Ich warte einige Jahre. Baue mir aus Worten ein
Haus. Aus Sätzen eine Stadt. Aus Wissen eine
Welt. Aus Kunst ein Reich. Dann ziehe ich meine
alten Schuhe an. Meine alten Hosen. Mein altes
Hemd. Und verlasse das Haus. Und weiß, die Zeit
hatte Farben. Ich war ein Bettler. Und bin nun
ein König. Ich war ein Schüler. Und bin nun ein
Mensch. Ich war ein Reisender. Und bin nun eine
Heimat. Und jeder der mich sieht weiß: „Die Zeit
kann freundlich sein!“

Ich warte einige Jahre. Male mir aus Liebe eine
Wahrheit. Aus Denken eine Reise. Aus Wille einen
Traum. Aus Glaube einen Schatz. Dann backe ich
einen Kuchen. Rufe alte Freunde an. Und gebe
ein Fest. Und weiß die Zeit hatte Poesie. Ich war
ein Soldat. Und bin nun ein Clown. Ich war ein
Lehrer. Und bin nun ein Künstler. Ich war ein
Philosoph. Und bin nun ein Tänzer. Und jeder der
 mich kennt weiß: „Die Zeit kann zauberhaft sein!“

Ich warte einige Jahre. Zaubere mir aus Blumen
einen Stern. Aus Gesprächen ein Fest. Aus Bildern
ein Spiel. Aus Lächeln eine Armee. Dann denke
ich neu über Gott nach. Über Engel aus Licht. Über
Tage wie Gebete. Über Menschen mit Kraft. Und
weiß die Zeit hatte Sprache. Ich war ein Fremder.
Und bin nun ein Freund. Ich war ein Mächtiger.
Und bin nun ein Jongleur. Ich war ein Eroberer.
Und bin nun ein Entdecker. Und jeder der mit mir
redet weiß: „Die Zeit kann lebendig sein!“

Und so, erzähle ich Dir von einem Fest. Und
welches Lied die Welt mag. Und wie, ein Lächeln,
die Liebe trifft. Und wie ein Kuss auch Gott
 berührt. Und warum die Welt immer mit Frieden
 erwacht. Und wie die Zeit erzählt. Und wann
 Augen wie Ozeane sind. Und wie die Stille liebt.
 Geh auf die Strasse. Und Sei einfach ein Freund.
 Und die Welt ist dein Reich. Und neben Dir ist
 immer die Liebe. Und das Leben antwortet auf
 alle Fragen. Und Du bist der Mensch der etwas
 weiß!

(C)Klaus Lutz

Ps. Am 15.11.2017 um 1:47 Uhr zuerst
auf e-stories veröffentlicht! Und um
1:34 Uhr die copyrights gesichert!

Die Zeit
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