Zeiten des Übens
Aller Anfang ist schwer Doch Training macht den Meister Doch wie lange man Instrumente üben muss Daran scheiden sich die Geister
Der Soundtrack des Piraten
Das Meer rauscht stetig Liefert den Soundtrack Für den Alltag des Piraten Über Bord und unter Deck
Der einsame Grashalm
Alle anderen sind vertrocknet Ein einzelner Grashalm weht im Wind Ein bisschen grün in all dem braun Bis auch er schließlich verschwindet
Zuversicht
Zuversicht Dieses Wort kann Hoffnung senden, Dass Licht in Zukunft besteht, Alles sich wird zum Guten wenden, Man also in beste Zeiten geht. Doch kann man damit noch punkten In Zeiten großen Niedergangs, Während schon viele Freunde unkten, Man wäre Sklave des Ideologiezwangs? Wir brauchen endlich Lösungsansätze, Keine neblig wabernden Sprechlüfte, Wieder Ideen für Gestaltungsschätze, Nicht...
Diese Welt
Diese Welt Diese Welt verzeiht keine Fehler, Wenn wir als selbstverschuldete Wähler Unser Kreuzchen dorthin machen, Wo die Radikalen lachen. Leistung muss sich wieder lohnen, Verankert, wo Fleißbünde wohnen, Denn Arbeit ist unser Sittengesetz – Gegen jedes Fundamentalgehetz! Wer herkommt, der sei gerne begrüßt, Wenn er nicht gegen das Ethos schießt Und hier sofort in Arbeit geht, Weil man ja auf...
WER BIN ICH I
WER BIN ICH I Wer, wer bin ich Ich, ich weiss es nicht Ich kenne aber den, der es weiss Er heißt Jesus Christ, ist Gottes Sohn Mich zu ihm zu bekennen, hilft mir, mich selbst zu erkennen Denn im Glauben öffnet er mir die Augen Keine Sünden, keine Sorgen bleiben ihm verborgen Nur er kann alle meine falschen Wege sehen und mein Scheitern verstehen Er wünscht sich, ich moege bessere gehen Darin...
SCHWERGEWICHTIG OHNE GEWICHT
SCHWERGEWICHTIG OHNE GEWICHT Sie wiegt kein Gramm Und dennoch hat sie großes Gewicht Deine Stimme Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 29/01/25
VOLKES (OHN)MACHT
VOLKES (OHN)MACHT Die Macht geht vom Volke aus Sie kehrt aber meist erst nach vier oder fünf Jahren zu ihm zurück In manchen Fällen auch gar nicht mehr Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 29/01/25 und 24/03/25
NICHTS ZU SAGEN
NICHTS ZU SAGEN Es fällt oft schwer zu ertragen: So mancher hätte viel zu sagen Doch er sagt es nicht Ein anderer hat nichts zu sagen Doch er sagt darüber viel Stephan Wannovius, 24/03/25
Winterpunsch oder Winterapfel?
Winterpunsch oder Winterapfel? Welches Heißgetränk ist das Beste? Oder doch vielleicht einfach ein Glühwein trinken?
Zwangsstörung
Nochmal prüfen, ob das Wasser läuft. Wurden alle Geräte ausgeschalten? Habe ich auch wirklich abgeschlossen?
Tagebuch
Die eigenen Gedanken festhalten. Am besten in einem Tagebuch. So bleiben die Erinnerungen.
Was stimmt nicht?
Was stimmt mit ihm denn nicht? Ratlos sein über ein Verhalten. Manche Menschen sind seltsam.
Auf niemanden angewiesen
Ich bin auf niemanden angewiesen. Was ich benötige, bekomme ich selbst hin. Ich kann alles aus eigener Kraft schaffen.
Wissensmanagement
Das Wissen festhalten. So geht nichts verloren. Und auch zu einem späteren Zeitpunkt kann darauf zugegriffen werden.
Voller Einsatz
Keine Kosten und Mühen gescheut. Voller Einsatz jeden Tag. Doch wer dankt es einem?
Ein Haus ist teuer
Ein Haus zu kaufen ist sehr teuer. In der Stadt aber auch auf dem Land. Um eines zu bauen, braucht man aber einen Bauplatz.
Kleine Raupe hat Hunger
Die kleine Raupe hat großen Hunger. Bald beginnt ihre Transformation. Und schon hüllt sie sich in ihren Kokon.
Die kleine Echse
Die kleine Echse freut sich sehr. Ist schnell unterwegs am Land. Vor allem der heiße Steinboden gefällt dem Getier.
ZURÜCKHALTUNG
Lieber Dichter, du machst wie jeder Mensch vieles Aber ist es deine Pflicht, aus jedem deiner Gedanken und jeder Handlung gleich ein Gedicht zu machen? Wäre manchmal Verzicht nicht die vernünftigere poetische Sicht? Stephan Wannovius, 24/03/25
(K)EIN ALLERWELTSGEDICHT
(K)EIN ALLERWELTSGEDICHT Man darf über alles berichten Schließlich sind wir noch ein freies Land Aber soll man auch über alles berichten? Ist es nicht besser, auf Belangloses und Uninteressantes zu verzichten? Man kann über alles dichten Jedem Dichter steht es frei, wie und womit er dabei Doch gibt es nicht Themen, die sollte ein Lyriker lieber nicht erwähnen? Stephan Wannovius,...
ZWEI GEBURTSTAGE
ZWEI GEBURTSTAGE An Heiligabend und Weihnachten wird an die ungewöhnliche Geburt des Gottessohnes auf Erden gedacht An Pfingsten an die Wundermacht des Heiligen Geistes, die Menschen zum Glauben gebracht und die einzelnen Christen erst zur Gemeinde Jesu Christi gemacht Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 24/03/25 Anmerkung: Pfingsten gilt als die Geburt der Kirche
Der scherzende Bäckermeister
Der Bäckermeister ist genervt Das war doch einfach nur ein Scherz Doch wieder mal kommt sein Humor Den Leuten wie eine Zumutung vor
Vertreibung des Dunklen
Die Morgendämmerung vertreibt Das Dunkel, das die Nacht gebracht Und bringt einen goldnen Frühlingstag Vorbei die Zeit des Zauderns
Entwicklung des Baches
Der kleine Bach Fließt durch das Tal Wird zum Fluss Und dann zum Meer
Der Blick nach vorne
Hoffnungsvoll nach vorne Blicken Was bleibt den Menschen anderes übrig Nur verzagen und stets zaudern Ist der Grund für fehlendes Glück
Das fehlende Monster unter dem Bett
Ängstlich schaut er unters Bett Hat sich ein Monster dort versteckt Zum Glück ist unter dem Bett, wer hätte es geglaubt, Nur ein Spielzeugauto und viel Staub
Frieden und Glück
Wollen denn nicht alle Menschen Frieden haben, glücklich sein Wenn man den Lauf der Welt betrachtet Zweifelt man, ob das wirklich kann sein
Zu langsam
Erstaunt blickt Lily auf den Boden Hat ein kleines Tier entdeckt Will es streicheln, fasst nach unten Das Tier erschreckt und rennt schnell weg
Gedanken an früher
Er sitzt einsam auf der Bank Denkt an das Früher, was einmal war Tage und Wochen ziehen vorüber Vieles ist weg, doch er ist noch da