Regen im Mai fällt auf lindgrüne Blätter,
auf zarte, frische Kiefernzweige.
Es pfeift der Wind mit Donnerwetter,
schon geht die Blüte der Tulpe zur Neige.
Narzissen sind längst ohne Gesicht,
Hyazinten, sie duften nicht mehr,
und wenn den ersten Flieder man bricht,
blüht bald schon Holunder hinterher.
Die warmen Tage, sie eilen herbei
und dennoch, Blume, hab acht!
Auf manch warmen Sonnentag mitten im Mai
folgt doch eine eiskalte Nacht!
Man sieht die Schwalben, die bauen ihr Nest,
im Stall zwischen Ochsen und Kühen.
Die Hochzeit der Vögel ist ein fröhliches Fest,
die Bienen sich emsig bemühen.
Überall in den Bäumen, in Wiese und Feld,
herrscht ein buntes, tierisches Treiben
und ich bin so gerne auf dieser Welt;
könnt der Mai eine Weile doch bleiben!
hallo Ruth Maria ein sehr schönes Gedicht du scheinst viel von Blumen zu verstehen,und sehr schön gereimt. lg. greenwelt.de
Danke sehr! lg bMaria