Das Empfinden von Einsamkeit in Mitten von hunderten Menschen. Bis aus einem zufälligen umherschweifen Augenblicks festgestellt wird, das bereits ein ebenso einsamer Blick auf dem eigenen Körper ruht. Zwei suchende Seelen mit dem unbewussten Wunsch gesehen zu werden.

Ein Räum voller Zeit. Voller Klänge. Voller Kraft,
Geschaffen durch die Blicke, derer die sich fanden. Sehnsüchtige, Nähe suchende Blicke, die impulsiv nach Antwort suchen, um diese unverhofft in einander finden.
Zunächst schüchtern, später fordernd.
Ein Blick genügt, eine Verbindung entsteht.

Ein kaum überhörbares Knistern in der Atmosphäre beginnt sich auszubreiten, jugendliche Energie wird ausgeströmt
Leidenschaft, Hitze und Zärtlichkeit eingeschlossen
Gerüche, Geräusche und Scham ausgeschlossen.
Ausgelassene Bewegungen im elektrisierenden Strom der Laute finden ihren Ursprung
Und es beginnt sich eine zeitlose Hülle zu bilden, in der lediglich Raum für Berührung und das Austauschen von gierigen Blicken ist.

Ein explosiver Rausch von Emotionen wird ausgelöst durch die Überreizung von Empfindungen. Ein Kribbeln auf der Haut ausgelöst durch Berührungen. Ein Gefühl des Fallens ausgelöst durch die Leere im Herzen, aufgefangen durch die Sinnlichkeit eines Kusses.

Ein Augenblick für die Ewigkeit, und doch nur ein vorüberziehender Blick in dem Meer aus unendlichen Augenblicken.

Die Kraft eines Augenblickes
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