LASTENTRÄGER

LASTENTRÄGER Ein Leistungsträger, ein Leistungsträger bin ich nicht Doch als Lastenträger trage ich allerschwerstes Gewicht Ich verziehe niemals mein Gesicht Was soll ich dazu sagen: Lebenslastentragen ist meine Pflicht Stephan Wannovius, Barcelona, 14/04/25

NETZSCHWUND

NETZSCHWUND Im Internet, im Internet hatte ich vermeintliche Seelenverwandte gefunden Doch so schnell wie gefunden, waren sie entschwunden Denn im weltweiten Netz ist man weniger an reale Personen als an Illusionen gebunden Stephan Wannovius, Barcelona, 14/04/25

LEISTUNGS- UND LASTENTRÄGER

LEISTUNGS- UND LASTENTRÄGER Leistungsträger und Lastenträger soll man streng voneinander unterscheiden Denn eine Verwechslung können zumindest die Leistungsträger nicht leiden Bedeutet dies, dass Leistungsträger Lasten meiden Und Lastenträger Leistung meiden Oder können sich Befehl und Gehorsam OBEN und Unten einfach nicht leiden Ich mag mich für keine Antwort entscheiden Stephan Wannovius,...

LASTEN

LASTEN Das Leben lastet schwer Doch auf manchen nicht so sehr Für einige sind die Lasten schon lange her Andere tragen umso mehr Das Leben lastet schwer Lasten bringen selten Ehr' Stephan Wannovius, Barcelona, 14/04/25

KLEINE REISEPHILOSOPHIE II

KLEINE REISEPHILOSOPHIE II Man sagt: Reisen bildet Doch mit dieser Volksweisheit möchte ich brechen und ihr aus Erfahrung widersprechen Reise bildet selten Reisen bildet (jedoch meist) ein Stephan Wannovius, Barcelona, 14/04/25 Anmerkung: Klammerzusatz kann entfallen

KLEINE REISEPHILOSOPHIE

KLEINE REISEPHILOSOPHIE Wer niemals reist, wird als arm und langweilig verachtet Wer oft, weit und möglichst teuer reist, wird als reich und einfallsreich erachtet Jedoch ebenso voller Neid und Missgunst betrachtet Stephan Wannovius, Barcelona, 14/04/25

REISELUST

REISELUST Wir reisen gern Und möglichst weit, weit fern Machen wir das, um uns über die Welt zu informieren Oder wollen wir denen daheim mit exotischen Bildern imponieren Das werde ich nie kapieren Stephan Wannovius, Barcelona, 14/04/25

EIGENER SCHMERZ

EIGENER SCHMERZ Dein eigener Schmerz, dein eigener Schmerz besetzt dein Herz Er füllt es voellig aus Nichts anderes kommt hinein Nichts anderes kommt hinaus Und so fühlt dein Herz deinen Schmerz allein Für fremden Schmerz ist es hart wie Stein Dabei sollte es umgekehrt sein Durch eigenes Schmerzempfinden darf das Mitleid niemals schwinden Ja, gemeinsame Leiderfahrung muesste Menschen verbinden...

Die Hilfe

Die Hilfe Ich laufe durch die Menschenmasse, und in einer Ecke sitzt ein Mädchen, das vor Panik zittert. Ich gehe hin und rede sie an. Es dauert, und sie vertraut sich mir an. Sie sagt, sie erzählt, dass sie verloren sei und alleine ist. Sie mag die vielen Menschen nicht und hat dadurch Panik gekriegt. Nach einer Dreiviertelstunde stehen wir auf, und ich bringe sie aus der Masse heraus. Sie...

“Soweit, so gut!”

„Soweit, so gut!“ „Soweit, so gut!“ Sagte der Hahn Und stieg von der Bürste. „Ich hatte den Mut, Weil ich das kann Und nach Liebe dürste.“ ©Hans Hartmut Karg 2025 *

Die kleine, feine Frankentherme

Die kleine, feine Frankentherme Die kleine, feine Frankentherme, Für die ich jederzeit gern schwärme, Liegt im Städtchen Bad Windsheim, Beschaulichkeit ist dort daheim. Hier geht‘s gemütlich, heimelig zu, Man schlemmt im Bade oft dazu: Gar viele kommen immer wieder, Wie neugeboren sind die Glieder. Geheimtipp, das ist Frankens Ecke, Wo Wärme uns so gerne necke Und Stunden werden schwerelos, Denn...

