Die zwölfte Nacht trägt keinen Lärm,
sie hebt den Blick, nicht den Alarm.
Ein Stern genügt, nicht grell, nicht nah,
doch klar genug, dass Richtung da.
Kein Ziel wird festgeschrieben heut,
nur Maß und Mut zur neuen Zeit.
Wer schaut, erkennt, was weiterführt,
auch wenn der Weg noch unberührt.
Geschenke sind kein frommer Schein:
Man legt sich selbst dem Sinn hinein.
Was Gold war, wird zu Verantwortung,
was Weihrauch trug, zu innerem Schwung.
So endet, was als Schweigen begann,
nicht mit Besitz, nicht mit Bann.
Ein Aufbruch, leise, ungeeilt,
der trägt, weil er die Richtung teilt.
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