Grau

Grau. Alles stand. Vielleicht morgen. Nicht heute. Zum Kühlschrank. Ein Bier. Und eine Zigarette. (Nicht aus dem Kühlschrank) Morgen. Ganz sicher.

Wer die Volksherrschaft begriffen

Wer die Volksherrschaft begriffen Wer die Volksherrschaft begriffen, Der ist zum Kompromiss bereit, Fährt auch auf Regierungsschiffen Bescheiden – und wählt seine Zeit. Die Demokratie braucht Vielfalt auch Im Ausschuss, Parlament, Regierung, Denn nur, wo Toleranz der Brauch, Hält dies den Bürgerwillen jung. Es muss stets um die Arbeit gehen, Der die Entscheidung gar nicht fremd, Damit wir Bürger...

Ich bin der Junge

Ich bin der Junge, den ihr nicht kennt; der Junge mit dem nächsten Drink, wenn ihr euren ersten Kaffee kippt; der Typ am Ausschank, über den ihr euer Maul zerreißt; der junge Kerl, der Bescheid weiß, während ihr noch rätselt; der einsame Fremde in eurer Runde, vor dem ihr euch fürchtet; der Außenseiter im Schatten, der auf seine Chance wartet; der verzweifelte Junge, der unsichtbar vor euch...

Wir werden uns schon bequemen müssen

Wir werden uns schon bequemen müssen Wir werden uns schon bequemen müssen, Dass wir Momente genießen können, Denn Musen werden uns dann küssen, Wenn wir Zuspruch ihnen gönnen. Man wählt wirklich nicht gar so gern, Was Langeweile vielleicht treibt, Lobt auch den Knecht nicht vor dem Herrn, Damit man bei den Freuden bleibt. Es ist ja schon ein gutes Zeichen, Wenn morgendlich das Licht aufgeht, Um...

(NICHT NUR) POETISCHE UMGANGSKUNST

(NICHT NUR) POETISCHE UMGANGSKUNST Beachtung führt zur Beachtung Achtung erzeugt Achtung Missachtung gebiert Missachtung Schweigsam und stumm ist stolz und dumm Ehrlicher Austausch dagegen bringt künstlerisch weiter, selbst wenn Kritik nicht immer heiter Deshalb: Lasst uns stets einander sehen, uns niemals übersehen, respektvoll zueinander stehen Stephan Wannovius, 16/06/25

ZURÜCKSCHALTEN

ZURÜCKSCHALTEN Gedicht/Liedgedicht ----------------------- Immer höher Immer schneller Immer weiter Verbissen Gar nicht heiter Immer höher Immer schneller Immer weiter Oft auch immer tiefer Oft auch immer breiter Dabei wären ein wenig Bescheidenheit ein wenig Demut ein wenig Zurückhaltung weit, weit gescheiter - weil einer guten Zukunft einzige Wegbereiter Stephan Wannovius,...

Augenblicke

Es sind diese Augenblicke, diese ganz besonderen Augenblicke mit dir, die es durchscheinen lassen, das, was dich ausmacht so ganz pur, ganz pur du in deinem Innersten im Kern deines Seins... Das ist es, was mich so tief berührt innendrin in mir und was ich so so sehr so unendlich sehr liebe © Anita Namer

Pappige Waffeln

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, fallen mir als erstes diese pappigen Waffeln ein, mit diesem Zuckerzeug in der Mitte, und ich frage mich, warum alle davon schwärmen. Ich, für meinen Teil, habe genug davon.

DUNKELDEUTSCHLAND ÜBERALL

DUNKELDEUTSCHLAND ÜBERALL Ach, wie wäre es so leicht, könnte man DUNKELDEUTSCHLAND ausschließlich geographisch verorten Doch ich mache mir große Sorgen: DUNKELDEUTSCHLAND ist in vieler Herzen verborgen Jetzt kannst du es noch nicht sehen Doch womöglich wirst du es morgen bitter verstehen Stephan Wannovius, 15/06/25

Im Dunst

Blauer Dunst nagte an unseren Eingeweiden, während wir warteten und auf eine Chance hofften - irgendwo dort draußen im Dickicht aus Beton und Glas verborgen - zu viel Angst und gefrierendes Misstrauen, Gefangene der eigenen schon vergessenen Sehnsucht. Ich glaubte noch daran, als einer dieser Geister, dir mit mir litten, sein Shirt auszog und zu Helene Fischer auf dem Tisch tanzte. Mein Bier war...

EIN LAND – ZWEI NATIONEN

EIN LAND - ZWEI NATIONEN Man sagt, Belgien bestehe aus zwei völlig verschiedenen Nationen Der niederländischsprachigen flämischen und der französischsprachigen wallonischen Und Deutschland, und Deutschland? Ich befürchte, dass es auch hier zwei Völker gibt, die verschiedene Sprachen sprechen Das bunte, freiheitliche, multikulturelle westdeutsche Volk und das völkische ostdeutsche Volk mit...

