Ungewiss

Kann es dir nicht sagen. In meinem Kopf? Nur Fragen Es ist gut, wie es ist Aber interessant ist, das Ungewiss' Nichts ändern will ich, eigentlich Zusätzlich geht es, einfach nicht

Das Herz hofft am längsten

Singend und tanzend hüpft es herum, lässt mich erröten und ich fühle mich dumm. Hämmert wild in meiner Brust und zeigt meinem Gegenüber deutliche Lust. Schweig doch Herz, nun sei endlich still, wir wissen doch beide, dass sie mich nicht will. Doch wenn sich unsere Blicke wieder treffen, beginne ich erneut zu hoffen.

Zeit-Weil-Ich

Ich sitze allein im stillen Raum der Gedanken umgeben von Blumen deren Farben in den Tiefen der Zeit verschollen sind umgeben von Bäumen, die ihre Geschichten im ehrwürdigen Schweigen hüten Flüsternde Worte irren ziellos umher und Ich bin gefangen in der Wirklichkeit dieses flüchtigen Augenblicks © Scully van Funkel – Keller

Da freut man sich schon auf die Reise

Da freut man sich schon auf die Reise Da freut man sich schon auf die Reise Und hat die Koffer vollgepackt, Sich kunstbeflissen informiert, Weil man ein Kunstverlangen spürt Und nicht mehr pandemieverzagt Sich aufmacht auf diese Busreise. Haustürabholung klappt perfekt, Man muss sich ja um gar nichts kümmern, Wird direkt vors Hotel gefahren, Kann Maut und Selbstfahren sich sparen: Im Bus die...

Alle Klimaanlagen bräuchten Filter!

Alle Klimaanlagen bräuchten Filter! In Bus, Flugzeug, Bahn und Schiff Sind meist Klimaanlagen zu finden, Die verteilen Viren, Bakterien und Mief, Da gilt es nachzurüsten, zu erfinden! Zwar wärmen oder kühlen sie wunderbar, Verbreiten aber auch Krankheitskeime, Weil sie filterlos eingebaut und starr, Nicht ausgelegt auf das Luftreine. Da müssen dringend Filter her In Schiffen, Bussen, Flugzeugen,...

Sieh mir in die Augen

Würdest du den Weg gehen, den ich gehen musste, um heute hier und jetzt zu stehen? Oder würdest du lieber zugeben, dass du diesen Weg alleine nie geschafft hättest. Kannst du mir ehrlich in die Augen sehen?

Es tut mir leid!

Wie ein dunkler Vorhang breitet sich die Nacht aus, hüllt allein ein, Wälder, Straßen, auch dein Haus. Ich zähle die Sekunden, die Augenblicke schreiten voran, da, jetzt endlich schaltest du das Licht an. Mein heimlicher Blick, so voller Verlangen. Warum bist du bloß von mir weggegangen? Alles würde ich geben, um dich wieder lächelnd zu erleben, sag mir, wirst du mir jemals...

Sommerbegrüßung

Wenn am späten Abend noch Vögel singen, wenn über die Maisfelder Hasen springen, wenn die Grillen zirpend nach einem Partner rufen und wenn die Pferde auf der Wiese scharren mit den Hufen, ja dann ist es doch klar, der Sommer ist da, hurra!

Für einen besonders lieben Menschen

Für einen besonders lieben Menschen gehe ich gerne an meine Grenzen. Wer einen Schatz wie dich kennt, der gibt sogar sein letztes Hemd. Ich gebe sogar meine Seele her, denn dich zu lieben fällt mir nicht schwer.

Der Stellmann

Schwankend, läuft er auf weiten Rändern, will zur Mitte, kanns nicht ändern. Starre Sinne schreiben falsche Beichten, stehen auf unendlich feinen Weichen. Er hört sie rufen, hört sie scharren, soll sich schämen, für den leeren Karren. Muss ihn ziehen, laden schwer, um zu dienen, der großen Mär. Welch Gewicht liegt auf spröden Achsen? Welch Geistesschärfe ist ihm bloß gewachsen? Schlau werfen sie...

Lass mich frei

Ich war der Wald. Doch du gabst mir kaum Halt Ich war der Ozean. Doch du machtest aus mir einen Orkan Du pflanzest aus mir ein Blumenfeld. Aber zeigtest mir nie, dass dir alle meine Blüten gefällt Ich war eine Naturkatastrophe und zündete den Wald an Doch es war zu spät den du hattest meine Asche schon aufgesaugt wie mit einem feuchtem Schwamm Du hattest mich genommen und im Meer gefangen Doch...

Als die Sterne reimten

„Als die Sterne reimten“ Ich schaue nach oben zu den Sternen oben am Himmel und schaue dich an Du bist da ganz oben und gibst mir ein strahlendes Lächeln aber dann Dann verschwindest du wie eine Sternschnuppe ohne einen Namen Wenn ich nach dir frage werden mir nur Tränen und Wut verkauft im Laden Doch frage ich mich wo die Farbe meiner Augen hin ist Dein Strahlen war nie echt weil du nur...

Die Brücke

Lies den Brief. Setze Dir den Hut auf. Sieh in den Spiegel. Höre das Lied. Und der Clown redet mit Dir. Und zeigt Dir die Kunst. Ich warte an der Brücke! Hole die Uhr. Lege Dir die Kette um. Geh in den Garten. Sieh die Rosen. Und der Engel redet mit Dir. Und zeigt Dir die Musik. Ich warte an der Brücke! Lebe das Fest. Male Dir den Tag neu. Rede in das Licht. Denke die Reise. Und der Bettler...

