Der Rasen
Rasenkennt jeder.Es gibt ihn überall auf der Welt.Rasenin Gärten,Parks,Fußballfeldern….Normalerweisesiedeln sich da auchGänseblümchen,Löwenzahn & Co an.Eigentlich schön anzusehen…Sie werden ausgerissen,ausgestochen,besprüht….Rasen soll Rasen bleiben…Rein….So wachsen also die Grashalme vor sich hin…Der eine auf guter Erde,der andere auf Lehm,der nächste auf Sandund noch ein paar auf steinigem...
Das Bild des Lebens
Das Leben ist wie das Zeichnen eines Bildes von sich selbst.... Am liebsten würden wir nur die hellen Farben wählen und großflächig alles bemalen. Doch was wäre das für ein Bild? Kontrast muss sein... So wählen wir auch manchmal die dunklen Farben, setzen hier und da - einen Punkt, einen Fleck.... Zwischendurch schleichen sich sogar unbemalte Stellen ein unbemerkt.... Manchmal nehmen wir den...
Taub
Du sprichst ich höre nichts. Alles ist ein Rauschen. Ich sehe, dass du sprichst. Doch ich verstehe nichts. Ich sehe dich an. Ich sehe dein Gesicht, wie es sich verzieht. Ich sehe deine Hände, wie sie sich verkrampfen. Ich sehe deinen Körper, wie er sich an spant. Ich sehe das du aufgebracht bist. Ich halte den Atem an. Du entspannst dich. Ich atme aus. Ich sehe das du dich beruhigst. Ich sehe...
Gedanken-Malerei
Wenn du dir in Gedanken deine Zukunft ausmalst.... Nimm Buntstifte! 🙂 © A. Namer
Was, wenn Hoffnung scheint enfernt
Was tun, wenn Liebe für einen Menschen nicht erwidert. Was tun, wenn Hoffnung erdrückt von Wissen, das Nichtsdasein erdrückt. Wissen, dass Hoffnung und Liebe gering, zum reell gefühlten, klein erscheint, wirkt, ..ist. Was tun, wenn das Herzt pocht in voller Gänze, aber erdrückt in offensichtlich Kleinem. Dem kleinen Wunsch gegenseitigen Glückes, Lebens, ..gefühltem. Ist es nichts, wenn man dem...
Die Pflanze
Die Pflanze! Ich gebe ihr regelmäßig Wasser! Und auch Dünger! Stelle sie in die Sonne! Und sie wächst! Und sie blüht! Und ist herrlich! Und sie ist die andere Welt! Und sie ist der andere Mensch! Und sie ist das andere Leben! Und ist die Stille die denkt! Und ist der Frieden der gewinnt! Und ist die Zeit die zählt! Die Wahrheit mit allem Wissen! Die Pflanze! Ich gebe ihr regelmäßig Rätsel! Und...
Der Apfel
Ich stelle mir gerade vor, ich wäre die Blüte eines Apfels, an einem Apfelbaum. Ich glaube, das meiste, von dem, was ich mal werde, steht schon fest. So grob, jedenfalls. Wenn alles klappt, werde ich ein Apfel. Keine Birne, keine Melone und auch keine Zwetschge. Einfach ein Apfel. Gut, es kann noch frieren… Dann werde ich kein Apfel. Ein Sturm kann kommen, doch ich hoffe, ich überstehe ihn. Kann...
Danke
Das kleine Geschenk eines Menschen, an Zeit, an Ohr, an Herz, an Aufmerksamkeit, an Fragen und Antworten, um zu versuchen, mich als mich zu sehen, zu verstehen, hat unermesslichen Wert. © A. Namer 12/2013
Ein Blümchen steht am Wegesrand
Ein Blümchen steht am Wegesrand und wächst so vor sich hin, im Blühen und im Wachsen sieht es so seinen Sinn. Ein Blümchen steht am Wegesrand braucht Wasser, Nahrung, Licht. Es öffnet sich für jeden, zeigt allen sein Gesicht. Ein Blümchen steht am Wegesrand besucht von manchen Tieren, ob groß, ob klein, ob dick, ob dünn es wird sie nicht sortieren. Ein Blümchen steht am Wegesrand, in Sonne, Wind...
Immer, wenn du weg bist
Das Spiegelbild, was mich, mit großen, blauen, leeren Augen, heute Morgen ansieht, ist einsam. Das Spiegelbild, was mich, mit großen, blauen, leeren Augen, heute morgen ansieht, sucht nach dir. Du, der du mich, mit deinem schönen, dunklen, vollen Blick, nach Hause geführt hast, hast das Spiegelbild verlassen. Du, der du mir, mit deinem schönen, dunklen, vollen Blick, das...
