Die Ballerina tanzt, ohne Ende,

In ihrem Blut der Rhytmus der Schuhe,

Sie dreht sich auf ihren Zehenspitzen,

Die unbändige Muse flüsstert ihr zu.

 

Am anderen Ende ihr Tanzpartner,

Sie läuft zu ihm, wirft die Beine hoch,

Beugt sich nach vorn, ein Lächeln von ihm,

In kleinen Schritten dreht sie sich weiter.

 

Ein rotes Band durch ihre Schuhe,

Ein Spitzenkleid um ihre Hüfte,

das Haar ganz streng nach hinten gekämmt,

die Musik pulsiert in gläsernen Venen.

 

Zwischen Feuer und Eis dreht sie sich,

Ein Sternenschweif fliegt in die Höhe,

In ihr die Liebe, sie tanzt und tanzt,

Läuft über Täler und Berge hin.

 

Im Herzen Liebe und Leidenschaft,

Doch die Seele längst dem Teufel ergeben,

Sie möchte ausruhen, kann nicht stehen,

Ihr Tanz verliert sich in Todessehnsucht.

 

Das Gedicht habe ich vor längerer Zeit geschrieben, in meiner Zweitsprache, und jetzt zurückübersetzt.

Die roten Schuhe
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