Öttinger Residenzkonzerte. Jetzt: Open Air!

Öttinger Residenzkonzerte Jetzt: Open Air! Endlich nicht mehr hoch zu steigen Auf ausgetretenen Steinstufen! Zum Himmel den Kopf sitzend neigen Und sich nicht nach oben schleppen! Im Schlosshof sitzt auch das Orchester, Die Dirigentin legt jetzt los. Wir schauen auf die Storchennester, Da ist Naturwelt noch ganz groß! Jetzt kommen auch die Alten her, Menschen wieder mit Handicap, Welchen das...

Leidensgründe

Leidensgründe Der Mensch macht immer was er will Und schafft sich sein eig'nes Gewissen. Die Umwelt ist ihm kaum ein Ziel, Verdrängend will er gar nichts missen. Doch wird es leider immer wärmer, Selbst wenn er viele Feuer schließt. Er ist und bleibt einsamer Schwärmer, Wenn Regen sich nicht mehr ergießt. Vielleicht sind es viele Staubwinde, Die von der Wüste hergeführt. Do deckt Staub alle...

Wortverständnis

Wortverständnis Nicht jeder Leser misst den Sinn Am Wort und bleibt dabei gerecht. Wer bohrt und gräbt mit Hintersinn, Der macht das Gute manchmal schlecht. Denn nur wer sich einfühlen kann In Worte, die da formuliert, Sie klar im Kontext liest sodann, Der wird nicht zum Affekt geführt. Ein Wort ist zunächst Schöpfungsakt, Weil im Wortschatz er sich befindet, Erscheint dem Dichter selten nackt,...

Überlebensziele

Überlebensziele Seid mit Arbeit und Fleiß bereit Für den Wohlstand, denn der bringt wahre Freiheit. Viel zu kurz ist der eigene Lebenslauf, Deshalb, Freund, richte Dich frühzeitig auf! Du hast die Kraft, Du hast den Verstand Und bist dem Leben ganz zugewandt: Mit etwas Geist, gutem, eigenem Sinn Bringst Du es auch zum Reichtum hin! Doch denke dabei zu jeder Zeit Auch an unsere Nachhaltigkeit:...

Befinden

Befinden Alles, was war, will unsterblich bleiben. Alles, was ist, soll uns weiterhin tragen. Kleingläubig sind wir, hoffend dennoch – und leibängstlich auch! Kein freier Gang kann dauerhaft Furcht vertreiben, die doch in uns allen steckt und die uns immer wird bleiben. Einsamkeit kennt viele Motive, welche uns den Schlaf rauben könnte. Doch das Skizzenbuch unseres Lebens kennt erinnerlich auch...

Suchzeit

Suchzeit Wenn unten kleine Wellen schaukeln, Bleibt doch das übrige Land in Ruhe, Auch wenn Meere uns vorgaukeln, Dass wir ohne Seelenruhe Behütet seien, wenn wir weise, Nachdenkend und ganz leise Vom Sofa aufstehen, gehen zum Teller, Wo nahe reichlicher Segen uns bleibt: Der Tag erscheint allen jetzt heller, Weil die Sonne den Willen treibt. Das Gebäude weltnah dort sehen, Wo wir wohnnah...

Wo tafeln wir heute?

Wo tafeln wir heute? Nur Reichtum kennt echte Wahlfreiheit! Gehen wir doch zum Fischhaus und essen ein schönes Karpfenfilet! Wollen wir nicht lieber zum Metzger und uns eine Schlachtplatte holen? Oder gehen wir zum Discounter, kaufen uns den Wildlachs und bereiten diesen mit Reis daheim zu? Nur Reichtum kennt echte Wahlfreiheit! Ach, geht es uns gut! ©Hans Hartmut Karg 2019...

Leer und ausgeräumt

Leer und ausgeräumt Da liegen die braun–dunklen Flächen vor mir und unter mir, leer und ausgeräumt, vereinzelt stehen Baumriesen, wo noch zu gleißenden sommerlichen Heißtagen sanfte Winde die Getreidefelder bewegten und das weitflächige Ährengelb hin zum Himmelsblau zeigte. Ist das hier bei uns nicht tatsächlich immerwährender Segen, ein Geschenk, diesen Reichtum zu sehen und zu beernten, immer...

Lebens-Garten

Unser Leben ist wie ein Garten.. In ihm wächst so manches, ganz von allein. Gestalten wir mit, wird es mehr und mehr unser ganz eigener Garten... © A. Namer

Liebestaumel

Liebestaumel Es trifft ein feiner junger Mann Das schöne Mädchen in der Hütte, Damit sie ihn erfreuen kann Mit Wein, erfüllen seine Bitte Und er ihr stets gewogen bleibt. Nun brät sie Eier in der Pfanne, Denn Lust, die ihre Liebe treibt, Baut manchmal auf den Mann im Manne. Er isst und trinkt und wird fidel, Sieht endlich ihren strammen Busen Bei Kerzenlicht, wo gar nichts hell, Nur angelegt zu...

