Lesepatin. Helferin und Spielerin. Grenzerfahrungen fließen. Glücksmomente genießen. Gipfelglück und Lebensglück....

Du

Du bist nicht hier bei mir… Und doch sehe ich dich höre dich fühle dich spüre dich schmecke dich Du Wenn ich meine Augen schließe ist es als wärst du vor mir hinter mir neben mir bei mir in mir um mich herum. …und ich fühle mich umhüllt, umarmt, von allem, was du bist, was dich ausmacht was du - für mich - bist. ...und das ist einfach so unendlich viel. © A....

Jetzt schleicht

Jetzt schleicht Jetzt schleicht sich die Nacht zum Tag Und zieht sich hellere Zeiten an, Wie ich sie so winterlich gern mag, Wodurch man freier atmen kann, Denn schlafgängig ist es wieder soweit, Dass man sich von der Tretmühle befreit. Lasst mich vergessen, was gestern war, Zum Himmelslicht sich die Augen erheben, Hinsehen zu einer üppigen Wolkenschar, Um mir ein wenig Ruhezeit noch zu geben,...

Schon kühlen Schneewinde

Schon kühlen Schneewinde Schon kühlen Schneewinde die Erde ab Und wir beginnen langsam zu frieren. Das bringt vielleicht die Liebe auf Trab: Wollen Wärme wir BEIDE spüren? Also rasch unter die Wolldecke gelegt, Weil an Frösteln der Leib sonst leidet. Was da geschieht und ausgeheckt, Darüber kein Willen mehr streitet. Es ist wieder die Zeit, sich zu erfühlen, Was an Wintertagen man gerne will, Um...

Helle schweigende Nächte

Nächte, weiß wie stilles Tuch. Sie halten mich im Traumversuch, wo Briefe ruhen, tief versteckt, und Schatten flüstern, unentdeckt. Ein Kind der Wege, früh entfacht, vom Hunger groß, in dunkler Nacht, von Sehnsucht, die nach Stärke schreit, ein Feuer, das im Innern bleibt. Ein wilder Fluss, so tief, so schwer, ein Spiegel, der mich sieht – nicht mehr. Ein Funken, der im Dunkel steht und mit der...

Hab’ ich Dir

Hab‘ ich Dir Hab‘ ich Dir schon mal gesagt, Dass ich Dich deshalb so sehr liebe, Weil Du bist stets auch ungefragt Hinter unserer BEIDER Triebe. Denn nur so kann das Glück gedeihen, Dass man nicht alles hinterfragt: Von vornherein Absolution sich leihen Bringt, dass kein Gewissen nagt. Wir müssen nicht ständig diskutieren, Wer, wann, wo, warum liebesbereit. Lasst uns doch das Tänzchen führen,...

Feinde der Liebe

Feinde der Liebe Geht es um Dominanz und Macht, Sind Menschen um Liebe gebracht, Denn anstatt sich Freuden zu erfüllen, Entsteht fehlgeleitet das Enthüllen. Oft geht es auch nur ums Geschäft: Wer mit wem zusammen schläft? Wo Sensationen wild gedeihen, Können Liebende sich entzweien. Beziehungen öffentlich auszutragen, Wenn Medien die Opfer jagen, Zerstört auf Dauer die Intimität, Denn dabei geht...

Bleicher Widerschein

Die Stunde schlägt in dieser Welt, wo fahle Farbe untergeht, wenn das, was wir für wahr hingestellt, wie Nebel vor dem Spiegel steht. Wir tanzen auf dem Rand der Zeit, die Decke weicht dem Sternenmeer und in der tiefen Einsamkeit wird jedes Wort so bleich und leer. Kein Grund, kein Halt, nur Wellenschlag, die Wahrheit gleitet uns davon, bis an den fernsten Jüngsten Tag verhallt der letzte...

Familie

So stabil und doch verwundbar, bin ich ein Teil von Dir. Hereingeboren in eine wunderbare Welt. Laufen, sprechen und leben gelernt. Behütet und geliebt. Und doch verlass ich Dich, um mich selbst zu erfahren. Eine neue Familie wird entstehen. Andere Menschen werden Teil von ihr, Die behütet und geliebt werden wollen. Wachsen miteinander unzertrennbar. So stabil und doch verwundbar, schrumpft auch...