GEDICHT UND GESICHT

GEDICHT UND GESICHT Vielleicht zeigt dein Gedicht nicht dein Gesicht Womöglich verlierst du aber mit deinem Gedicht dein Gesicht Stephan Wannovius, 15/06/25

WIRKUNG(SLOS)

WIRKUNG(SLOS) Ein Gedicht kann vermutlich wenig ausrichten Dafür aber umso mehr anrichten Stephan Wannovius, 15/06/25

Zwei Engel am Tresen

Als die Engel vom Himmel fielen wie Regen, saß ich in einer Kneipe und starrte auf diesen Hintern, mit dem sie an der Jukebox herumeierte; dann der nächste Schlager, aber ich verzieh ihr - wegen dem Hintern. Vom Chaos auf den Straßen bekamen wir nichts mit; die Fenster waren dicht und wir inhalierten den Dunst aus Rauch und Schweiß und abgestandenem Bier; die Welt hatte uns vergessen und wir...

SPRITZIGE WERKE

SPRITZIGE WERKE Satire ------ Nicht alle Dichter wollen Themen setzen, wollen diskutieren wollen kommentieren Viele möchten brillieren dosieren dozieren imponieren markieren Poetisch den Rüden gleich, heben sie an allen Ecken ihr literarisches Beinchen und dosieren, spritzen ihre Werke hin Zu ihrem persönlichen Macht- und Einflussgewinn So stecken sie an allen Ecken ihr Territorium, ihren...

EXTREM UNANGENEHM

EXTREM UNANGENEHM Einen arroganten, selbstverliebten, überheblichen Künstler darfst du nie, niemals loben Er fühlt sich so, so weit oben, dass er keinen Menschen beachtet, manche wie dich sogar verachtet Mit solch abgehobenen Zeitgenossen musst du brechen Oder, sofern du es kannst, erst gar nicht mit ihnen sprechen Stephan Wannovius, 15/06/25

BEGEGNUNG

BEGEGNUNG Nicht nur ein Kindergebet/Kindergedicht ------------------------------ Wenn dir JESUS CHRISTUS persönlich begegnet, wirst du von IHM gesegnet Darum lasse Ausflüchte und Ausreden, Vorbehalte sein Denn in ein hartes, kaltes Herz kommt er nicht hinein Stephan Wannovius, 15/06/25

Lebenslust

Lebenslust Mit den wärmenden Sonnenstrahlen Können diese uns Freude ins Herzen tragen, Wir mit Lachen unsere Erinnerungen ausmalen, So dass wir Sorgen damit verjagen. Mit den kühlenden Abendwinden, Wenn längst Sterne am Himmel stehen, Kann die Seele unseren Frieden finden, Wenn Schlafende zu Träumen gehen. Wechselnde Tag- und Nachtgestalten Sind’s, welche unseren Lebenslauf begleiten, Lassen in...

Erwartungen, die wir hegen

Erwartungen, die wir hegen Erwartungen, die wir hegen, Träume, die uns bewegen, Hoffnungen, die Seelen pflegen Mit Gedanken, die wir uns zulegen. Erwartungen, die uns tragen, Ziele, die wir uns nicht versagen, Mit denen wir auch nicht verzagen, Weil wir sie zulassen und wagen. So entsteht in unserem Suchgeleit Neugierde, die mit unserer Freiheit Den Banalitäten flieht wie dem Streit, Denn das...

AUSLÄNDERFREUNDE

AUSLÄNDERFREUNDE Sie behaupten, sie seien von Vorurteilen frei und bei dem Guten stets vorn dabei Sie - die vornehmen und woken Deutschen Sie, die sich als Freunde und Verteidiger der Fremden verstehen und immer die richtigen Wege gehen Doch schau, was wird mit ihnen geschehen, wenn sie Ausländer und Einwanderer plötzlich als Wohnungs- oder Hauseigentümer gleich neben sich sehen Bleiben...

MASSENVERGIFTUNG

MASSENVERGIFTUNG Die meisten Beobachter wenden ihren Sinn auf die offensichtliche Ausländerfeindlchkeit hin Doch mir bereitet weit grössere Sorgen, was heute in der Regel noch verborgen: Ganz im Stillen und Leisen macht sich allerorts Ablehnung alles Fremden breit Und das in sämtlichen Kreisen Sogar in vornehmen und vermeintlch aufgeweckten kann man diese Veränderung sehen Was wird dann morgen...