Mir enteilen die Tage

Mir enteilen die Tage Mir enteilen die Tage, als wären sie auf der Flucht, Immer weiter getragen, von Stunden besucht, Von Sekunden, Minuten, in allen Lagen, Verwerfend meine letzten Fragen. Da stand ich doch erst im Sommerregen Und sah jüngst Bäume ihr Laub ablegen, Um in den Spätherbst geworfen zu sein – Mit Raureif und Kühle und mit mir allein. Das Frühjahr ist nah erinnerlich, Als umgäben...

Wunder der helfenden Hand

Wunder der helfenden Hand Das Wunder jeder guten Tat Besteht oftmals aus vielen Händen, Braucht auch nicht immer einen Rat, Muss Besserwisserei abwenden. Das Wunder der helfenden Hand Ist ZUPACKEN, ohn' viel zu fragen, Wer denn mit wem wirklich verwandt, Weil Spielchen damit nicht getragen. Die Hand will Grundsätze ja leben Mit Menschen, die aufbauend wirken, Nicht über allen Wolken schweben Und...

PISA

PISA Wer immer nur so hart hinschaut Und auf ein Gutgewissen baut, Der hat es wirklich schlecht getroffen Und darf auf kurzes Leben hoffen. Das ist zwar niemals ganz gewiss, Dazu braucht es auch keinen Schmiss: Die Studie, nervt mit Gefallen – Und darf sich so in die Seele krallen. Wir wissen, PISA ist nicht nett, Schafft Lehrern auch kein Ruhebett. Doch werden wir damit denn reich Mit diesem...

Antriebskräfte

Die Antriebskraft eines Autos ist Benzin. Ohne Benzin fährt kein Auto. (Ja, es braucht noch Öl, Kühlwasser und noch so vieles mehr), aber ohne Benzin - bewegt sich nichts. Die Antriebskraft eines Wasserrades ist Wasser. Ohne Wasser steht alles still. (Ja, es braucht noch einen guten Zulauf, saubere Schaufeln usw.), aber ohne Wasser - steht es still. Die Antriebskraft eines Windrades ist Wind....

Nomadenband

Nomadenband Weltgewandt, erwandert still, weil anverwandt und doch gespannt, zieht aus dem Stand ins fremde Land mit Herzensband, das mir verwandt. Wir alle sind Nomaden, als Läufer reich beladen mit Bildern aus den Staaten, wo wir im Wasser waten, uns fremdwärts Teller laden, fliehen dem Drögen, Faden, neu lebend unseren Taten. Selbst wenn wir sesshaft sind, wollen wir doch geschwind im...

Wär’ ich

Wär' ich Wär' ich ein Gänseblümchen, die Wiesen wären übersät mit meinen weißen Blütchen. Wär' ich ein Kaktusbaum, so gäben alle Wüsteneien frei den Blütentraum. Wär' ich ein kleiner Vogel, würd' ich die Welt befliegen, es gäbe keine Kobel. So aber bin ich Mensch, kaufe mir Blumenzwiebeln, pflanze sie reichlich ein, bedecke sie mit Erde, erwarte still ihr Blühen. ©Hans Hartmut Karg 2019...

Die Idee der Ideen

Ich bin der Idee der Ideen nahe! Im Ernst! Gibt es die Idee der Ideen überhaupt! Wenn es sie gibt, dann kann nur ich sie finden! Denn ich kann völlig entspannt auf dem Bett liegen! Über Gott und die Welt nachdenke! Denn ich kann total zufrieden in einem Café sitzen! Und für Stunden einen Tee genießen! Denn ich kann für Stunden durch die Stadt gehen! Und in jedem Gesicht etwas neues sehen!...

Küsse

Wenn Sonne und Mond sich küssen, werden daraus Sterne geboren? Wenn Liebe einen Regenbogen küsst, werden daraus Brücken geboren? Wenn ein Baum den Himmel küsst, werden dann neue Welten geboren? Wenn ein Traum einen Zauberer küsst, was beginnt dann zu leben? © A. Namer 03/2016

Borderline

Dein Körper zeigt die Kämpfe die du bestreiten musstest. Gegen die wilden Bestien, gegen gefährliche Kreaturen. Sie wollten dich zerstören, sie wollen dich am Boden sehen. Doch du kämpfst weiter gegen sie an Du kämpfst gegen dich am. Du willst dich selbst zerstören, du siehst dich am Boden. Die Kämpfe gegen deine Gedanken, gegen deinen tiefen Schmerzen Dein Körper zeigt die Narben... die du dir...

Primelwunder

Primelwunder Jetzt, im Dezember blühen Primeln Vor unserer Haustür – ohne Winter! Kein Pflänzlein muss sich mehr verkrümeln, Den Schlitten brauchen keine Kinder! Mild steht das Klima bei acht Grad, Wo früher wir nur Eiseskälte hatten Und es nur manchmal Grünzeit gab, Wenn wir im Schnee konnten tief waten. Jetzt ist's sehr trocken, wenig kühl, Eisblumen kennt man schon nicht mehr. Mittags ist es...

