Ein Schwan, so glänzend und so weiß,
schwimmt friedlich auf dem blauen See umher.
Ziellos wirkend schwimmt er stets im Kreis,
nichts Böses ahnend scheint sein Blick so leer.
Doch plötzlich steht ein Wüterich am See,
sein kaltes Herz so falsch wie sein Verstand.
Nun packt die Wut ihn mehr denn je,
er findet einen Stein im weißen Sand.
Mit kalter Seel‘ und kaltem Blick,
ergreift er mit der Hand den grauen Stein.
Dann tritt er einen Schritt zurück,
und wirft ihn mitten in den See hinein.
Der Schwan weiß nicht, wie ihm geschieht,
er taucht nun ab, tief in die blaue Flut.
Ein Krieg trifft jeden, eh er sich’s versieht,
drum ist der Frieden unser höchstes Gut.
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