Dass mir noch einfällt

Dass mir noch einfällt Dass mir noch einfällt, Was ich machen möchte, Das kommt meinem Gemüte sehr zugute, Denn es bleibt auf Handlungen eingestellt, Treibt weiter die Geistgeflechte, Weil ich sie mir zumute. Aktiv sein im Alter und denkorientiert, So bleibt der Tag mir gut organisiert, Ganz frei für so manche Muse. Und es sei, Gott zum Gruße, Jederzeit neu aufgespürt, Was mich insgeheim...

Schnupfenzeit

Schnupfenzeit Vier Tage im Raume wie eingesperrt, Man will ja niemanden anstecken. Wer seine Mitmenschen tatsächlich ehrt, Der will sie mit Viren nicht necken. Also: Auskurieren, Blick auf die Wände, Mit Kamillentee gegen die Krankheit vorgehen, Fleißig gurgeln, niemandem geben die Hände Und immer wieder auf das Thermometer sehen. Der grippale Infekt nimmt zuerst noch zu, Man braucht manches Mal...

Er käme mir so vielleicht näher

Er käme mir so vielleicht näher Der ferne Gott wird es nicht richten, Was Menschen hier verursacht haben. Er wird auch keinen Streit uns schlichten, Zur Friedensliebe bot er uns Gaben. Und er gab das: Hilf Dir lieber selbst, Dann hilft Dir schon Dein Gott, Wenn Du Dich gegen Kriegswahn stellst, Gegen Opferung, Jammer und Tod. Er käme mir so vielleicht näher, Der Helfergott, wenn ich aktiv Mich...

GEDICHT SCHREIBT DICH

Lyriker, sage mir, vielleicht gleich hier*: Ist es dein Gedicht, das dich treibt? Ist es dein Gedicht, das dich schreibt? Oder bist du es stets selbst, der sich, der dich zum Dichten treibt? Bist du es, der dich, der sich zwingt, damit es wohl gelingt und vielleicht ein wenig Ehre bringt? Bist du es, der schreibt, weil er vermeintlich schreiben muss - bis zum Schluss? Stephan Wannovius, 17/02/24...

GUTE REISE!

Ganz, ganz leise geht dein, geht mein Gedicht auf seine Reise Ganz, ganz leise auf seine besondere Weise Du weisst es nicht, ich weiß es nicht: Kommt es jemals an? Hat es überhaupt ein Ziel? Oder ist ihm diese Frage bereits zu viel? Egal, ich wünsche deinem Gedicht, wünsche du bitte auch meinem Gedicht: EINE GUTE REISE! Stephan Wannovius, 17/02/24

WIESO? WESHALB? WARUM?

Wieso? Weshalb? Warum? Warum geht das Leben an mir vorbei? Wieso? Weshalb? Warum? Warum bin ich nicht dabei? Wieso? Weshalb? Warum? Warum werde ich nicht von mir frei? Wieso? Weshalb? Warum? Warum, warum nehme ich alles, alles krumm? Wieso? Weshalb? Warum? Warum bleibe ich dennoch stets stumm? Wieso? Weshalb? Warum? Warum passiert das immer mir und nicht dir? Wieso? Weshalb? Warum? Bin ich...

VORBEI STATT DABEI

Gedichte hören Gedichte lesen Gedichte sehen Gedichte verstehen Mit Gedichten in den Alltag und durchs Leben gehen Das will leider immer weniger geschehen, weil die Menschen nicht zur Poesie stehen Sie sind nicht wie Generationen vorher mit Begeisterung dabei Die Dichtkunst geht an fast allen vorbei Stephan Wannovius, 17/02/24

DAS ERSTE GEBOT

GOTT ist barmherzig GOTT ist geduldig GOTT ist langmuetig GOTT heilt GOTT liebt GOTT vergibt GOTT hat auch Humor Doch nicht für alles, was dringt an sein Ohr Denn es gibt vieles, was GOTT besonders missfällt Wir sollten wissen, dass er nichts vom Götzendienst hält Schon Götternamen zu erwähnen, müssen wir uns vor IHM schämen Wollen wir nicht geraten in Not und ist unser christlicher Glaube nicht...

MONOTHEISMUS

Einen Fussballgott kenne ich nicht Mit Wettergott benenne ich Wetter und Wetterphänome nicht Zum Polytheismus mit seiner Vielgötterei bekenne ich mich nicht Mit Juden und Muslimen teile ich die Sicht, dass ein GOTT allein hinter allem steht und dass die Welt ohne IHN vergeht Als Christ ist mir zudem klar: Mit seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, kam unser dieser GOTT bereits auf Erden spürbar nah...

Februarsonne

Februarsonne Kräftig strahlt sie heut' ins Jahr, Viel Wärme gibt die Februarsonne, Kriecht hin, wo gestern Schnee noch war Und wird für uns zur Wochenendwonne. Es ist gar nicht so lange her, Dass die tockene Kälte uns überrannte, Ein graudunkelndes Wolkenmeer Sich von dem Lichte streng abwandte. Jetzt strahlt es, das Zentralgestirn, Hilft Wärme wieder auf die Beine, Nimmt Wäldern kalten...

