von Poeten für Poeten

Das Poetenpodium ist ein Ort für Gedichte, Gedanken und Austausch. Teile Deine Texte und Gedanken, lies andere Stimmen und finde echtes Feedback.

Das Poetenpodium ist eine Online-Plattform für Poeten & Poetinnen, auf der Du lyrische Texte verschiedener Autoren und Autorinnen findest. Du kannst eigene Poesie veröffentlichen und Poesie anderer bewerten und kommentieren. Mach mit und veröffentliche Deine Texte auf Poetenpodium.de!

Der vorgezeichnete Pfad

Zwischen Hobelbank und Grenzverlauf hielt dich dein Lebensfaden auf. Die Werkstatt roch nach Holz und Leim, als sollte sie dein Schicksal sein. Die Schule lag im fahlen Grau und jeder wusste es genau: Du brauchst kein Wissen, keinen Traum, nur füge dich dem engen Raum. Wer dennoch nach dem Warum gefragt, ward bald schon leise abgesagt. Ein Wort, so schneidend wie ein Signal: „Dann geh doch rüber...

Mango Mambo

In deinem Blick die Abendsonne, golden, warm und still verglüht. Dein Atem trägt den Duft der Wonne, auf deinen Lippen Süßes blüht. Die Süße klebt an meinen Fingern, wir lachen leis im Sommerwind. Palmen wiegen, Sterne schimmern – wie schnell doch unsre Zeit verrinnt. Ein Mambo – unsre Körper nah, wir bewegen uns im Takt, ganz sacht Bleib bei mir. Ich bleib für dich da, bis der Mambo endet,...

Sommer jetzt

Ich wünsch‘ mir den Sommer jetzt, nicht irgendwann. Wenn Luft nach Leben schmeckt und Tage barfuss geh’n. Wenn ich helle Stunden kann am Fenster seh’n. Wenn ich nachts die Sterne schauen kann. Ich will die Sonne warm auf meinen Schultern spür’n. Nicht nur als Wunsch, der sich ins Herz mir drängt. Ich will, dass Sonnenlicht mich reich beschenkt, und leichte Winde meine müden Schritte führ’n. Ich...

Was hat uns

Was hat uns Was hat uns die Überwältigung Unseres schönen Globus gebracht? Bringt Vermehrungswahn den Untergang? Bringt Egoismus Lebensvernichtung? Braucht die Menschheit nicht Liebe und Verstand? Unser aller Streben wird lebensbedrohlich, Wenn wir die Klimaveränderungen ignorieren Und meinen, ohne Verhaltensänderung zu überleben. ©Hans Hartmut Karg 2026 *

Manch liebes Kind

Manch liebes Kind Manch liebes Kind sucht immerzu Schöne Klamotten, neue Schuh‘, Braucht einen großen Kleiderschrank, Dann bleibt es freundlich – Gottseidank! Immer gibt’s was zu verstecken, Man will auch Kaufgelüste checken, Um wieder einmal aufzufallen – Der Busenfreund darf gern bezahlen. Am Spiegel darf man dann genießen, Was an Schönheit auszugießen Und von Natur aus reich geschenkt, Das...

Leise Töne

Ruh‘ dich aus in meinen Versen. Bette dich in ihrem Sinn. Lass die Hast und Alltagsscherben. Schau, du findest dich darin. Gerne schreib‘ ich dir Gedichte. Du bist mir Inspiration. Denk‘ ich an unsere Geschichte, wird jedes Wort ein leiser Ton. Manchmal will mir Musik gelingen, manchmal klingt’s eher atonal. Du magst es trotzdem mit mir singen. Du liebst den Makel allemal. Du nimmst mich mit...

Gleich alt

Meine Puppe ist in die Jahre gekommen. Sie sitzt am Fenster im Sonnenlicht. Verfilzt das Haar, ein Auge erlischt. Doch hat ihr die Zeit nicht das Lächeln genommen. Ihr Kleid ist müde – Motten fraßen dran. Die Säume dünn, der Stoff schon zernagt. Er hat sich stumm durch die Jahre geplagt. Das Kleid hält trotzdem, so gut es kann. Wir sind gleich alt. Kein Trost, nur wahr. Ihr Stoff wird Staub,...