NEID(UMKEHR)

NEID(UMKEHR) Gedanken des lyrischen Ichs ---------------- Ich gestehe, ich gestehe, dass ich haeufig neidisch auf die Freiheit und den Frieden der Unverheirateten sehe Doch wehe, wehe, ich hätte keine Ehe Wehe, wehe, ich gehe allein meine Wege Denn dann geschaehe es wohl, dass ich voller Neid auf die Verheirateten saehe Stephan Wannovius, Barcelona, 13/04/25

SIE UND ICH

SIE UND ICH Gedanken zu Pharisäern, Jüngern in der Bibel und über mich ---------------------- Streng alle religiösen Vorschriften halten Und sie dann doch wieder nicht Heucheln wie die Pharisäer Seinen Bruder meucheln wie Kain Vorlaut, impulsiv und mutig denken und handeln Und im alles entscheidenden Augenblick doch den Herrn und Meister feige verleugnen Das erinnert an Petrus Zweifeln wie...

Wasserlust

Wasserlust Da geht die junge Sonne auf, Trägt sich zum Himmel hin, Nimmt den bekannten Lauf, Wärme ist für uns Gewinn. Es muss doch etwas geben, Wenn so viel müde Gestalten Den Sonnentag erleben Und Lebenslust erhalten. Also auf und zum Thermalen, Die Taschen sind ja schnell gepackt. Noch kann man dieses Bad bezahlen, Wo Wasserlust wird Lebenstat. Man liegt dann im Pool mit Seinesgleichen, Die...

Astwerk

Astwerk Bäume schneiden im Frühjahr, Damit viel Licht in die Krone fällt Und die suchende Vogelschar In der Höhe den Nistplatz wählt. Hecken bis Ende Februar schneiden, Denn dann brüten wieder die Vielen, Welche nicht von uns wollen scheiden Denn sie leben mit ihren Zielen, Wenn sie unser Jahr begleiten, Uns ganzjährig Freunde sind, Lebensfreude jederzeit bereiten Als feines Schöpfungsgesind‘....

BRUDER JUDAS ISKARIOT

BRUDER JUDAS ISKARIOT Behauptest du, du koenntest niemals wie JUDAS sein, dann hast du schon wie JUDAS gelogen und betrogen Dich selbst und andere Warst du, war ich Bist du, bin ich nicht wie JUDAS vom Reichtum und Geld fasziniert Hast du, habe ich nicht wie JUDAS zu oft die Dunkelheit statt das Licht gewählt Hast du, habe ich wirklich nie etwas oder jemanden verraten Stephan Wannovius,...

BRUDER KAIN

BRUDER KAIN Kain, Kain moechte keiner sein Brudermord kann weder Sympathien noch Verständnis wecken Sondern nur entsetzen, erschrecken Doch trotz Abscheu und Verachtung sollten wir den Kain in uns entdecken Falls wir ueberhaupt Gott etwas opfern, geben wir ihm nicht wie Abel das Beste Stattdessen wie Kain meist jedoch das Schlechte, die Reste Und wenn wir ausserdem Familienangehörige, Freunde...

Der Uhrmacher

Geduldig muss er sein und warten … Wie die Uhr, die ganz unbemerkt stehen blieb, weil niemand ihr Abbild in seinem Auge hielt. In der Hoffnung, dass doch Gnadenshände die Schwere, gebürdet durch ihr eigen Kind, zurück zum Herz der Unruh ziehen. Und ihr feines Werk, aufs Neue, des Meisters Geist und Willen spricht.

Mein Tag beginnt

Mein Tag beginnt Mein Tag beginnt, Wenn erste Strahlen sich zeigen, Nebeldünste sich zur Erde neigen, Endlich abgewandert sind. Wie wäre es denn, Würde noch stundenlang Das Nebelgespenst in seinem Gang Wabern, wie ich’s vom Winter her kenn‘? Da lob‘ ich mir doch wieder Dieses aufhellende Frühlingslicht: Es fällt auf mein müdes Gesicht Und Vögel singen Lieder. ©Hans Hartmut Karg 2025...

Da gibt es tatsächlich Leute

Da gibt es tatsächlich Leute Da gibt es tatsächlich Leute, Die ihre Gardinen schützen wollen, Damit diese nicht werden zur Sonnenbeute Und die Strahlen sich die Farben holen. Man will ja nicht, dass sie verschießen, Ewig sollen sie aussehen wie neu. Also muss man die Rollos schließen, Damit dem Wunsche Genugtuung sei. Sie verdunkeln bei Sonnenschein Mit Rollos die Fenster nach Süden, Damit ja...

