Er gräbt und gräbt seit Tagen lang.
Erwartung groß, er kommt in Gang.
Gold sucht er, um zu ernähren,
Weib und Kindlein nicht entehren.
Kalte Nacht, dunkler Mond,
er gräbt und gräbt – ob es sich lohnt?
Er weiß es nicht, doch keine Wahl,
denn tut er nichts, Hunger Qual.
Die Zeit verfliegt, die Vögel singen,
doch muss er ringen ums Überleben.
Doch scheinbar nah und rasch erreicht,
da stellt er fest, sein Lohn verbleicht.
Sein scheuer Blick, sein kalter Schweiß,
die harte Arbeit für diesen Preis.
Sein Gold liegt da, ein ganzer Schacht,
so glänzend schön, was eine Pracht,
doch weiß er längst, ihm nichts gebracht.
Das Schicksal lacht.
Die ganze Mühe sein Grab erbracht.
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