Du wusstest es

Als ich dich sah, verstummte mir das Wort, als hätte sich die Zeit in dir verdichtet. Ein Augenaufschlag: ich ergab mich dir sofort. Du hast mein Herz mit deinem Blick belichtet. Ich stand und wusste nicht mehr, wer ich war, nur dass dein Blick mich durch und durch erkannte. So nah warst du, und doch so sonderbar, als wärst du der, den ich schon immer kannte. Du lächeltest, als hättest du’s...

Muss man denn

Muss man denn Muss man denn hoch hinauf, Wenn man von dort tief fallen kann? Ist das ein guter Lebensverlauf, Wenn man leicht verunglücken kann? Verliebe Dich lieber in eine Person, Die mit Dir zum Gipfel schaut hoch, Ansonsten mit ihrem lieblichen Ton Ins Zärtliche geht mit Dir doch. Sie weiß: Liebe will uns alle gesund, Will auf heilsame Glückstage sehen. Deshalb küsse sie lieber auf den Mund,...

Das Pferdchen

Das Pferdchen Das Pferdchen steht, wartet auf Mama, Die hat man schon lange hinweggeführt. Für ihr Kind ist das immer noch kein Drama, Weil es lange danach Mamas Nähe spürt. Doch nie wieder wird es die Mutter sehen, So bleibt es halt weiterhin sehnend stehen. ©Hans Hartmut Karg 2026 *

Goldene Schatten

Geld rinnt wie Wasser durch die Hand, glänzt einen Augenblick – wird Sand. Es lockt mit Träumen, schrill und grell, doch bleibt im Kern nur flüchtig, schnell. Man jagt ihm nach, verliert die Spur, vertauscht die Freiheit gegen die Uhr. Das Konto wächst, das Herz wird klein – wie kann Besitz nur Befreiung sein? Die Welt erklingt im Münzenklang, ein kurzer, greller Siegesgesang. Wer steht im Glanz...

Worte weinen

Immerzu muss ich Worte weinen, als ob meine Zunge nur Salz gebiert. Ich kann Betrübnis nicht verneinen, weil sie in mir zu laut vibriert. Sätze fall’n wie aus Wunden. Ich sammle sie mit meinem Blick. In all den schweren, grauen Stunden empfinde ich kein Lebensglück. Ich rede, bis die Stimme bricht. Doch rettet dies mich leider nicht.

Warten auf den Morgenwind

Am ersten Hauch des Tages stand ich am stillen Meer. Die Nacht verließ ihr dunkles Lager, und ihre Last war nicht mehr schwer. Ich warte auf den neuen Himmel, auf Wege, die noch unbenannt, auf Wellenlicht, das neu nun schimmert und Sonne, die mich wiederfand. Spürst du, wie sich die Welt erhebt, wenn leise Frühling in uns brennt, wenn jede Stunde, die vergeht, uns näher an den Aufbruch lenkt?...

Hände im Zwielicht

Ich träumte Nächte voller Klang, von Stimmen, laut und lebenslang. Doch draußen hör ich Schritte gehen, die Straßen beben, Städte stehen. Die Nachrichten verkünden: „Alles gut“, doch irgendwo noch brennt die Glut. Zu viele Menschen, leer und kalt, die Seele sucht nach festem Halt. Dies ist das Land aus Licht und Schatten, wo wir uns selbst zu tragen hatten. Dies sind die Hände, die wir heben, um...

Der Schwan

Ein Schwan, so glänzend und so weiß, schwimmt friedlich auf dem blauen See umher. Ziellos wirkend schwimmt er stets im Kreis, nichts Böses ahnend scheint sein Blick so leer. Doch plötzlich steht ein Wüterich am See, sein kaltes Herz so falsch wie sein Verstand. Nun packt die Wut ihn mehr denn je, er findet einen Stein im weißen Sand. Mit kalter Seel‘ und kaltem Blick, ergreift er mit der Hand...

