Bis der Tod uns scheidet..

von | 27.Jan..2026 | Dies & Das, Liedtexte, Poesie | 1 Kommentar

Brennende Kerze, stundenlang,

doch geht bald aus,
ein Untergang,
wie unser Leben
sich wenden kann

 und noch so kurz

und Schmerzen kann.
Die Nacht ist hell,

die Sterne klar,

die Sonne war so wunderbar,
nun scheint der Mond

so unscheinbar.
Das Ende droht,

der Sturz scheint nah.

Doch bleib bei mir,

so fest an mir,

dann gehen wir zwei

Hinweg von hier.
Was uns nun bleibt,

das retten wir,

und leben froh durch Liebe,

denn wenn nichts bleibt,

bleibt Liebe.

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1 Kommentar

  1. Wannovius

    Hallo Symeon, willkommen im poetenpodium. Starkes LiebesGedicht. Erst dachte ich, das Lyrische Wir, ein Liebespaar, wähle den Freitod. Doch ich denke eher, die beiden fliehen. An einen anderen irdischen Ort. In ein anderes Land.
    Anmerkung: “schmerzen” als Verb klein.

    Angeregt von deinen Zeilen (keine Kritik an ihnen):

    (FEHL)INTER-
    PRETATION
    Wie soll ich das Gedicht verstehen
    Ich kann Bilder, Hinweise,
    Schlüssel, Wörter
    deutlich sehen
    Doch welchen Weg
    muss ich als Leser gehen
    Werde ich ans Ziel gelangen
    oder mich in eigenen
    Vorstellungen verfangen
    Dichter, was hast du dir
    bei deinem Werk gedacht
    Hast du dir Gedanken
    über mögliche
    Missverständnisse gemacht
    und meine Schwierigkeiten
    bedacht
    Stephan Wannovius, Dalian, China, 28/01/26

    LG Stephan

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