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Wer am Globus ständig dreht

Und unsere Welt in Händen hält,

Für den ist manches viel zu spät,

Weil ihm Begrenztheit nicht einfällt.

 

Den Regenbogen sehen wir,

Die Sonne, die der Mond begleitet,

Am Waldrand manches scheue Tier,

Ein Pferd, auf dem ein Mädchen reitet.

 

Wie glanzvoll ist doch unsere Erde,

Nicht Jammertal nicht Depression!

Wie stolz sind doch Reiter und Pferde,

Wo alles geliehen, nur Gotteslohn!

 

Diese Welt ist so wunderschön,

Nehmt wahr das – ohne Verdrängung,

Mit der Narzissten hausieren geh’n,

Nicht sehend ihre Herzverengung.

 

Natur will ich – mit diesem Leben,

Nicht Dauerehrgeiz, alte Leiden!

Nur so können wir rettend streben,

Wenn Freiheit trotzt dem Herrenreiten.

 

 

©Hans Hartmut Karg

2022

 

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