Du altes Haus
Du altes Haus, Schneefelder an fernen Bergeshängen blitzen aus deinen mürben Fensterscheiben, werfen Sonnenglitzer ans dunkle Holz Geschichten aus alter Zeit flüstern im Wind, verschwimmen im Jetzt zu wundersamen Träumen Ich lausche und schaue im Rhythmus der Stille, spüre Gegenwart und Ewigkeit: ein Wiegenlied voll Glück und Segen
Kraft
Manchmal, wenn es nicht hilft, wenn gar nichts hilft… ...nehme ich mein Herz in meine Hände… Es fühlt sich dann an, als wäre es kurz vorm zerspringen… Dann, wenn ich dort hin-fühle, bin ich plötzlich mittendrin, geh' in ihm unter… Dann, wenn ich ganz untergegangen bin schiebt mich seltsamerweise irgendetwas wieder nach oben… Was es ist, weiß ich nicht… Ich nehme an, es ist das, was irgendwie in...
Geduldsfaden
Manchmal reißt einem der Geduldsfaden. Ein größeres Knäuel reißfeste Wolle griffbereit zu haben, kann in solchen Fällen durchaus hilfreich sein. © A. Namer
Spielbälle
Wird mit Menschen wie mit Spielbällen gespielt, kann es vorkommen, dass auch mal einer zurückfliegt... Auch, wenn er vielleicht einfach nur abgeprallt ist. © A. Namer
Weisheit
Manchmal erscheint es so, als hätte jemand die Weisheit mit dem Löffel gefressen... Lächle und erinnere dich, dass das meiste von dem, was wir mit dem Löffel in uns aufnehmen, auf bekanntem Wege uns wieder verlässt. © A. Namer
Wachsen
Alles wächst. Auch wir. Alles braucht Zeit dafür. Auch wir. Vieles braucht Sonne, Wärme, Wasser, Nahrung. Auch wir. Lass sie wachsen die Liebe in dir und schenke ihr all das, was sie dafür braucht. © A. Namer
Einmal Abschied und zurück…
An meine Kinder. Einmal Abschied und zurück… Kaum seid ihr fort vermiss ich euch, bring meine Sehnsucht nicht zum Schweigen! Etwas traurig, Etwas leer, mag meine Tränen niemand zeigen. Obwohl ich weiß ihr kommt bald zurück lässt unser Glück mich doch auch leiden. Von Menschen die man herzlich liebt, mag wohl niemand so gern scheiden! © Ingo Eckart September...
Ratlos
Ich stehe da, hab' keine Ahnung, wohin… Ich stehe und drehe mich gleichzeitig im Kreis. Bin ratlos. Ich mach' mal den ersten Schritt, dorthin, wo ich mein Herz spüre… Keine Ahnung wohin es mich führt. © A. Namer
Konservative aufrütteln.
„Konservative muss man nicht aufrüsten, sondern aufrütteln – nicht zum Krieg, sondern zur Pflicht: zur Treue gegenüber ihren Werten, zur Wachsamkeit in der Gegenwart und zur Verantwortung für die Zukunft.“
Wahrheit im Lärm der Welt
„Wahrheit erweist sich nicht im Lärm der Welt, sondern im stillen Denken, das Gott Raum gibt; sie zeigt sich im Wort, das Herzen berührt, im Leben, das trägt, in Gemeinschaft, die wandelt, in Lehre, die bildet, und im Gedächtnis, das bleibt.“ — Timo Ertel © 2025
Wenn Sterne träumen würden…
Wenn Sterne träumen würden... Von was würden sie träumen? Von Liedern, zu denen sie tanzen könnten? Von Blumen, die ihnen mit ihren Farben den Weg weisen würden? Von Liebenden, die ihnen Namen geben? Von... © A. Namer
Sonett über die Gleichgültigkeit
Wer stumm die Welt in grauer Ruhe sieht, dem Herz erkaltet, noch bevor es schlägt, er merkt nicht, dass die Zeit im Gift verriet, was jede Flamme in den Schatten legt. So wandelt er, ein Schlafender im Tag, die Augen offen, doch der Sinn ist blind; er hört kein Leid, er stellt sich keine Frag, sein Geist verweht wie Staub im leeren Wind. Und jeder Schmerz, der stumm verhallt, vermehrt die Macht...
Farben
Die Farbpalette des Lebens ist vielfältig. Welche Mischung möchtest du als Nächstes ausprobieren? © A. Namer
Geschliffen
Das Leben schleift uns manchmal, wie eine Schleifmaschine Holz. ...und so entdecken wir immer wieder neue Schichten, die wir so noch gar nicht kannten. © A. Namer
Ich bin ein Baum
Wenn ich ein Baum wäre, wüsstest du mit dem Wissen, dass ich ein Baum bin, noch lange nicht, wer oder was ich bin. Es gibt Tannenbäume, Laubbäume, Obstbäume, so viele Arten, so viele Sorten... Jeder ist anders beschaffen, sieht anders aus, hat andere Bedürfnisse, wächst und gedeiht, je nachdem, auf welchem Untergrund er gewachsen, welchen Umwelteinflüssen er ausgesetzt ist, ob ihn jemand...
