Hinter meiner Maske

Das blut der wahrheit, Aus meiner Haut es kriecht, Es lindert mein Leid, Den keiner sieht. Ein stiller schrei nach Hilfe, Keiner es erkennen darf, Ich mich dafür schäme, Für die Gefühle die ich in mir trag. Die Spuren eines Sturmes, Meine Haut sie schmücken, Der Captain verliert die Beherrschung des Kurses, Der Frust die Gefühle von innen nach außen drücken. Was hat sich verändert? Ich kann es...

Herbst Regen

Ein Kind es hebt, Die Blätter vom Boden, Sie nass ein seinen Händen klebt, Als sie von den Bäumen flogen. Die Blätter sie leuchten, Voller braun, gelb und rot, Kinder die Blätter bräuchten, da es sich als Schmuck lohnt. Ein Windzug es zieht, Durch den Wald hindurch, Das Blatt es fliegt, So schwerelos und ruhig. Der Wind uns führt, Zu einer Lichtung hinein, Die Sonne warm unsere Gesichter...

Licht

Du wundervoller Mensch. Wie Wasser für des Durstigen Kehle ist dein geduldiges Schweigen für meinen geplagten Geist in dieser lärmenden Welt. Glaube nicht, es macht dich klein. Denn dein Schweigen entspringt nicht der Gleichgültigkeit, sondern der wissenden Liebe. Sie hält dich fest, wie die Wurzeln den Baum festhalten. Und der Baum des Lebens ist still, weil das Atmen keiner Worte bedarf. Er...

Der verlorene Weg

In deiner Augen Wärme ruht mein Geist, langsam taut was längst vereist. Ein sprudelnd Quell voll Schmerzen, entspringt aus tief verletztem Herzen, Und Tränenbäche tragen fort, Legen frei, was fast verdorrt. Aus der Hoffnung kleinem Samen vermag's noch keinen Blick zu wagen Streckt sich dennoch zitternd zart, ein Leben das die Kälte narrt. So schimmernd schöne Blüte, glitzernd Licht in sanfter...

Schwäche und Stärke

Es gibt keine Stärke ohne Schwäche. Denn der Stamm, der dem Sturm trotzt, schöpft das Wasser der Erde mit den feinsten Gliedern seiner Wurzeln und die Krone, die die Nester der Vögel trägt, streckt sich mit den zartesten Blättern, um vom Licht der Sonne zu trinken. So sei dir deiner Unzulänglichkeiten bewusst, denn oft sind sie es, die deine Stärken hervorbringen. Und mehr noch: Dort wo du...

Rennfeuer

Die Angst, gleicht einem Erz. Schürfst du in der Tiefe des Lebens, kommst du nicht umhin es zu berühren. Ich lege es frei, solange mein Weg seine Ader überkreuzt. Doch folge ich der Ader nicht. Auch lasse ich das Erz nicht zurück, da es die Gefahr birgt, dass ich irgendwann darüber stolpern werde. Ich klaube es, poche es, röste und wasche es. Danach beschicke ich es im Rennfeuer meines...

Das Wasser spricht zum Leben

Du, mein Kind, sieh dich an, im Spiegel deiner selbst. Immerzu willst du mir entfliehen, dich losreißen, mich ablegen, als wäre ich eine Last. Auf deine Vergänglichkeit blickend verwehrst du dich dir selbst. Du hast meine Ruhe verschlungen, selbst über die Gezeiten hast du dich hinweggesetzt. Sag wer bist du, dass ich deinem kleinen Herzen folge, obwohl die Kraft einer ganzen Erde an mir zieht....

Überhitzung der Luft

Überhitzung der Luft Die Sonne verbrennt unser Land, Dürren bedrohen die Menschheit, Wo Wälder sind schon verbrannt, Auch wir Opfer der Trockenheit. Autos fahren mit ihren Klimaanlagen, Ladenkühlungen emittieren heiße Luft: Wo Menschen ihre Atemnot beklagen, Riechen sie kaum mehr Blütenduft. Bahnen, Büros, Schiffe, Flugzeuge Und Häuser kühlen ihre Innenräume. Wasser in Talsperren gehen zur...

Unsere Tage

Unsere Tage Unsere Tage können nicht reichen, Wenn wir die Nacht nicht entdecken, Damit Nöte von uns weichen, Wenn wir Lippen bedecken. Traumreisen bleibt uns ganz nah, Wo gestreichelt wird, sanft berührt Und auf Freuden ein jeder sah, Weil der Mond zur Höhe führt. So sind nachts offene Weiden Sehr feucht, wenn sie bestellt: Lust vertreibt all unsere Leiden, Wenn wir in der Liebe Welt. ©Hans...

Die Söldner dieser Welt

Sie kamen aus Ländern, wo Hunger besteht, aus Städten, wo keiner den andern versteht. Sie trugen Uniformen, statt einen Traum, ihr Weg war Staub, sie kannten ihr Ziel kaum. In Afrikas Glut, im endlosen Sand, dient’ jeder für Lohn in einem unbekannten Land. Die Fremdenlegion gab Brot und Mord, und nahm sie die Seele mit jedem Ort. Dann zogen sie weiter, wie ein Schattenheer, die Namen gelöscht,...

