Gartenblick

von | 05.Jun.2020 | Poesie | 0 Kommentare

 

 

Gartenblick

 

Wie hat sie uns doch übermannt,

Die Jetztzeit, die so voller Grenzen!

So blicke ich denn unverwandt

Zum Garten und zum Sonnenglänzen.

 

Waren nach beiden Regentagen

Doch weiter Wolken angesagt,

So kann die Dürre gar nichts wagen,

Weil Wasser sie vom Hofe jagt.

 

Da grünen Sträucher, atmen Bäume,

Die ganze Pracht des Frühlings zeigt

Uns nun die vielen Gartenträume –

Wenn man nur hin sein Auge neigt.

 

Es grünt und sprießt die Florenwelt,

Nichts ist im Garten ohne Leben.

Alles, worauf das Auge zählt,

Kann jetzt die Frühjahrsliebe geben.

 

 

©Hans Hartmut Karg

2020

 

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