Durch Pech und Schwefel

Durch Pech und Schwefel Schon so viele Menschengenerationen Mussten durch Pech und Schwefel gehen. Dabei wollten sie die Erde doch nur bewohnen Und zu ihren Familien, ihren Liebsten stehen. Denn die vielen schlimmen Kriegstreiber Zerstörten ihre Sehnsüchte, ihre Räume: Der Sensenmann wurde Todesschreiber, Er vernichtete Lebensläufe und Träume. Doch auch schwarzes Pech, gelber Schwefel Kommen...

Ukraine

Ukraine Wir Menschen werden zusammenbleiben, Uns weiterhin Liebesbotschaften schreiben. Wir werden dereinst wieder dort wohnen, Wo das Land frei ist von Raketen, Drohnen. Irgendwann wird der Spuk zu Ende sein, Der bisher nur Leid trägt ins Land hinein, Denn alles, was uns trennt und bedroht, Sind viele Ängste, Hunger, Nöte und Tod. Dann erstrahlen wieder gelb die Getreidefelder, In frischem Grün...

Liebe

...vielleicht ist Liebe etwas ganz anderes, als wir glauben. Wir haben Bilder. Gedanken, Gefühle, Vorstellungen, so vieles… Vielleicht ist es aber einfach Liebe… Frei... Einfach ein Spüren, erinnern an den göttlichen Funken der in der Sekunde unserer Entstehung in uns zu brennen anfing… Vielleicht ist es diese Energie an die wir erinnert werden, wenn wir jemandem in die Augen schauen, wenn wir...

Zwischen Tag und Traum

An diesem reich durchsonnten Tag ziehen meine Gedanken auf Wanderschaft. Die Stunden gleiten mir durch die Finger wie Sand. Die Welt trägt heute ein warmes Blau; sie löst die Schwere aus meinem Denken. So werde ich leicht zwischen Wachen und Schweben. In meinem Kopf öffnen sich Türen, die ins Wasser führen. Dort treiben Andenken, ein Lachen von früher und der Geruch von Sommer. Die Wirklichkeit...

Zwischenräume

Ich sammle Sekunden aus rostigen Uhren Und lege sie still in die Taschen der Nacht Die Straßen sind leer, doch sie flüstern mir Routen Weil Stille hier wieder zu Wegen erwacht Ich habe gelernt, wie man Brüche verschweigt Und wie man aus Rissen ein Fenster sich baut Doch wenn man zu lange nur innerlich steigt Wird selbst der Horizont unerquicklich laut Zwischen den Worten, die keiner mehr sagt...

Gar mancher glückliche Mann

Gar mancher glückliche Mann Gar mancher glückliche Mann Hat immer schon Bestes getan, Indem er auf die Liebste zählte, Die er sich schon lange erwählte. Für Körper, Geist, Seele zuständig Zeigt sie sich allzeit verständig, Wenn er In- und Aushäusigkeit gewollt Und er dann bei Ihr sich wieder erholt. Der andere Mann, er hat’s schwerer, Selbst wenn er ein Seelenlehrer, Denn für jede der drei...

Musen

Musen Sehr zugewandt, kostenfrei und ehrenvoll Können Musen ihren Dichter begleiten, Denn sie finden ihn uneingeschränkt toll, Wollen gern sein Schöpfertum weiten. Weil sie seine Interessen beschützen, Sind sie für immer und jederzeit da, Spüren, um seinem Gemüt zu nützen, Trotz Ferne, dass sie im Netz ihm nah. Mit ihrem sanftmütigen Musenkuss Geben sie ihm Rückmeldung und Halt, Entbieten ihm...