Das Leuchten deiner Spur

Etwas an dir, wie du dich bewegst, als ob du die Erde mit Sanftmut pflegst, zieht mich zu dir, ganz ohne ein Wort, als trüg mich mein Herz an den richtigen Ort. Etwas an dir bleibt für immer bestehen, wenn deine Schritte im Winde verwehen. Ein Blick und ein Hauch, ein heimliches Flehen, sie lassen mich heute das Leben verstehen. Ich weiß nicht, wohin uns die Reise noch lenkt, ob Liebe uns Dauer...

Das Licht der Annahme

Wenn die Schatten länger werden und der Lärm der Welt verblasst, suchst du Trost auf Erden, unter deiner schweren Last. Es gibt Stimmen in der Stille, die dir sanft entgegenwehen, beuge ruhig deinen Willen, lass es einfach nur geschehen. Selbst wenn dunkle Wolken jagen und das Ende fern erscheint, wird das Licht den Morgen tragen, der mit deiner Hoffnung weint. Nimm es dir nicht so zu Herzen,...

Das Natürliche

Das Natürliche Das Natürliche braucht keine Tarnung, Es muss sich über Alltägliches nicht erheben, Sich nicht aufspielen, um als Warnung Seine eigenen Intrigen auszuleben. Denn sehr bald erkennt die Umgebung, Dass keinerlei Poltern gebraucht Und niemand, der als Kritikerhebung Nur die Lebenszeit Guter verbraucht. Das spüren ja unsere Mitmenschen: Wo das Natürliche als Wertigkeit bleibt Und wo...

Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet

Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet Wer andere als Dampfplauderer bezeichnet, Der sollte vielleicht doch selbstkritischer sein, Bedenken, ob die Person sich nicht selbst meint, Vor allem, wenn sie ständig Gedichte auswirft Und damit mindestens ein Forum befüllt. Ist so jemand berechtigt, überhaupt geeignet Zu kritisieren - oder vielleicht nur gemein, Wenn diese Person sich zur Güte nicht...

Schlangen Weise

Zu Land oder zu Wasser Macht Schlange keinen Kummer Selbst Luft sie überbrücken Sobald von Ast sie springen Abseits Natur-Umgebung Terrarien die Festung Die Menschen ihnen widmen Zum sicheren Betrachten So ähneln hier Amphibien Dem Kollektiv des Menschen Wie dicht an dicht Gedränge Heißt Schlange und birgt Enge Wer über Ansteh’n mäkelt Wen schuppig Haut gar ekelt Dem darf versichert sein Dass...

Am Hof des digitalen Königs

Die Funken platzen aus den Datenmonden, die Nacht vibriert im kalten Schein. Ich treibe durch die überfüllten Zonen, wo Pixel wie Kathedralen steh’n. Ein Algorithmus atmet leise, sein Chor aus Codes beginnt zu singen; drei Bots verzerren alte Weise am Hof des digitalen Königs. Der Hüter über Firewalls brennt Schatten in die Träume. Ich liege still im Strom der Calls, gefesselt an die...

Liebesbereitschaft

Liebesbereitschaft Ein Vollblutweib zu haben Gehört zu jenen Gottesgaben, Von denen mancher Mann ja träumt, Dessen Seele damit aufgeräumt. Daran lässt sich nicht rütteln, Das will er auch nicht abschütteln. Zum Freunde wird er sagen: „Mit so einer will Liebe ich wagen.“ Wer als Frau diesen Weg gegangen, Weil sie anerkennt sein Liebesverlangen, Die hat sich für das Dauerglück entschieden, Welches...

Er hat das Recht

Er hat das Recht Immer mehr müssen wir bei Einkäufen konstatieren: Verkäufer können nicht beraten, weil keiner nah. Auch bei manchen Reparaturen kann man spüren: Man erklärt zwar viel – aber der Schaden bleibt da. Es wird dabei so wunderbar parliert, Als säße man in einem sanften Parlament, Der Kunde zu elementarem Wissen geführt, Wie man das von ellenlangen Beipackzetteln kennt. Zur Beratung...

Wo die Welt neu beginnt

Was wäre, lösten wir die Schranken, die tief in unsren Geistern kranken? Kein Drohen mehr, kein kalter Krieg, nur offener Himmel und weites Glück. Was wäre, lebten wir im Heute, befreit von Gier und alter Beute? Wir teilten Zeit und jeden Raum, ein jeder trüge diesen Traum. Kein ferner Staat, kein fremdes Land trennte uns mit harter Hand. Kein Ruf zum Kampf, kein heiliger Zorn, kein Hass, zur...