NACH JESU ART

NACH JESU ART Jesus Christus kann deine Not und deine Sorgen niemals uebersehen weil sie ihm zu Herzen gehen Er wird dich auch stets verstehen und deshalb nicht übergehen Doch seine Antwort und Hilfe laesst er wann und wie er will geschehen Stephan Wannovius, Barcelona, 11/04/25

INDIVIDUELL

INDIVIDUELL Menschen gehen ihre ganz eigenen Wege Wie koennen sie da ueberhaupt andere auf anderen Wegen sehen und sogar verstehen Dazu muesste erst ein Wunder geschehen Stephan Wannovius, Barcelona, 11/04/25

EHE-EIGNUNG

EHE-EIGNUNG Ehe du eine Ehe eingehst, weisst du nicht, ob du für die Ehe ob du für diese Ehe geeignet bist Oder ob die Ehe ob diese Ehe für dich geeignet ist Stephan Wannovius, Barcelona, 11/04/25

LIEBE FREUNDE

LIEBE FREUNDE Was mich aufregt Was mich erregt Was mich bewegt sei es belegt oder unbelegt Was mich trägt Was mich quält Was mir fehlt Was für mich zaehlt, über all das wuerde ich gern mit euch sprechen Doch vielleicht wuerdet ihr dann schnell mit mir brechen Denn mit wahrer Freundschaft darf ich bei euch nicht rechnen Tiefe Lebensfragen könnt ihr nicht ertragen und Wichtiges haettet ihr zu...

NICHT WAHRGENOMMEN

NICHT WAHRGENOMMEN Wuerden Menschen Menschen wirklich sehen und selbst Gott wohl gefällige Wege gehen, wuerden sie verstehen und anders zueinander stehen Doch Bruder- und Naechstenliebe will seit Kain und Abel zu selten geschehen Stephan Wannovius, Barcelona, 11/04/25

Schön war es immer mit Dir

Schön war es immer mit Dir Am Ende eines gemeinsamen Lebens Können wir das tatsächlich erkennen: Unsere Liebe war nicht vergebens, Selig kann ich Deinen Namen nennen. Da gab es so viel Nähe und Zärtlichkeit, Auch viel Halt in allen Notzeiten, Denn Du warst bemüht und stets bereit, Mich zu stützen – auch bei Krankheiten. Und Du hast mich nicht verraten, Persönlichstes niemals ausgeplaudert,...

REICHE, ARME STADT

REICHE, ARME STADT In der reichen, reichen Stadt können dennoch Reichtum und Wohnraum nicht für alle reichen Obdachlose lungern, schlafen in Eingängen, vor Geschäften, Restaurants, neben Mülltonnen Tagsüber sprechen sie Vorübergehende mehrsprachig an Doch auch die, die großzügig geben, dürfen selten ein Wunder erleben Barcelona, das Touristen verzaubert, verstört zugleich Herr, erbarme dich der...

Des Wählers Not

Des Wählers Not Von Politikern habe ich zigmal gehört: Ihr Mantra in allen Variationen. Daran hat mich erheblich gestört, Dass sie selten Greifbares vertonen. Daraus entnehme ich die Absichtserklärung, Jedoch keine Lösung für Probleme, Wenn ein Programm nicht in Bewährung, Und niemand, der sich dafür schäme. Na, so mach‘ ich denn mein Kreuzchen dort, Wo mich ein Lösungsvorschlag überzeugt Und...

GEFÄNGNIS ICH

GEFÄNGNIS ICH Wenn ich stets selbst ins Rampenlicht strebe Wenn ich auf die Bühne trete Wenn ich wuensche, Applaus und Anerkennung zu erlangen, sind mein Herz und Charakter im ICH gefangen Zum WIR, DU und IHR werde ich nie gelangen Ich werde mit keinem gemeinsame Wege gehen, weil ich niemanden kann verstehen Jeden werde ich jederzeit übersehen Ja sogar achtlos an Jesus Christus vorübergehen...

DEMUT

DEMUT Einige besitzen sie von Geburt an Andere wurden dazu erzogen Dritte formte erst das Schicksal, sie zu leben Demut ist selten Und zudem nur wenigen von Anfang an gegeben Stephan Wannovius, Barcelona, 11/04/25


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