Zu viel Nähe wird zur Enge

Zu viel Nähe wird zur Enge Zu viel Nähe wird zur Enge, Das erdrückt, macht uneinsichtig, Träge uns in manche Zwänge, In Beziehungen, die gar nicht wichtig. Will man sich gar mit Dir behängen, Wirkt Nähe auf Dich wie Ersticken. So wird sich Dein Bedürfnis längen, Dich durch Abnabeln zu verdrücken. In neue Felder einzutauchen, Die befreiend mit Erlebnissen locken, Klug dabei den Verstand...

Schon immer war mir sonnenklar

Schon immer war mir sonnenklar Schon immer war mir sonnenklar, Das Leben ist wirklich wunderbar, Wenn man aus ihm auch etwas macht Und Lebenschancen nicht verlacht. Wer weiß, was diese Stunde bringt, Wenn man noch selbst um Ziele ringt, Nicht immerzu nur darauf wartet, Dass von außen Neues gestartet? Fast ein jeder hat es in der Hand, Dass mit Gefühl, Geist und Verstand Er sein Lebenswerk eigens...

Verlassen

Was einst war schwer, ist nun ganz leicht. Was einst war wild, ist nun ganz seicht. Was einst war traurig, ist nun ganz froh. Was einst war wohlig, brennt nun lichterloh. Was einst war eine große Last, ist nun zu Staub zerfallen und bis zur Unendlichkeit verblasst.

Der Wendepunkt

Hier stehe ich nun am Wendepunkt und blicke auf die zwei neuen Wege. Links entlang, rechts entlang - welchen Weg ich jetzt auch gehe, ich kann gewinnen oder verlieren, die Chancen ändern sich nicht. Wichtig ist nur meine Einstellung und die eigene Zuversicht.

Du bist mein!

Magst du mein Begleiter sein? Doch sei dir eines im Vorfeld klar, denn bist du einmal wirklich mein, dann gehörst du mir mit Haut und Haar!

Heute ist ein guter Tag

Heute ist ein guter Tag an dem ich sogar die Stadtlichter mag. Alles scheint heute friedlich und rein, ach könnte doch nur jeder Tag so sein.

Hast Du es doch vermocht

Hast Du es doch vermocht Unsere Zweisamkeit schärft unsere Sinne, Wenn wir BEIDE uns wertig sind, Wodurch ja ein jeder von uns gewinne Den angenehmeren Seelenwind. Der weht ja immer schon umher, Wenn wir uns um ihn bemühen Mit Wohlwollen und mit Umkehr Und nirgends vom Leder ziehen. Hast Du es doch vermocht, Diesen Stachel mir früh auszureißen Und damit auf das Gute gepocht, So können wir...

Märchenzauber

Märchenzauber Schon lange nicht mehr hier gewesen, Wo wir als Kinder einst gern spielten, Altes Gemäuer war hier Wesen, Wenn wir in Altem uns aufhielten. Mamas Märchen waren präsent, Weshalb wir gerne hier verweilten, Denn wo man noch die Feen kennt, Waren sie es, welche Seelen heilten. Nach langer Zeit komme ich her Und kann mich dabei gut erinnern: Die Kindheit war gar nicht so leer, Um diese...

Ohnmacht

Die Seele zerfliesst in dünnen Rinnsalen fetzt Schreie ins Nirgendwo Gedanken taumeln zwischen Hoffnungsruinen verirren sich Jenseits tasten Melodien durch nebelgraue Gegenwart klingende Lichtpunkte berühren dich Segen

Im Taubengrau

Im Taubengrau Im Taubengrau wie engelsbehangen gurren am Himmelsblau die Friedensretter. Ach, wie käme es mir, wäre der schöne Morgen ohne die Tagesöffner nur voller Sorgen? Beruhigendes Gurren lässt mich aufstehen, mich nicht aufgeben, sondern ins Leben gehen. ©Hans Hartmut Karg 2024 *

Wenn mir

Wenn mir Wenn mir am Abend die Sonne scheint, So hoffe ich, dass mein Alter beständig, Mein Geist immer noch ganz anständig, Weil der Herrgott es gut mit mir meint. Natürlich bringen mich manche Fragen An meine Grenzen, verlässt mich der Mut: Wird auf unserer Erde denn alles noch gut Mit diesem ewigen Hadern und Zagen? Da leb' ich denn mit dem Blick nach vorn, Optimismus war mir in die Wiege...

Sport ist Mord

Jahre auf der Couch gelegen, keine Lust mich zu bewegen Die Faulheit endlich besiegt, nun jeden Tag sehr aktiv An das neue Leben gewöhnt, nicht mehr Couch-verwöhnt Gestürzt und den Fuß umgeknickt, sagt der Arzt "das war nicht geschickt" Sein bester Rat: "erst mal keine Tat" Auf die Couch zurück, den gewohnten Ort Gilt doch das Motto: "Sport ist Mord"

Doch dann kommt die schlimme Zeit

Doch dann kommt die schlimme Zeit Glück dem, der gesund alt werden darf Oder wenigstens operiert wiederum gesunden, Denn Menschen haben Unabhängigkeitsbedarf, Viele kommen nur so über Lebensrunden. Manche denken, sie träfe keine Pandemie, Keine Parkinsonerkrankung, keine Demenz. Auch so träfe sie eine Krankheit gar nie, Sie lebten immer nur im strahlenden Lenz. Doch dann kommt die schlimme Zeit,...

Das Poetenpodium

Das Poetenpodium ist eine Online-Plattform für Poeten & Poetinnen, auf der Du lyrische Texte verschiedener Autoren und Autorinnen findest. Du kannst eigene Poesie veröffentlichen und Poesie anderer bewerten und kommentieren. Mach mit und veröffentliche Deine Texte auf Poetenpodium.de!