Ich weiß nicht weiter
Wann hört das auf
Die kälte die langsam kriecht an mir rauf
Ich will mich wärmen
Mich schützen
Mich halten
Mich ziehen
Oder doch einfach nur vor mir selber fliehen
Fliehen an einen anderen ort
Weit weg und ohne ein wort
Lasse alles stehen und liegen
Will nur noch hier raus
Folge dem wind
Mich hält nichts mehr auf
Doch angekommen am neuen ort
Will ich gleich wieder fort
Die leere und kälte sie packt mich auch hier
Und merke sie war leichter zu hause bei mir
Die wärme ich werde sie wiederfinden
Und mich mit offenem herzen darin winden
Es kommt ein Tag
So fern und doch so nah
Wo alles einen Sinn ergibt
Den ich jetzt noch nicht sah
An dem ich alles verstehe
Sich alles fügt
Es ergibt alles Sinn
Dass ich doch genau so richtig bin
Hallo Emily,
willkommen im Forum. Und gleich mit einem anspruchsvollen Text. Deinem Lyrischen Ich geht es schlecht. Stimmt: Auch auf die Flucht nimmt man seine Sorgen mit.
Die letzten beiden Verse sind hoffnungsvoll.
Ich weiss nicht, ob dein Lyrisches Ich glaubt. Christen haben auch in der Not den Glauben an das Licht.
NUR VERBORGEN
Das Licht, das Licht
siehst du noch nicht
Doch es ist schon da
Dir sogar ganz, ganz nah
Hinter deinen
aktuellen Sorgen
hat es sich verborgen
Warte getrost bis morgen
Stephan Wannovius,
Dalian, China, 09/01/26
Ich freue mich auf weitere Beiträge von dir
LG aus Fernost
Stephan
Hallo Stephan,
herzlichen Dank für die nette Begrüßung und dein Feedback zu meinem Text.
LG
Emily