Wohin der Wettergott uns wohl führt?

Wohin der Wettergott uns wohl führt? Emsig suchen im Garten die Eichhörnchen, Wo sie ihre vielen Nüsse vergraben, Finden und holen heraus sie mit Sandkörnchen. Und verzehren bevorratete Gaben. Immer früher startet nun das Taghelle, Nicht mehr lange ist's bis zum Frühlingswind. Manches Tierchen grab da ganz schnelle, Wo es manche findet, die vergraben sind. Der Rest ist aber nicht verloren,...

WORT BEWIRKT MORD

Zum Tode von Putins Kritiker Alexej Nawalny --------------------------------- Hier kann das freie Wort noch stehen Es wird jedoch meist übersehen In Russland dagegen können wegen des freien Wortes politische Morde geschehen, weil Diktatoren keinen Spaß, sondern allein die Sprache der Gewalt verstehen Für ihre Macht sind sie bereit, Kapitalverbrechen zu begehen Stephan Wannovius,...

STARK, ABER MITFUEHLEND

Ehemänner, Ehemänner, aus Erfahrung kann ich euch nur raten, nicht zu viel von euren Ehefrauen zu erwarten, während sie fast alles von euch erwarten So sollt ihr stets die Sorgen eurer Frauen sehen, ihre Leiden und Verletzungen sehr einfühlsam verstehen, ihnen aber mit euren eigenen Sorgen aus dem Wege gehen Denn Mitgefühl darf nur in eine Richtung geschehen Auch wenn eure Frauen gern von dem...

MÄNNER UND FRAUEN

Männer sind Männer, wenn sie nicht über ihre Sorgen sprechen Von Frauen kann man nicht mehr sprechen, wenn sie mit dem gegenseitigen Austausch ihrer Probleme brechen Denn Männer sind die, die eher still zusammenbrechen, als das, was sie bedrückt, auszusprechen Frauen sind dagegen die, die zu ihren auch negativen Gefühlen stehen Gern lassen sie sie ihre Freundinnen sehen Stephan Wannovius,...

(ÜBER)DENKEN

Sind es nicht immer die großen Denker, die ihr Denken überdenken, während die kleinen meinen, sie könnten sich stets das Überdenken schenken? Stephan Wannovius, 16/02/24

FESTGEFAHREN

Das kann man so sehen! Das könnte man auch ganz anders sehen! Doch das zu verstehen, wird immer weniger geschehen, weil wir völlig auseinandergehen, blind auf unserer Meinung bestehen und uns nie mehr die Möglichkeit eines Irrtums eingestehen Stephan Wannovius, 16/02/24

VOR FINSTEREN ZEITEN

Wie schon an der Jahreswende 1932/1933 sehen wir uns vor finsteren Zeiten stehen, die uns glauben machen, die Aufklärung sei nie, nie geschehen Nicht allein die Massen, selbst die gebildeten und die führenden Klassen haben gänzlich verlernt, das banale Böse und Dummheit zu erfassen Sie verstehen sich stattdessen darauf, GOTT, das allgemeine GUTE und jegliche Vernunft zu hassen Stephan Wannovius,...

Die zwei Herzen 💕

Die zwei Herzen 💕 Es trafen sich zwei Herzen, sie waren gerade frei. Bumbum, Bum-bum, schlagen sie beide für sich, nichts weiter dabei. Wäre nichts besonderes und nicht neu, Herzen schlagen Bumbum, Bum-Bum doch wie ich mich freu! Da fragt ein Herz Bumbum, schüchtern, leise, kann man kaum verstehen: "Wollen wir gemeinsam auf die Reise gehen?" Ja! Sagt das andere Herz, Bum-bum, das wäre schön! Wir...

FRIEDEN

Frieden ist ein großes, großes Wort Frieden ist ein hehres, schweres Ziel Frieden soll und muß bei dir beginnen Schließe Frieden mit dir selbst Schließe Frieden mit GOTT, dass ER dich stets mit SEINEM FRIEDEN berührt und weise dein Leben lang auf dem Weg des Friedens führt Schließe Frieden mit deinem Nächsten Frieden heilt deinen Schmerz Frieden erfreut dein Herz Ein solcher Frieden in und mit...

AUF ZUM FRIEDEN!

Vom Ehe- und Familienstreit ist es zum Weltfrieden unendlich weit Das gilt auch für den, der sich noch nicht hat von sich selbst befreit Nur wer schon im Kleinsten Frieden hält, schafft ein winziges Stück Frieden für die Welt Deshalb, Mensch, schließe zuerst Frieden mit dir selbst Mit allem, was dich bedrängt, und woran deine leidvolle Erinnerung hängt Schließe Frieden gleich hier - mit dir und...

Helfersyndromopfer

Helfersyndromopfer Man will Dir helfen, ja Dir, Der Du doch keine Hilfe willst, Denn was hilft es uns, was mir, Wenn Du selbst Dein Bedürfnis stillst? Dann will ich in Ruhe gelassen werden, Du sollst, Du darfst mich nicht ständig bekritteln, Denn eigentlich interessieren Dich keine Gelehrten – Und doch willst Du mir Deine Leidansprüche vermitteln. Du steckst doch gefangen in Deiner Blase,...