Mein Freund, der Mond
Mein Freund, der Mond schaut nachts in mein Fenster Auch dann, wenn ich nicht schlafen kann Und manchmal, wenn der Himmel klar ist, fang ich dann einen Dialog mit ihm an: Sag, lieber Mond, hast du ihn gesehen, den An den ich die ganze Zeit denk? Wie geht es ihm, liegt er jetzt auch wach? Was macht er heute Nacht? Kann er auch nicht schlafen so wie ich Und ärgert er sich auch, dass alles so...
Du und Ich
Und dann, dann treff ich dich. Ich will dich- denke ich- zuerst nicht. Aber dann, dann will ich dich. Ganz. Aber willst du mich? Willst du mich, so wie ich dich? Oder was willst du? Ich weiß es einfach nicht. Aber ich hoffe, du willst mich, weil ich will dich. Ganz. Für lange. Vielleicht für immer. ----- Nichts. Lange nichts. Zu lange nichts. Und dann, dann endlich willst du mich, so wie ich...
Wenn ich nach den Sternen greifen will
Die Nacht ist schwarz, über mir der Sternenhimmel. Millionen glitzernder, funkelnder Sterne und Sternchen. Nie zuvor sah ich einen solchen Himmel- ich kann mich gar nicht satt sehen an diesem wundervollen Anblick und gehe voll in meinen Träumen auf. Und wenn eine Sternschnuppe fällt, hab´ ich mindestens einen Wunsch frei, oder?
Sittin’ on the dock of the bay
Woher kommst du? Wohin gehst du? Mich interessiert an dir das Persönliche: Erzähle mir deine Geschichte, deine Beweggründe. Zeig mir deine Gefühle. Was ist mit deinen Träumen? Wo sind die hin? Ich möchte dir begegnen. Zeig mir, wie du die Welt siehst!
Verletzlichkeit macht stark
Ich versuche mich wieder zu finden, mich zu spüren. Es gibt keine Grenzen mehr, meine Zuversicht wächst, ich schicke mein Herz auf Reisen. Zu oft fragte ich mich "Wer bin ich?". Und so lasse ich es zu, das Chaos in meinem Kopf, schließe die Augen - und spüre mich.
Glaubst du an Magie?
Ich spüre dich -mehr als je zuvor. Je tiefer ich eintauche in das Leben hier, desto mehr trage ich dich in meinen Gedanken und in meinem Herzen. Ich fühle mich dir hier sehr nah und vermisse dich. Die Sehnsucht ist so groß, dass es weh tut. Aber ich lasse das Ziehen ums Herz zu.
Vorbei
vorbei du siehst einen traum, der unerfüllbar ist. aber nicht den traum, den es gibt. du siehst einen gedanken der unerfüllbar ist. aber nicht den gedanken den es gibt. du siehst ein gefühl das unerfüllbar ist. aber nicht das gefühl, das es gibt. du siehst, das wahre, das unerfüllbar ist. aber nicht, das wahre, das es gibt. du siehst, am leben, vorbei. und, das leben geht an dir vorbei. du lebst...
Eingefroren
Hängen geblieben, am Ast des Werdens. Übrig geblieben, vom Sommer. Eingefroren - und doch so voller Zauber. © A. Namer
Liebe
Zu lieben - ist etwas Bedeutungsvolles. Vielleicht ist es das, was uns erst zu dem werden lässt, was wir sind. Es ist mehr, als dieser erste Zauber dieses Kribbelns, dieses unwiderstehliche Haut- an Hautgefühl, dieses Verliebtseins. Man wächst darüber hinaus und findet vielleicht etwas ganz leises.... Etwas, was vielleicht nicht so sichtbar ist, was man vielleicht gar nicht so sehr...
Der Wanderer
Ich glaube nicht mehr den Politikern! Denn da finde ich nicht die Wahrheit! Nur graues Wissen! Nur graues Denken! Nur graue Sprache! Ich gehe in den Zirkus! Denn da finde ich die Kunst! Philosophen die spielen! Schriftsteller die fliegen! Maler die tanzen! Menschen die lächeln! Wahrheit die wieder lebt! Ich glaube nicht mehr den Reichen! Denn da finde ich nicht die Liebe! Nur graue Gier! Nur...