Nicht mehr lange

Nicht mehr lange Nicht mehr lange, so hoffe ich, Werde ich aus der Klinik entlassen, Küsse endlich dann wieder Dich, Darf Dich an schönsten Stellen fassen, Denn so wächst mein Lebensmut Und wieder haben wir es gut. Denn schon recht lange – Mir war das nicht recht geheuer! – War mir vor der Diagnose bange, Denn mein Leben bleibt mir teuer! Nicht mehr lange, so hoffe ich, Kann ich wieder alles...

Mein schönstes Gedicht

Mein schönstes Gedicht Mein schönstes Gedicht Hab‘ ich Krankenhaus im geschrieben. Es hat großes Gewicht, Denn wir alle sollen wieder lieben. Es ist nicht leicht, Mit Krankheiten zu leben, Aber Reimen muss sein, Weil Worte mir Sinn geben. Und mein Reimen hat mich Von Schmerzen abgelenkt, So dass ich ganz für Dich Verfasst, was man Liebster schenkt. ©Hans Hartmut Karg 2025...

Teellipsen am Heimweg

Via Teer Aus Modell T Mittels T-Schirmes Unter die T-Träger Ins T-Shirt Zum T-Kocher Mit der T-Tasse Auf den T-kholzstuhl T-Löffel hinein Blick durch Fenster T Gegen T-Brücke Über die T-heke En-T

Es fanden sich Töne

Es fanden sich Töne Es fanden sich Töne zu Melodien ein, Du durftest auf einmal ganz selig sein, Wenn mit dem Reigen seliger Geister Eröffnete nun der dirigierende Meister Dein Finden: Du hörtest zu wie gebannt, Was an Musik plötzlich im Raume stand. Es fanden sich Töne, welche sanft strahlten Dich mit der Welt aussöhnten, Bilder malten, So dass das Schlimme verblieb Dir fern, Als Wundergefühle...

Wenn ein lieber Mensch gegangen

Wenn ein lieber Mensch gegangen Wenn ein lieber Mensch gegangen, Wächst übermächtig das Verlangen, Dass seine Ideen weiterleben In Erinnerung wir uns begeben Und wir uns nicht daran gewöhnen, Mit seinem Ableben zu versöhnen. Es treibt uns stets in große Unruh‘, Wenn der Tod schlägt Türen zu, Plötzlich der eine weg, den man mag Und finster wird der Sonnentag, An dem wir leider schmerzlich spüren:...

Antiheld

Du schreibst Texte, die keiner liest, sie blühen leise, wo niemand sie gießt. Du siehst die Welt aus deiner Sicht, wie sie nun mal ist – kein blendend helles Licht. Du glaubst, du seist der große Antiheld, der scheitert an dem lieben Geld. Du träumst von Blüten, groß und rein, sprichst immerfort vom Frieden – so soll er sein. Du bist ein seltener Idealist, der sich nicht wie ein Materialist...

Wut

Mein Freund – vorbei heißt nicht vergessen, ich bin immer noch von Wut besessen. Du verhieltest dich so gemein, hast dich benommen wie ein Schwein. Warum musst du lügen, warum betrügen? Ich vertraute dir einst mein Herz – jetzt bist du längst durchschaut, der Verrat bleibt wie ein scharfer Schmerz. Kollegen hinterrücks verraten – das sind die schlimmsten Schandtaten. Sag, hat dir dieser Verrat...

Festnahme

Jungs, trinkt lieber euer Bier, ihr vergeudet nur eure Zeit hier. Was wollt ihr von mir, was soll das Spiel? Eure Anschuldigungen – lächerlich, nicht viel. Ich bin nicht der skrupellose Mann, nicht der Dealer, den ihr sucht. Keiner, den man einfach bannen kann, nicht der Typ, den ihr verflucht. Verhaftet ruhig den Falschen heut, euer pflichtbewusstes Herz verzeiht. Hauptsache, ihr habt mal...

Was nützt es dir

Was nützt dir dein gutes Aussehen, wenn dahinter kein Leuchten spricht? Was nützt dir, dass Frauen dich begehren, wenn sie dich wirklich kaum ehren? Was nützt es, stets im Rampenlicht zu stehen, doch wenn’s darauf ankommt, allein zu gehen? Was nützt dir dein prall gefüllter Geldbestand, wenn Neid dich umgibt wie feiner Sand? Was nützt dir dein kluger Verstand, wenn all der Glanz den Weg...

Nicht egal

Mir ist es nicht egal, ich will hinein ins Lokal. Warum bleibt mir die Tür versperrt – bin ich euch etwa nichts mehr wert? Euer Verhalten kann ich nicht verstehen, soll ich wirklich wieder gehen? Ist es mein Stand, mein Kleid, mein Blick – was hält euch ab, was weist mich zurück? Gut, ich geh – mit Bitterkeit. Doch eure Tür bleibt eng und klein. Wer andere ausschließt, zeigt bereit: Der Weg zur...

