O Deutschland, o Heimat, im Winter geboren,
am Januar-Tag, da wardst du erkoren.
Im Glanz der Hallen, in Versaille’s Pracht,
hatst du die Krone des Reiches entfacht.
Von Rhein bis zur Oder, von Alp’ bis zur See,
vereint stand das Volk, im Streben so weh.
Die Brüderhände, zum Bunde gereicht,
schufen ein Reich, das im Stolze gleicht.
Die Eichen rauschten, die Lüfte erklangen,
Lieder der Einheit, so tief eingefangen.
Im Herzen die Treue, im Geist der Mut,
für Freiheit, für Recht, für des Vaterlands Gut.
Das Banner des Reiches, in Farben so rein,
schwarz, weiß und rot – das Sinnbild muss sein.
Die Völker geeint, im deutschen Klang,
die Zukunft erstrahlt im Einheitsgesang.
Doch nicht nur der Kaiser, nicht Krone allein,
macht stark dieses Reich, lässt es ewiglich sein.
Es ist das Volk, das mit Herz und Verstand,
die Heimat erschafft, mit eigener Hand.
So feiern wir heute mit Stolz diesen Tag,
wo das Deutsche erwuchs, wie es keiner vermag.
Ein Traum, der in Einheit und Stärke begann,
bleibt ewig lebendig, im Herzen des Mann’.
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