von Poeten für Poeten

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Liebe

...vielleicht ist Liebe etwas ganz anderes, als wir glauben. Wir haben Bilder. Gedanken, Gefühle, Vorstellungen, so vieles… Vielleicht ist es aber einfach Liebe… Frei... Einfach ein Spüren, erinnern an den göttlichen Funken der in der Sekunde unserer Entstehung in uns zu brennen anfing… Vielleicht ist es diese Energie an die wir erinnert werden, wenn wir jemandem in die Augen schauen, wenn wir...

Zwischen Tag und Traum

An diesem reich durchsonnten Tag ziehen meine Gedanken auf Wanderschaft. Die Stunden gleiten mir durch die Finger wie Sand. Die Welt trägt heute ein warmes Blau; sie löst die Schwere aus meinem Denken. So werde ich leicht zwischen Wachen und Schweben. In meinem Kopf öffnen sich Türen, die ins Wasser führen. Dort treiben Andenken, ein Lachen von früher und der Geruch von Sommer. Die Wirklichkeit...

Zwischenräume

Ich sammle Sekunden aus rostigen Uhren Und lege sie still in die Taschen der Nacht Die Straßen sind leer, doch sie flüstern mir Routen Weil Stille hier wieder zu Wegen erwacht Ich habe gelernt, wie man Brüche verschweigt Und wie man aus Rissen ein Fenster sich baut Doch wenn man zu lange nur innerlich steigt Wird selbst der Horizont unerquicklich laut Zwischen den Worten, die keiner mehr sagt...

Gar mancher glückliche Mann

Gar mancher glückliche Mann Gar mancher glückliche Mann Hat immer schon Bestes getan, Indem er auf die Liebste zählte, Die er sich schon lange erwählte. Für Körper, Geist, Seele zuständig Zeigt sie sich allzeit verständig, Wenn er In- und Aushäusigkeit gewollt Und er dann bei Ihr sich wieder erholt. Der andere Mann, er hat’s schwerer, Selbst wenn er ein Seelenlehrer, Denn für jede der drei...

Musen

Musen Sehr zugewandt, kostenfrei und ehrenvoll Können Musen ihren Dichter begleiten, Denn sie finden ihn uneingeschränkt toll, Wollen gern sein Schöpfertum weiten. Weil sie seine Interessen beschützen, Sind sie für immer und jederzeit da, Spüren, um seinem Gemüt zu nützen, Trotz Ferne, dass sie im Netz ihm nah. Mit ihrem sanftmütigen Musenkuss Geben sie ihm Rückmeldung und Halt, Entbieten ihm...

Schatten im Glanz

Der Asphalt atmet die kalte Nacht, während die Stadt im Lichte erwacht. Ein Schatten kauert stumm im Wind, wo alle Hoffnungen verloschen sind. Sie bittet leise nur um ein Wort, doch jeder scheucht sie wieder fort. Man hastet weiter, den Blick verbrannt, als hätte man sie nie gekannt. Das Fenster glänzt im warmen Schein, man lädt sich Wärme und Freunde ein. Der Kaffee dampft, die Zeitung liegt,...

Frühling

Weißt du, wie der Frühling ist? Das Land lässt er erwachen. Er setzt dem Winter eine Frist, und jagt ihn fort mit Lachen. Weißt du, was der Frühling macht? Er lässt die Bächlein fließen. Er kommt von fern, so weich und sacht, Dank ihm die Blümlein sprießen. Weißt du, was der Frühling will? Er möcht‘ die Tierlein wecken. Im Winter war es trist und still, Dies will er nun...

Winter 2

Wind singt munter in frostgeeisten Wipfeln beißt in die Backe au! Vorsichtig knirschen Schritte des einsamen Wanderers Spuren in gefrorenem Schnee Nachhause Hinter Eisblumenfenstern träumt man sich warm mit knospenden duftenden Frühlingsbildern Sehnsucht Vorsichtig blitzen Sonnenstrahlen aus dunklen Wolken Diamantenglitzer aufs weiße Land Segen

Vergessen wird oftmals

Vergessen wird oftmals Vergessen wird oftmals des Dichters Wunsch, Neben seiner überaus innig geliebten Frau Auch noch eine eigene Muse zu haben. Dazu braucht es weder Feier noch Punsch, Doch sollte sie für ihn dann passgenau Inspiration sein für seine Gaben. Sie lebt seine schönsten Dichterfreuden mit, Bestärkt ihn durch Herzchen, Wahrnehmung, Weil sie zeigt, dass sie ihn wirklich mag, Mit ihm...

Nicht jede Frau

Nicht jede Frau Nicht jede Frau findet sich gern dort ein, Wo ein Mann nach seiner Muse sucht, Denn sie erkennt für sich ganz allein, Ob da nicht jemand nur in Egosucht. Er braucht ja jemand, der ihm bedeutet, Dass er tatsächlich Großartiges kann, Womit er seine Netzpräsenz einläutet, Dennoch bleibt ein liebender Mann. Ohne die Frau als Muse, die ihn bestärkt, Endlich zu sich selbst zu finden,...