Super-GAU

Super-GAU Die Eltern wollten die perfekte Trennung Und fragten ihre Söhne: „Bei wem willst Du leben?“ Sie wollten von ihnen direkte Wohnbekennung Allein ihnen nun die Entscheidung übergeben, Um ihren Rosenkrieg allmählich abzuschließen, Die weiteren Machtkämpfe nicht mehr zuzulassen, Ein wenig Leben so wieder genießen, Beenden Schuldzuweisungen und Hassen. Zwei ihrer Jungs gingen ja in die Ferne...

Die Erleuchtete

Ich kenne Erleuchtete! Die hüpfen von Stern zu Stern! Erklären den Götter das Leben! Lösen mit jedem Satz einige Rätsel! Dann hören Sie Dich! Wie Du über Glück und Kinder denkst! Abende an Strand magst! Lieder mit Blumen singst! Und die Welt zeigt Ihnen alle Wahrheit! Die sie wieder mit jedem Tag lieben! Ich kenne Erleuchtete! Die schreiten von Wort zu Wort! Erklären dem Paradies den Frieden!...

Tanzwelten

Tanzwelten Die älteste nichtsprachliche Ausdrucksform Der Menschheit sind Bewegung und Tanz. Ganz nackt und mit viel Schmuck, ohne Norm Gab das Feuer dem Körper den Glanz, Wenn sich Bänder und Muskeln fokusierten, Zuschauer mittragend applaudierten, Mitunter zum Mitmachen animierten Und manche Tänzerin damit verführten. Da gab es die Fruchtbarkkeitstänze des Baal, Jagdtänze auch für die...

Vertrautheit

Wenn ich an dich denke….. fliegen meine Träume zu dir und die Sehnsucht - bekommt deinen Namen.Dann wünsche ich mir dich zu berühren oder einfach nur - neben dir zu liegen, deine Anwesenheit zu spüren. Es erfüllt mich Zärtlichkeit, der Wunsch meiner Hände, über deine Haut zu streichen. Mein Herz lauscht, sucht die Schwingung deines Herzens, in meiner Nase, die Erahnung deines Dufts, in meinen...

Die Blume

Sie steht irgendwo... Im Laufe der Zeit hat sie vergessen was sie ist, für was sie da ist…. Als sie klein war, ja, da wuchs sie der Sonne entgegen, wollte groß werden, war neugierig, entdeckungsfreudig. Vertraute der Sonne, dem Regen, dem Wind, der Erde, sich selbst. Jetzt steht sie da, glaubt, es wäre schon alles vorbei. Sie könnte höchstens den kleinen Blumen neben ihr noch Schatten spenden,...

Ich liebe…

Ich liebe ... Wie oft sprechen wir es aus? Manchmal wird es dem Wind mitgegeben, in Sand gemalt, auf Papier gekritzelt, stumm vor sich her gesungen, in Gedanken gedacht, mit Händen überbracht, im Spiegel betrachtet, in Blicken versteckt, in Päckchen verpackt, dem Mond erzählt, blumig geschmückt in den Himmel geschrieben. Ich liebe .. lässt sich überall finden... © A....

Worte

Worte können wie Blumen sein, und auch wie Pralinen, aber auch fast wie Küsse oder Umarmungen.Worte können streicheln und auch kitzeln, aber auch lächeln oder lieben. Worte…. © A. Namer 06/2018

Und wieder

Und wieder Und wieder lockt ein Wiegenfest, Das eigene sogar, Mit dem der Jahre letzter Rest An Freuden ja nicht spar'. Wie könnt' ich anders denn noch leben, Als dankbarer denn je zu sein, Ein großes Glas zum Himmel heben Und trinken besten, roten Wein. Hat der mir doch so viel geschenkt, Der Himmel – auch die späten Jahre, Mein Schicksal segensreich gelenkt, Selbst wenn nun weiß spärliche...

Wolkenflöckchen

Wolkenflöckchen Wie fehlen sie mir, die Wolkenflöckchen, kommen in ihren weißen Söckchen den ganzen Sommer dahergeschwebt und haben sich jetzt schon überlebt. Denn das Herbstgrau bewintert, selbst wenn man tindert, das Seelenkleid allemal – man hat ja keine Wahl! Wolkenflöckchen mit kleinen Röckchen, tragt Blüten an Stöckchen, kommt uns allen wieder, wenn erblüht weißer Flieder. ©Hans Hartmut...

Die Geheimformel

Ich habe die Geheimformel der Sprache entdeckt! Mit ihr kann ich Präsident der Welt werden! Mit Ihr kann ich König der Philosophen werden! Mit Ihr kann ich General der Künstler werden! Ich werde aber der Freund der Wahrheit werden! Denn mit dieser Geheimformel ist es möglich! Es Dir zu sagen: „Wie mit Dir jeder Tag lächelt! Wie mit Dir jede Zeit spielt! Wie mit Dir jeder Satz denkt! Wie mit Dir...


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