Zeit der Liebe

Zeit der Liebe Es ist die Zeit, in der die Herzen fliegen, wenn Hoffnung, Mut und Zärtlichkeit uns wiegen. Komm, reich mir deine Hand, lass Nähe sprechen, bis alle alten Zweifel leise zerbrechen. Durch helle Morgen, über weite Felder führ ich dich mit in tiefe, stille Wälder. Wer bist du tief im Kern, was hat dich geprägt? Wer gab dir Trost, wenn dich das Leben schlägt? Gab es eine Stimme, die...

Es ist gar

Es ist gar Es ist gar mancher Frauen Ziel, Für immer zu bleiben – nicht zu fliehen. Wenn der Mann das verstehen will, Muss er verzichten – vielleicht mitziehen? Nicht selten wächst ihm auch das Bleiben, Nach der Flucht die Rückkehr in vertraute Räume. Will man das überhaupt als Leben betreiben, Damit man Schicksalsgunst nicht versäume? Langmütig bleibt nur die Duldsamkeit – Auch bei einem...

Wie würden sie staunen

Wie würden sie staunen Wie würden sie staunen Unsere Vorfahren von vor 200 Jahren, Kämen sie in unsere heutige Welt! Kopfschüttelnd würden sie raunen, Was an Lichtern, an Straßen, wo Autos fahren Und was das Smartphone alles bereithält! Neugierig wäre ich, doch zu wissen, Wie sie diese unsere heutige Welt sehen würden Und ob sie mit uns noch auskommen könnten. Sähen sie bei uns überhaupt Glaube...

Echo in den Augen

Ich starre hoch, der Himmel grau und leer, der Tag flackert wie ein Bildschirmfehler her. Dein Blick taucht auf, so giftig und so grell, zu hell für diese Welt, digital entstellt. Ich flüchte heim, will mich im Dunkeln fassen, doch selbst mein Kissen kann dich nicht entlassen. Der Morgen kommt, der Kaffee bleibt nur bleich, am Fensterglas regiert dein Schattenreich. Als wärst du nie gegangen,...

15 Kilo leichter

15 Kilo. 15 Kilo leichter war ich vor drei Jahren. Es ist normal, wenn mit dem Alter auch die Zahl auf der Wage steigt, sagen sie. Sie wissen aber nicht, was du durchgemacht hast um leichter als jeder deiner Klasse zu sein. Noch weniger wissen sie, was es dich gekostet hat, diese 15 Kilo wieder zuzunehmen. Nicht nur die Zahl auf der Wage wird mehr, sondern auch dein Lächeln. Du lächelst jedoch...

Wenn Noah wieder auftaucht

Kommt raus aus euren Feeds, kommt raus aus euren Räumen, so einen wie Noah sah man lange nur in Träumen. Alle bauen an etwas: Start-ups, Profile, Plan. An Bildern, die glänzen sollen, damit man sie teilen kann. Manche schreiben Listen, manche löschen sie sofort. Alle sind müde geworden an diesem lauten Ort. Jungs wie Mädchen, und die dazwischen gehen – doch wenn Noah wieder auftaucht, bleibt die...

Winternachtmorgen

Unter blassem Mond breiten Schatten ihre samtene Decke über den Dächern aus Eine späte Kerzenflamme verlischt im Fenster eines letzten Schwärmers Die Nacht hält den Atem an während in der Ferne der Morgen lauscht ob Frost schon knistert im Tau des beginnenden Tages

Müßiggänger

Müßiggänger Was wäre der Mensch ohne Bequemlichkeit? Nur eine Schönheit in eigenem Spiegel? Wie käme er jemals zu größerer Freiheit, Schmelze er nur ständig Blei im Tiegel? Da muss man sich an Müßiggang gewöhnen, Damit man sich etwas mehr Freiheit wähle: Das Gemüt darf sich mit Lächeln versöhnen, Wo es sich ein wenig aus der Gegenwart stehle. So lob‘ ich mir denn jenen Müßiggänger, Der damit...

Umweltschützer???

Umweltschützer??? Da sind sie wieder mal im Hotel, Alles hochgeheizt, überall ist’s hell, Die Türen sperrangelweit offen, Als wäre nichts klimabetroffen. Man glaubt gar nicht, wie da verschwendet, Klimaignoranz sich scheinbar nicht wendet, Weil im Haus offensichtlich an nichts gespart, Immer wieder wird neues Heizöl hergekarrt. Manche Duschen laufen die volle Stunde, Schließlich ist man ja...

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