Einseitige Liebe

Vermisst du mich? So sehr wie ich dich? Wie kann man sich nach einer Person sehnen, die man garnicht richtig kannte? Meine Augen suchen nach dir, in deinen bin ich einzig und allein eine große Schande. Wieso bin ich dafür verantwortlich, dass unsere Bindung besteht? Ich brauche einen Vater, einen Vater der mich versteht. Mit dir zu sprechen ist und bleibt für mich unvorstellbar, doch ist das...

Mein Herz

Mein Herz, es verletzt mich. Es pocht, doch es liebt nicht. Es schlägt, doch es fühlt nichts. Es ist kalt, obwohl es in mir brennt. Es lässt Blut durch meinen Körper strömen, lässt mich nach Wissen streben, es hält mich am leben. Ohne mein Herz, würde mein Körper mir nichts taugen. Funktionslos, wertlos wäre ich. Was würde ich bloß ohne mein Herz tun? Ich liebte es, dich so zu nennen. Denn ihr...

Die Narbe die ständig blutet

Ich weiß und verstehe nicht, wieso du mir jedes Mal in den Sinn kommst. Sind es die unausgesprochenen Worte oder die Sehnsucht nach deiner Liebe die ich verspüre, die ständig an meinem Leib kratzen? Ich versuche mich in deine Lage hineinzuversetzen. Die Fehler bei mir zu suchen, deine Gefühlslage zu verstehen. Jedoch bezweifle ich, dass du diese Gefühle besitzt, um die ich mir so Gedanken mache....

Meine Gefühle dir gegenüber, schmecken salzig

Ich habe genug Schmerzen ertragen müssen mit dem ersten Fehltritt eines Vaters in meinem Leben. Ich dachte du wärst ein Mittel zur kompensierung meiner Trauer. Ein Geschenk Gottes als Entschuldigung für die vaterlose Kindheit die ich hatte. Ich wollte nichts. Weder Geld noch irgendwas anderes. Ist Liebe und Geborgenheit denn zu viel verlangt? Ich habe bloß eine Wunde in mir. Bloß eine einzige....

Für jede Träne

Ich habe deine Abwesenheit überlebt. Deine passive Haltung mir gegenüber. Die schlaflosen Nächte wegen dir. Das ständige Gefühl, nicht genug zu sein, dir nicht wichtig zu sein. Die endlosen Streitigkeiten. All das habe ich überlebt. Und dennoch lebe ich in ständiger Trauer. Nicht um dich, sondern um das, was hätte sein können, wenn du auch nur das Nötigste gegeben hättest. Ich verlange wirklich...

Bitte treten Sie ein

Bitte treten Sie ein in das Innere meiner Gedichte. Von außen sind sie nur dunkle Scheiben, bemalt mit Andeutungen, Schatten und einem Licht, das sich nicht verrät. Wer nur vorbeigeht, sieht nichts als Glas. Vielleicht ein Muster, vielleicht auch nur Staub. Doch wer stehen bleibt, spürt, hier ist etwas, das Geduld fordert. Man muss sich einlassen, nicht greifen, den Drang zur Deutung dämpfen....

Der Preis fürs Bleiben

Die Zeit spinnt dich allmählich ein zum späteren Verzehr. Im Kokon bist du ganz allein, das Atmen fällt dir schwer. An ganz besonders dunklen Tagen füllt sich dein Herz mit Unbehagen. Du hörst die Welt nur wie von fern. Hier lebst du nicht so richtig gern. Und irgendwann, ganz still und leis‘ geht etwas in dir aus. Bequem warst du, zu hoch der Preis. Hier kommst du nicht mehr...

Kreuz mit Quer

Der Quereinsteiger stets willkommen Bringt frischen Wind in alle Sparten Von Finanzbranche bis Gemüsebeet Zu finden überall querbeet In Mathematik etwa sehr Man denkt abstrakt und auch verquer So bildet man ein Querprodukt Ganz ungeniert nicht weggeduckt Die schönen Künste im Querformat Zeigen Vielfalt machen den Spagat Von Malerei bis zur Musik Von Querflöte bis Kupferstich Den Menschen trifft...