Schatten im Glanz

Der Asphalt atmet die kalte Nacht, während die Stadt im Lichte erwacht. Ein Schatten kauert stumm im Wind, wo alle Hoffnungen verloschen sind. Sie bittet leise nur um ein Wort, doch jeder scheucht sie wieder fort. Man hastet weiter, den Blick verbrannt, als hätte man sie nie gekannt. Das Fenster glänzt im warmen Schein, man lädt sich Wärme und Freunde ein. Der Kaffee dampft, die Zeitung liegt,...

Frühling

Weißt du, wie der Frühling ist? Das Land lässt er erwachen. Er setzt dem Winter eine Frist, und jagt ihn fort mit Lachen. Weißt du, was der Frühling macht? Er lässt die Bächlein fließen. Er kommt von fern, so weich und sacht, Dank ihm die Blümlein sprießen. Weißt du, was der Frühling will? Er möcht‘ die Tierlein wecken. Im Winter war es trist und still, Dies will er nun...

Winter 2

Wind singt munter in frostgeeisten Wipfeln beißt in die Backe au! Vorsichtig knirschen Schritte des einsamen Wanderers Spuren in gefrorenem Schnee Nachhause Hinter Eisblumenfenstern träumt man sich warm mit knospenden duftenden Frühlingsbildern Sehnsucht Vorsichtig blitzen Sonnenstrahlen aus dunklen Wolken Diamantenglitzer aufs weiße Land Segen

Vergessen wird oftmals

Vergessen wird oftmals Vergessen wird oftmals des Dichters Wunsch, Neben seiner überaus innig geliebten Frau Auch noch eine eigene Muse zu haben. Dazu braucht es weder Feier noch Punsch, Doch sollte sie für ihn dann passgenau Inspiration sein für seine Gaben. Sie lebt seine schönsten Dichterfreuden mit, Bestärkt ihn durch Herzchen, Wahrnehmung, Weil sie zeigt, dass sie ihn wirklich mag, Mit ihm...

Nicht jede Frau

Nicht jede Frau Nicht jede Frau findet sich gern dort ein, Wo ein Mann nach seiner Muse sucht, Denn sie erkennt für sich ganz allein, Ob da nicht jemand nur in Egosucht. Er braucht ja jemand, der ihm bedeutet, Dass er tatsächlich Großartiges kann, Womit er seine Netzpräsenz einläutet, Dennoch bleibt ein liebender Mann. Ohne die Frau als Muse, die ihn bestärkt, Endlich zu sich selbst zu finden,...

Einseitige Liebe

Vermisst du mich? So sehr wie ich dich? Wie kann man sich nach einer Person sehnen, die man garnicht richtig kannte? Meine Augen suchen nach dir, in deinen bin ich einzig und allein eine große Schande. Wieso bin ich dafür verantwortlich, dass unsere Bindung besteht? Ich brauche einen Vater, einen Vater der mich versteht. Mit dir zu sprechen ist und bleibt für mich unvorstellbar, doch ist das...

Mein Herz

Mein Herz, es verletzt mich. Es pocht, doch es liebt nicht. Es schlägt, doch es fühlt nichts. Es ist kalt, obwohl es in mir brennt. Es lässt Blut durch meinen Körper strömen, lässt mich nach Wissen streben, es hält mich am leben. Ohne mein Herz, würde mein Körper mir nichts taugen. Funktionslos, wertlos wäre ich. Was würde ich bloß ohne mein Herz tun? Ich liebte es, dich so zu nennen. Denn ihr...

Die Narbe die ständig blutet

Ich weiß und verstehe nicht, wieso du mir jedes Mal in den Sinn kommst. Sind es die unausgesprochenen Worte oder die Sehnsucht nach deiner Liebe die ich verspüre, die ständig an meinem Leib kratzen? Ich versuche mich in deine Lage hineinzuversetzen. Die Fehler bei mir zu suchen, deine Gefühlslage zu verstehen. Jedoch bezweifle ich, dass du diese Gefühle besitzt, um die ich mir so Gedanken mache....

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