Du siehst einen Bettler. Der auf einer Bank
sitzt. Der keinen Platz zum schlafen besitzt.
Der ohne Freunde ist. Der alles im Leben
verloren hat. Und der einen Namen flüstert.
Und mit der ganzen Welt lächelt. Und der
immer noch an Wunder glaubt! Das bin ich.
Mit aller Liebe. Nur weil es Dich gibt!

Du siehst einen Bettler. Der in einer Ecke
steht. Der keinen Satz mehr reden kann.
Der ohne Träume ist. Der alles an Hoffnung
verloren hat. Und der ein Lied singt. Und
der, mit allen Menschen, tanzt. Und der
immer noch an Engel glaubt. Das bin ich.
Mit aller Kraft. Nur weil es Dich gibt!

Du siehst einen Bettler. Der mit einem
Stern redet. Der keinen Cent mehr zeigen
kann. Der ohne Zukunft ist. Der alles, an
Wissen, verloren hat. Und der einen Brief
schreibt. Und mit allen Träumern feiert!
Und der immer noch an Morgen glaubt.
Das bin ich. Mit aller Macht. Nur weil
es Dich gibt!

Du siehst einen Bettler. Und glaubst
wieder an Märchen. Und an die bessere
Welt. Und das Du Reich bist. Dann
vertraue mir. Dann glaube mir. Dann
hilf mir. Und alle Wahrheit lebt. Und
alles Leben redet. Und alle Freude küsst.
Und der Bettler geht. Und die Liebe
kommt. Nur weil es Dich gibt!

(C)Klaus Lutz

Ps. Am 27.9.2018 um 17:12 die copyrights gesichert!
Und um 17:38 Uhr hier auf: e-stories veröffentlicht!

Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

Gestern Abend hatte ich die Schnauze voll! Wochen ohne Idee. Ohne irgend einen Sinn im Leben. Wüste und Leere überall! Schmerzen. Und Kampf mit der Behinderung. Keinen Gedanken, keine Idee für nichts. Also dachte ich mir, schalte den Fernseher an! Was solls! Es ist vorbei! Und aus! Das Ding hat aber nicht funktioniert. Dann habe ich die ganze Nacht im Bett gelegen. Und so nachgedacht: „Über das Schreiben! Die Kunst! Das Leben! Die Menschen!“ Über den Idiot der ich manchmal bin. Über die kaputte Welt. Und all das Unveränderliche. Und über all das was so abläuft: „In der Politik! Und Wirtschaft! Und so überhaupt!“ Heute Morgen, habe ich mir dann einen Tee gekocht. Echte bio- Darjeeling. Und meine Tabletten genommen. Und mich in eine Ecke gesetzt. Und die Stille genossen. Und mit allem Frieden meinen Tee getrunken. Und irgendwie dachte ich mir dann: „Du musst was unternehmen! Einfach so dahin leben! Was soll das?“ Und nach dem dritten Tee, habe ich mich dann mal wieder an den Schreibtisch gesetzt. Ohne Idee. Nur so mit dem wie ich mich gerade fühle. Allein! Ziemlich am Arsch! Und so nebenbei auch am Ende! Armselig! Dann habe ich einen Satz mit Bettler geschrieben. Und lalalala rumgespielt. Und bin dann auf die Idee, zu dem Text, gekommen. Bettler ist ein abgelutschtes Thema. Ich hoffe aber das der Text etwas Anklang findet. Und so einige aufbauende Kommentare kommen. Ich werde versuchen, auch einige Gedichte zu kommentieren. Wenn mir auch, echt, die Kraft fehlt. Ich lerne dabei aber immer. Manche Gedichte lese ich 3-4 mal. Bis mir ein passender Kommentar einfällt! Literatur! Kunst! Leben! Kommentare sind wichtig! Und Kritiken! Aber noch wichtiger ist das man an sich glaubt. Und sein Ding macht. Und dabei selbst etwas lernt. Und sich so irgendwie weiter entwickelt. So gesehen hoffe ich auch, das das etwas sichtbar wird. Das ich wirklich etwas von diesem Leben und dieser Welt begreifen will! Und das es mir nicht nur darum geht Sätze zu schreiben! (C)Klaus Lutz

Jana!!!
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