Eindeutige Botschaft

Eindeutige Botschaft Du hast doch alles, was Du brauchst, Auch lebst Du kürzer, wenn Du rauchst, Stirbst früher, wenn Du Alkohol trinkst Und ständig neue Drogen nimmst, Denn jener Mensch, er scheitert kläglich, Wenn ihm die Liebe unerträglich. ©Hans Hartmut Karg 2026 *

Was soll ich sagen

Was soll ich sagen Im Zuge wachsender Influenzerflut Braucht der kleine Nutzer den ganzen Mut, Um nicht auch noch selbst dazu zu stoßen, Er sich lieber erfreut an Natur, den Rosen. Was soll ich sagen, wie’s Dir erklären? Wenn alle miteinander befreundet wären Und nicht immer nur in Scrollersklaverei, Gäbe es diese tragfähigere Liebelei. Als Freund kann ich Dir deshalb sagen: Du solltest Dich...

Träume

Manchmal haben Träume Flügel und sie fliegen uns davon. Manchmal haben Träume Flügel und sie kehren wieder zu uns zurück. Manchmal haben Träume Flügel und wir dürfen mit ihnen auf Reisen gehen. © A. Namer

Rendevous mit mir selbst

Für dich hab‘ ich mich schön gemacht. Ich komme pünktlich, setze mich mir gegenüber, bestelle nichts Großes, ein Glas Stille, vielleicht. Ich unterhalte mich mit mir selbst. Ich höre mir zu. Wir haben Zeit. Ich lächle, weil ich mich wiederfinde. Für einen Moment bin ich nicht allein, sondern bei mir.

Sternenfänger

Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind, das durch die Nächte jagt im leisen Wind. Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen, auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen. Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert, mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt. Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück, doch oft führt jede Straße dich zurück. Erfahrungen fließen wie Wasser...

Das Tollhaus beschritt

Das Tollhaus beschritt Das Tollhaus beschritt die Welt, Als den Menschen es wirklich gab, Er zum Narrenschiff ward bestellt Mit dem schwirrenden Herrscherstab, Mit dem von Anfang an er regieren wollte, Weil ihn ständig der Machtwille einholte? Wie könnte er noch vernünftig sprechen, Wenn das Durcheinander überall real? Wie ließen sich Dummheiten brechen, Wenn ein jeder hätte frei keine Wahl,...

Geistgleich

Geistgleich Es gab sie immer schon, Die auf derselben Wellenlänge Und mit freundlichem Ton, Gemeinsam umfahrend die Zwänge. Noch seltener gibt es diese auch: ZWEI, die ganz ohne Vereinbarung Übereinkommen, dass, wie’s ohne Brauch, Seelensichernd in liebender Bewahrung. Geistgleich und mit Selbstverständlichkeit Können sich so diese ZWEI finden, Indem sie mit zärtlicher Entschiedenheit Sich fest...

Der göttliche Funke

Hast du schon mal drüber nachgedacht, wie dich vieles, was dir über dich erzählt wurde geprägt hat – für dein ganzes Leben? Du dachtest, es wäre wahr… Stimmt das? Weißt du... Es haben schon viele versucht Kinder zu zeugen, es funktioniert mal, mal nicht. Zwei Menschen verbinden sich für diesen Moment und dann kommt er dazu, der „göttliche Funke“, oder wie auch immer du es nennen magst. Erst dann...

Ich sitz’ nur hier und starr’ dich an

Ich sitz' nur hier und starr' dich an. Ein glimmen in meinem Herzen. Um so länger ich dich anschau', umso mehr erglüht es. Schau ich dich an, so schaust du mich an. Die Blicke zweier Liebender entfachen ein Feuer lichterloh. Doch zeigt meine geringe Aktivität, ich bin des weltlichen Lebens nicht sonderlich froh. Denn ich sitz' nur hier und starr' dich an.

Jane Austens Befreiung

Jane Austens Befreiung Sie wusste, dass Denken und Fühlen Nicht eins sind bei den Geschlechtern, Gar Vernunft mit den tiefen Gefühlen Wenig ausrichtete bei Konventionswächtern. Was eine Frau annehmen kann und geben will, Kann bei wahrer Liebe nicht Machtgegenstand sein, Wenn tatsächlich BEIDER Glückseligkeit das Ziel: Ehrliche Bereitschaft allein zur Liebeswelt sollte sein. Sich zu binden dürfte...

Ein Akt der Liebe

Ein Akt der Liebe Ein Akt der Liebe kann wie eine Droge sein: Unablässig ruft er nach Wiederholung. Ist in den Nachzeiten dann allgemein, Dass über Lust die Seele in Erholung? Das ist auch wie bei einer Droge: Man weiß nie, ob in jedem Fall Der Nachhall tröstet wie die Glocke, Erwirkt den Freudenschall. ©Hans Hartmut Karg 2026 *

Warum

Meine Seele runzelt leise auf eine unwohlsame Weise. Ich muss mich einfach neu besinnen, um dem Abgrund zu entrinnen. Ich muss so manche Träume schreddern, mich nicht in Trugbildern verheddern. Ich muss die Welt von Nahem seh’n, um auch das Gute zu versteh’n. Warum fehlt mir die Leichtigkeit in dieser mir geschenkten Zeit?

Das Poetenpodium

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