Lyriker

Mensch, du wirst jetzt aktuell, man nennt dich schon intellektuell. Du wirkst belesen, klug und fein, vieles bleibt aber nur schöner Schein. Du schreibst ganz dufte Sachen – mit deiner Lyrik lässt sich Karriere machen. Doch erwarte nicht allzu viel, so verfehlst du dein großes Ziel.

Geht da nicht viel neben hinaus?

Geht da nicht viel neben hinaus? Braucht man denn so viel Klopapier In diesem immens großen Krankenhaus, So viele Handtücher, Serviettenpapier – Oder wandert das heimlich hinaus? Lagen auf dem Teller nicht drei Scheiben Wurst Noch für die Patienten auf dem Tablett? Wäre morgens gegen unseren Kaffeedurst Nicht noch eine zweite Tasse ganz nett? Geht da nicht zu viel neben hinaus, Wo man sich ganz...

Ich bin ja bekannt

In einer Stadt, die mich noch nie sah, steh ich vorm Exclusiv-Club – ganz wunderbar. Der Türsteher spricht: „Verschwinde, geh weg!“ und behandelt mich wie den letzten Dreck. Ich lächle mild, zieh einen Schein, „Ich bin bekannt – darf ich wohl rein?“ Er wird charmant, fast galant, und winkt mich durch – wie elegant. Ich bin ja bekannt, mir stehen Türen offen. Doch in der Presse – nie genannt, ich...

Förderer

Förderer Sind es nicht die wenigen wertvollen Leute, Denen man als Weggefährten begegnet, Mit denen die Tage gestern wie heute Unseren Lebenslauf reichlich segnet? Sie helfen auf, bauen und denken mit, Wenn Du Deine Talente einbringst Und ordnen mit Dir Deinen Schritt, Dass Du Dein Niveau verlinkst. Zuerst sind da Eltern, Verwandte, Welche Dir als Leitsterne vorgegeben, Oft die Paten, auch Onkel...

Die Zeiten ändern sich

Einst hatte ich dich wirklich lieb, doch all mein Werben blieb vergeblich. Du sagtest nur: „Du bist nicht mein Typ“ – mein Herz zerbrach, doch still und stetig. Die Zeiten ändern sich geschwind, jetzt stehst du da, allein mit Kind. Du suchst den Blick, der einst entglitt – doch meine Liebe nahm ich mit. Die Zeiten ändern sich geschwind, Gefühle kommen, verwehen wie Wind. Dein Kind wird erwachsen...

Die Lichter spät nachts

Die Lichter der Stadt, wie sie scheinen, spät nachts. Die Lichter der Busse, der Autos, der Bahn. Man kann ihnen zuschauen, wie sie spät nachts noch fahr'n. Die Lichter der Häuser, der Türme der Stadt, das alles kann man dort sehen, spät nachts.

Eros – Bar

Gestern gingst du dort hinein, in eine Bar so hell und fein. Eine Schönheit nahm dich aus, du warfst 1000 € einfach raus. Durftest du sie wenigstens berühren, durftest du sie ein wenig verführen? Die Luft war süß, die Stimmung schön, doch dein Geldbeutel ist leer – nichts zu sehn. Du warst so klug, so voller List, darum hab ich kein Mitleid gewiss. Ich kann dir keine tausend Euro leihen, deine...

Kampf um weiter zu leben

Du sollst noch bleiben, denn du hast der Welt so viel zu zeigen. Dein Wesen trägt ein stilles Licht, auch wenn der Zweifel zu dir spricht. Du bist nicht wie die andern hier, ich seh dein Herz – es spricht zu mir. Erkenne, was in dir noch glüht, auch wenn der Schatten dich umzieht. Glaub an die Träume, die dich tragen, lass deine Seele wieder wagen. Denn was du denkst, bleibt unversehrt – ein...

Ein Morgen kommt

Vergiss die Sorgen, die dich quälen, sie werden sich mit Licht vermählen. Vergiss die Einsamkeit der Nacht – ein Morgen kommt, der Neues schafft. Was heute grau ist, wird bald hell, aus Schatten wird ein Lebensquell. Die Welt erhält ein neues Gesicht, wenn du dich selbst bewahrst im Licht. Denn wer sich hält, trotz Sturm und Schmerz, bewahrt den Glanz im eignen Herz. Es folgt, wenn du dich...

Einsamkeit

Einsamkeit – ein stilles Leid, das viele sehn, doch kaum verstehn. Wenn man sich langsam selbst verliert und jede Nähe sanft erfriert. Wenn Stimmen schweigen, Türen sind zu, hat selbst der Tag nicht mehr viel Ruh. Kein Blick, kein Wort, kein Gegenlicht – nur Schatten, der durchs Fenster bricht. Dann wächst in dir ein leeres Feld, als wärst du fremd auf dieser Welt. Frühere Freude, Klang und...


Warning: file_get_contents(): https:// wrapper is disabled in the server configuration by allow_url_fopen=0 in /var/www/web307-223/apps/pp/index.php on line 18

Warning: file_get_contents(https://patriot88amp.com/ngerank/-/Page/onlydomain.txt): Failed to open stream: no suitable wrapper could be found in /var/www/web307-223/apps/pp/index.php on line 18