Am Rhein, wo silbern die Wellen ziehn,
im Dämmerlicht, so sanft, so kühn,
da träumt ein Märchen, uralt und rein,
es flüstert leise im Abendschein. 🌙
Die Luft ist kühl, die Zeit wird still,
der Fluss ruht sanft, wohin er will.
Vom Gipfel strahlt ein goldnes Licht,
wie ein Geheimnis, das zu dir spricht. ✨
Dort sitzt sie hoch, die Jungfrau klar,
mit goldnem Kamm im langen Haar.
Ihr Lied, so mild, so voller Schmerz,
es webt ein Netz um jedes Herz. 🎶
Die Melodie, so fremd und fein,
sie dringt ins Herz wie kühler Wein. 🍷
Den Schiffer packt ein seltsam Weh,
sein Blick verliert sich in die Höh’. 🌫️
Die Felsen schweigen, die Wellen ziehn,
und sachte wird sein Schiff verfliehn.
Ein Traum, ein Fluch, ein zartes Band,
verwebt von Loreleys weißer Hand. 👸
O Rhein, du Träger von Lust und Leid,
birgst du die Jungfrau in Ewigkeit?
Dein Flüstern hallt durch jedes Tal,
die Sage lebt in ewigem Strahl. 🌊
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