Morgen eröffne ich meinen Zirkus. Und ich
bin der Jongleur. Mit dem die Dinge leicht
werden. Und ich bin der Clown. Mit dem die
Worte fliegen. Und ich bin der Trapezkünstler.
Mit dem der Himmel nah ist. Und ich bin
der Dresseur. Mit dem die Kraft beherrschbar
wird. Und ich bin der Seiltänzer. Mit dem
die Eleganz lebt. Und Du sitzt im Publikum.
Und glaubst wieder an Zauberer!

Morgen eröffne ich meinen Zirkus. Und ich
bin der Träumer. Der die Kunst leben lässt.
Und ich bin der Erzähler. Der Dich wieder
an die Liebe glauben lässt. Und ich bin der
Reisende. Der Dir das farbige Denken zeigt.
Und ich bin der Philosoph. Der Dir wieder
Freunde schenkt. Und ich bin der Engel.
Der Dir die Wahrheit zeigt. Und Du sitzt im
Publikum. Und glaubst wieder an Märchen!

Morgen bin ich in Deiner Stadt. Ich werde
mein Zelt aufschlagen. Und das Orchester
wird spielen. Und ich warte auf Dich.
Und Du wirst die Kunst erleben. Du wirst
mit der Freiheit lächeln. Du wirst mit der
Wahrheit träumen. Du wirst mit den
Sekunden reisen. Du wirst mit dem Denken
fliegen. Und sehen wie das Leben neu
geboren wird. Wenn du im Publikum sitzt.
Und wieder Kind sein kannst!

(C)Klaus Lutz

Die erste Fassung!

Ps. Am 6.5.2018 um 10:00 Uhr
die Copyrights gesichert!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Die Idee hatte ich heute Nacht. Ich habe ein paar Fassungen geschrieben. Also, versucht sie umzusetzen. Es hat aber nie funktioniert. Dann bin ich ins Bett gegangen. Noch einige male, mit neuen Ansätzen an den Schreibtisch gefahren. (Rollstuhl!) Es hat aber nie funktioniert. Und heute Morgen hatte ich den Gedanken, von dem ich überzeugt war. Und dachte mir: „Schreibe es einfach so!“ So könnte die Ídee funktionieren. Und ich denke mir, so stimmt der Text. So könnte die Geschichte rüber kommen. Und gefallen finden. Ich habe lange nicht mehr so, wegen einem Text, gerätselt. Ich denke, ich schreibe vielleicht zuviel. So können keine wahren Träume mehr entstehen. Und der Phantasie fehlt die Zeit, das Märchenland richtig zu sehen. Und dem Denken kommt das Spielen abhanden. Und der Blick für das Leben, nimmt keine Farben mehr wahr. Und alles endet, bei so kalten nüchternen Tagen. Ohne jeden Zauber. Ohne Stern die reden. Ohne Götter die berühren. Ohne Welten, die all ihre Schätze offenbaren. Und die Steine singen nicht mehr. Und die Bäume verlernen jeden tanz. Und die Wiesen verlieren jeden glanz. Und die Strassen sind nur noch grau. Und die Häuser nicht mehr farbig. Und die Menschen erscheinen nur noch ernst. Und das Leben ist nur noch da. Ohne diesen Spaß, der es garniert. So sehe ich das! So lalala! Ich würde mich freuen, wenn das Gedicht jemandem gefällt. Echt freuen! @Klaus Lutz

Der Zirkus
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