Zum Weltfrieden rufe ich auf

Zum Weltfrieden rufe ich auf! Zum Weltfrieden rufe ich auf, Kriege kann ich nicht länger ertragen, Denn in unserem Menschheitsverlauf Müssen wir das Überleben wagen, Wollen wir nicht nur beurteilen und richten, Uns am Ende gar selber vernichten! Auch wenn es keinen Gott gäbe So bliebe uns doch aufgetragen, Weil wir auf der Handlungstreppe, Um uns in Lösungen zu wagen Mit dem tiefen Glauben...

DEIN GEDICHT, MEIN GEDICHT

Dein Gedicht, mein Gedicht berühre Herzen Dein Gedicht, mein Gedicht lindere Schmerzen Dein Gedicht, mein Gedicht entführe in eine Welt, in der finden deine Träume, finden meine Träume weiten Raum Dein Gedicht, mein Gedicht verführe zum Guten Zum Guten, das du und ich nicht ruh'n, selbst zu tun Dein Gedicht, mein Gedicht mag Menschen missfallen oder gefallen JESUS CHRISTUS soll es aber gefallen...

EIN NARR

Komisches Gedicht -------------------- Wie heißt der Narr, der dennoch weiter auf der Bühne steht, selbst wenn jeder aus dem Publikum geht? Wer verrichtet sogar eine, seine Kunst, die findet keinerlei Gunst? Es ist der Dichter, der unentwegt dichtet, dichtet und mutterseelenallein niemals darauf verzichtet Lyriker, Lyriker, bilde dir nicht ein, dieser Narr müsse stets ein anderer sein Denn fast...

ILLUSION

Hier, hier und anderswo im Internet wurden schon Tausende von Gedichten geschrieben Doch was ist von ihnen geblieben? Ist überhaupt je einem von ihnen Erfolg beschieden? Werden nicht alle, alle Werke mehr oder weniger gemieden? Des Lyrikers Lohn heißt wohl Illusion Er allein bildet sich ein, wichtig zu sein Doch nichtig ist sein Tun Stephan Wannovius, 14/02/24

SELBST- UND FREMDBESCHIMPFUNG

Wir dichten, wir dichten Mal gut, mal schlecht Doch selten allen recht Wir dichten frei Wir dichten uns frei Wir dichten oft am Leser und fast immer an den anderen Dichtern vorbei Doch das scheint uns einerlei Haben wir nicht den geringsten Schimmer? Oder kommt's bald noch viel, viel schlimmer? Stephan Wannovius, 14/02/24

Uns beste Freundlichkeiten

Uns beste Freundlichkeiten Dein Mitfühlen darfst Du mir senden, Lachend sollen sich Augen weiten! Lass es damit ja nicht bewenden, Wenn wir an den Momenten leiden. Das Ziel bleib' Unbestechlichkeit In aufgehender Liebesbindung, Mit der Herzen in Seelenwindung Hingehen zur Vertraulichkeit. ©Hans Hartmut Karg 2024 *

Ich glaube

Ich glaube Ich glaube an die Kraft der Intuition, An die Kraft geistigreicher Größe. Natürlich führt diese auch zu Spekulation Und gar oft zur Einsicht in leere Blöße. Ich glaube an die Gottesebenbildlichkeit, Denn ohne den Höchsten gäbe es nichts, Keinen Lebensmut und keine Glückseligkeit, Der Seele am Hoffnungsziel gebricht's. Ich glaube so froh an mein eigenes Leben, Jedoch nur im Horizont...

Gratulation dem 87-jährigen

Gratulation dem 87-jährigen Ich weiß: Man gratuliert zu runden Geburtstagen, dreht seine Runden Und nicht eigentlich so zwischendrin, Dies habe traditionellen Sinn. Doch ich will heute gratulieren, Ehre jenem Menschen zuführen, Der mir ins Leben Gutes gebracht, Weil bei ihm meine Seele lacht. Es ist dem Geiste lang bekannt, Dass Menschen, die seelenverwandt Auf ein gemeinsames Leben blicken Und...

Petrarcas Gesetz

Petrarcas Gesetz Die Unruhe bleibt Lebenserfahrung, Wenn aus den vielen Wünschbarkeiten Drängende Neugierde in Verwahrung Ansammelt seine Möglichkeiten. Dann ist's nach Petrarcas Naturgesetz, Dass nur zur Ruhe kommt das Herz, Wenn das Wahrnehmbare den Geist benetz', Die Umsetzung ist Ernst, nicht Scherz. Unruhiges Herz darf Ruhe finden Und schadlos hin zum Gotte geh'n, Das Zeitliche leicht...

Das Poetenpodium

Das Poetenpodium ist eine Online-Plattform für Poeten & Poetinnen, auf der Du lyrische Texte verschiedener Autoren und Autorinnen findest. Du kannst eigene Poesie veröffentlichen und Poesie anderer bewerten und kommentieren. Mach mit und veröffentliche Deine Texte auf Poetenpodium.de!