Was ich nicht alles für dich getan hätte
Es gab eine Zeit, in der ich Alles für dich getan hätte. Aber seit dem du mir sagtest was ich nicht hören wollte,bin ich gegangen, in einer Kette. Eine Kette die mir jeden Moment zeigt, in denen wir noch zusammen passten. Uns an den Händen fassten. Aber jetzt sind diese Momente vergangen und dein so bekanntes Lachen verstummt. Nun höre ich wie es summt. Nun höre ich die...
Jongleure
Ich kenne einen Zirkus! Nur für Jongleure! Die einen jonglieren mit Würfeln! Die anderen jonglieren mit Tassen. Und weitere jonglieren mit Flaschen. Aber die besten jonglieren mit Träumen! Sie sagen einfach: "Liebe!" Sie sagen einfach: "Engel!" Sie sagen einfach: "Blumen!" Und tanzen dabei! Und singen dazu! Und lächeln dann! Und Du willst wieder die Tage genießen. Und mit den Leben spielen! Und...
Fragen
Krieg überall. Warum? Das weiß keiner. Täglich sterben Menschen. Warum? Ohne Grund. Menschen hassen sich. Aus einem Grund, der vergessen ist. Regierungen bekriegen sich, brechen zusammen. Und richten ganze Länder zugrunde. Warum das so ist? Das versteht keiner. Aufhalten kann es keiner allein. Wir schaffen es nur zusammen.
Die Puppe
Wie kann ein Mensch das ertragen Dir in die Augen zu sehen, du bist ganz einfach gegangen ließt mich alleine hier stehen. Sie steht noch immer ganz oben seh’ sie ganz oben dort stehen In ihrem rosanen Kleidchen kleine Sonnenscheinkönigin. Seit so vielen Jahren steht sie auf dem Regal, und wenn ich sie anschaue, wird die Zeit mir egal. Doch dann gestern Abend da kam ich auf...
Ich bin Ich
Ich soll mich anders kleiden, Sagen sie. Ich soll abnehmen, Sagen sie. Ich soll mich anders verhalten, Sagen sie. Ich soll dies, ich soll das, Sagen sie. Ich soll nur nicht ich sein. Doch genau das bin ich. Ich bin ich. Und nur so werde ich sein.
Es fühlt sich an wie Erinnnerung
Wir lagerten am Straßenrand, tanzten über die Straßen, haben die Nächte durchgefeiert, am Morgen gingen wir schlafen. Wir wurden niemals müde, unterhielten uns nächtelang, du und ich, immer Wand an Wand, denn getroffen haben wir uns nie. Heute alles nur Erinnerung, was wird aus so einer Online- Bekanntschaft, glaubst du, dass es die große Liebe war, war es Zufall, oder nur der Kerl...
Schlüssel
Sei nicht anständig! Sei kreativ! Sei nicht zufrieden! Sei mutig! Sei nicht nützlich! Sei klug! Sei nicht wichtig! Sei wach! Sei nicht gleich! Sei elegant! Nutze das Leben! Sei nicht vornehm! Sei witzig! Sei nicht angenehm! Sei frisch! Sei nicht erster! Sei klar! Sei nicht nichtig! Sei pfiffig! Sei nicht gerade! Sei lässig! Gebe das Leben! Sei nicht nehmend! Sei schlau! Sei nicht mehr! Sei...
Der erste Satz
Der erste Satz. Du schreibst ihn und schon beginnt es. Das, was dieser Satz mit dir macht. Schreib zum Beispiel "Ich schreibe gerade einen Brief!" und schon beginnen deine Wörter zu fließen. Du sammelst deine Wörter wie Muscheln am Strand und der, der sie liest spinnt mit deinen Gedanken sein eigenes Gedanken- und Gefühle-Netz. Schreib zum Beispiel "Ich gehe ins Meer baden!" und schon beginnst...
Wo alles beginnt
Der Traum von einer besseren Welt beginnt mit allem, was wir tun in unserer eigenen Welt. © A. Namer 12/2017
Getrübt vergessenes Ich
Getrübt von Angstes Zweifel, verstärkt von Angstes Gleichem, zerfressen von Angstes hier, jetzt und Gleichem. Verstärkt von Angstes Peinigern, verstärkt in Angstes Sein, seines strafend und angsterfülltem Gleichen, starken, dunklen Daseins. Verkrochen, im Angstgebrochenen, im gebrochenen Gleichen. ..zerfressen da, alleine, im verkürzten, zerschlagenen, was einst ich war, was einst verstehend, im...