STILVOLL FEINDLICH

STILVOLL FEINDLICH Im prolligen Dunkeldeutschland kommen Antisemitismus und Fremdenhass oft glatzköpfig und mit Springerstiefeln daher (Schlagende Argumente zählen sehr) In besseren Kreisen müssen beide dagegen Stil beweisen Mit Beleidigungen und Gewalt tun sich gebildete Judenhasser und Fremdenfeinde schwer Gewählte, aber scharfe politische Diskussionen dienen ihnen umso mehr Privat verstehen...

BITTE GLAUBE MIR

BITTE GLAUBE MIR Entschuldige, ich erlaube mir, dir einen Rat zu geben Bitte glaube mir: Es ist besser zu glauben, als nicht zu glauben Gerade in Krisenzeiten könnte fehlender Glauben das Leben zusätzlich erschweren, Glauben sich aber als Helfer, Ratgeber und Tröster bewähren Auch wenn scheinbar nichts mehr geht, durch den Glauben immer Hoffnung besteht Stephan Wannovius,...

OSTDEUTSCHES ATHEISTISCHES BEKENNTNIS

OSTDEUTSCHES ATHEISTISCHES BEKENNTNIS Warum wir keine in der Regel frommen Ausländer mögen - EINE SATIRE -------------- In ihrer Liebe, Weisheit, Weitsicht und Güte haben Adolf Hitler, Josef Stalin, Walter Ulbricht und Erich Honecker unsere Urgroßeltern, Großeltern, Eltern und uns von jeglichem schädlichen Gottglauben befreit Und auch deshalb stehen wir nicht nur montags bereit, unsere...

FINGERZEIG(E)

FINGERZEIG(E) Auf Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass und Rassismus in dir, in ihm und ihr ist mein rechter Zeigefinger deutlich gerichtet Zur Anklage, nicht zur Selbstprüfung fühle ich mich als Gutmensch verpflichtet Doch blicke ich mal auf meine Hand, habe ich schnell erkannt: Drei Finger sind auf mich gerichtet Ich muss erleben: Auch in mir scheint es Defizite, Fehler, Schuld, Versagen und...

DIE HEIMATVERBUNDENEN

DIE HEIMATVERBUNDENEN Bittere Satire -------------- Nein, wir Brandenburger Nein, wir Mecklenburger Nein, wir Ostberliner Nein, wir Sachsen Nein, wir Sachsen-Anhaltiner Nein, wir Thüringer Nein, wir Vorpommeraner haben absolut nichts gegen Asylbewerber, Ausländer, Eingebürgerte, Flüchtlinge, Fremde, Immigranten Nein, wir hegen keine Vorurteile Nein, wir hetzen und verletzen nicht Wir sind nur...

Der Mensch ist ein Erinnerungswesen

Der Mensch ist ein Erinnerungswesen Je länger sich die Lebensjahre reihen, Desto mehr Erinnerungsschatz wächst in uns heran, Kann uns vielleicht sogar vom Leben entzweien, Weil die Vergangenheit nicht besternen kann. Zwei Mentalitäten gibt es dabei, Wie Menschen mit Erinnerungen umgehen: Den einen sind sie einerlei, Bei anderen ruht darauf ihr Lebensverstehen. Von Letzteren gibt es wiederum der...

Vielleicht haben wir vergessen

Vielleicht haben wir vergessen Vielleicht haben wir vergessen, Dass wir Teil der Schöpfung sind: Wir alle sind auf sie angewiesen! Können wir denn überhaupt ermessen, Was wir so automatisch treiben im Tageswind, Abhängig von Äckern, Wäldern und Wiesen? Kann der Mensch denn noch genesen, Wenn er meint, er wäre ein Gotteskind Und lässt Bomben sprießen? ©Hans Hartmut Karg 2025...

Mega-GAU? 2025?

Mega-GAU? 2025? Als es der Menschheit zu gut ging, Schob sie mit ihren Atombomben gar Die Erde näher an die Sonne heran, Es wurde jetzt heißer und heißer. Weil auf Erden man zwar am Leben hing, Auch gegen Gräber und Katakomben war, Erbarmte sich leider kein Gott alsdann, Alles Leben wurde todnah und leiser. ©Hans Hartmut Karg 2025 *

G – E – B – E – T

G - E - B - E - T ----------------- m e i n G E dein G E B E T mein E T d e i n +++++++++++++++ Dein, mein Gebet sei ehrlich und ernsthaft Es sei frei oder biblisch vorgegeben Es sei laut oder leise Es sei unbeholfen oder weise Doch immer sei es dem tiefen Glauben verpflichtet, aufrichtig und ehrfürchtig an den GOTT, den VATER, oder an JESUS CHRISTUS, den SOHN, voll Vertrauen gerichtet Stephan...


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