Die Wälder weben dunkles Schweigen,
wo fahl der Morgen dunstig flieht,
die Nebel tanzen leise Reigen,
bis fern die Sonne golden zieht.
Die Wupper flüstert alte Lieder,
getragen durch des Tales Rund,
sie trägt Erinnern immer wieder
und raunt von mancher tiefen Stund.
Am Hang die Schieferdächer blinken,
von Zeiten längst vergang’ner Pracht,
und in den Scheunen Schatten sinken,
bis sanft der Abend Lichter macht.
Doch wer hier steht, der fühlt die Weite,
die Stille trägt, was einstens war,
im leisen Gang der Jahreszeiten
wird Zeit ein Fluss, wird Raum ein Jahr.
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