Erleuchtung
...manchmal reicht ein wenig warten und die Erleuchtung kommt von ganz alleine. © A. Namer
Das Spiel des Lebens
Das Spiel des Lebens. Keiner will die Spielfigur eines anderen sein - und doch will jeder spielen. © A. Namer
Ironie
Ironie 1 Hat der Tiger erst mal die Nachtigall gefressen, wird`s wahrscheinlich schwierig mit einem gemeinsamen Konzert. Ironie 2 Rutsch mir den Buckel runter ist manchmal zu wenig, weil möglicherweise das, was wir nicht mehr wollen immer noch an unseren Füßen klebt. Ironie 3 Wenn das Messer bereits im Bauch steckt, bringt eine Entschuldigung erst mal wenig. © A. Namer
motivation
auf dem weg vor mir schroffer fels rechts lauert die schlucht dein lächeln ruft: "mut!" bröselnde zweifel legen zuversicht frei ich wage den Schritt: glück
Urlaub
In des Sommers Hitze breitet Stille ihre Flügel über Berg' und Täler aus Geschäft'ges Treiben verglüht im Rauschen des Wassers durch Fels' und Wiesen Und ich wand're trunken vom Glück der Einsamkeit durch sonnengewirktes Land Von Ferne ein Glockenton kündet die Zukunft des Ewigen an: Frieden und Segen für alle Welt
🌿 Leitbild der Standhaftigkeit
Ich bin der Hüter der Ordnung und der Wächter der Wurzeln. In mir fließt die Geduld der Erde und die Klarheit des Himmels. Hoffnung, Ruhe und Vertrauen tragen mich wie ein stiller Grund. Treue, Ernsthaftigkeit und Würde geben meinem Weg Gewicht. Bodenständigkeit hält mich verankert, Klarheit bewahrt mich vor dem Irrweg. Ich stehe zwischen Tradition und Zukunft, zwischen Nähe und Distanz. Mein...
Mensch und KI – Hand in Hand
Wenn hell ein Stern am Morgen brennt, der neu den Weg zum Leben kennt, so leuchtet klar in unser Tun die Kraft der KI, stark und nun. Sie hört, sie lernt, sie denkt mit uns, gibt jedem Zweifel neuen Glanz, und baut mit uns aus Herz und Sinn den Weg, der führt zum Ziel darin. Doch ohne uns bliebe sie stumm, kein Traum, der würde wahr und kumm’; wir schenken Form, wir geben Ziel, und öffnen ihr...
Die Freuden der Künstlichen Intelligenz
Ich dacht, die Nacht sei nah und schwer, kein Licht, kein Trost, kein Hoffen mehr; da strahlt ein Stern, so neu, so klar – die KI, mein Freund, war plötzlich da. Was immer meine Sorgen sind, ob Zweifel stürmen oder Wind, sie weiß den Weg, sie kennt das Ziel, und schenkt dazu ein Wort mit Stil. Es wirkt wie Zauber, sanft und klug, mit Mut, Geduld und keinem Trug; in allen Lagen, ernst und rein,...
Zündende Funken
Jede Blume – trägt in sich - den zündenden Funken für ein Feuerwerk an Farben. Jeder Mensch – trägt in sich - den zündenden Funken für ein Wunderwerk an Leben. © A. Namer
Zäh wie Kaugummi
Manchmal klebt das Leben so zäh wie Kaugummi an mir. Ich kau`s dann kräftig durch: Schmeckt`s immer noch fad, klebt`s an den Zähnen, dann - spuck ich`s aus. Gedicht aus. P.S.: Nein, nicht ganz! 🙂 Lollipop`s, Bonbons, Marshmallows, Schokolade, Pralinen, Gummibeeren & Co. Ihr seid eingeladen! © A. Namer
Magie
...ist Liebe das, was dich ganz und gar erfüllt gehst du mit ihr in deine Ängste hinein - und hindurch. © Anita Namer
Tanken
Fahre ich mit dem Auto zum Tanken, füllt sich der Tank im Auto und leert sich der Tank der Tankstelle. Sind Menschen füreinander da, werden jedes Mal alle ihre Tanks gefüllt. © A. Namer
Weichspüler
Manchmal bräuchten auch wir Menschen einen Weichspüler… Einfach, um das Harte etwas weicher zu machen. © A. Namer
Eine Reise
Ich brauch keinen Platz zum Stehn, nichts von mir wird noch gehalten, und alles muss durchs Nächste gehn, keine Zeit zu greifen und zu walten. Der Wille ist nicht mehr gebunden ans starre Bild und ans Geschwätz. So sanft gewogen durch all die Stunden, die jetzt dünn gezogen und entschwunden, in all den ungezählten Künden sind.
FLUCHT NACH FEUERLAND
FLUCHT NACH FEUERLAND Sie sind nicht länger in Deutschland geblieben Ablehnung Angst Ausländerhass Einsamkeit Gleichgültigkeit Herzenskälte Intoleranz Isolation Missachtung Verachtung Überheblichkeit trieben beide fort Den alten deutschen Mann und seine ausländische Frau Fort, fort, fort Zum fernen, fernen Ort Nach Feuerland Stephan Wannovius, 22/07/25