DU NIMMST DICH MIT

DU NIMMST DICH MIT Du kannst die ganze Welt sehen Vielleicht sogar viel von ihr verstehen Doch dir selbst wirst du nirgendwo entgehen Denn einen nimmst du immer, immer mit: dich selbst Egal, ob es dir gefällt Egal, was man davon hält Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

FLUCHT UND SUCHT

FLUCHT UND SUCHT Oft wird es zur Flucht Häufig gerät es gar zur Sucht Es - das Reisen, Reisen, Reisen Doch Urlauber, wohin du auch gelangst, du entkommst dir nicht Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

Zwei Gesichter

Zwei Gesichter Manche Menschen haben zwei Gesichter, Die Fassade scheint Dich sehr zu mögen. Doch dahinter fehlen Seelenschlichter, Welche die Aufrichtigkeit bewegen. Egal, was Du auch Gutes tust, Man lässt an Dir kein gutes Haar, Neidet Dir alles, selbst wenn Du ruhst, Bleiben innerlich missmutig immerdar. Manche hätten es gern in der Hand, Erfolgreiche rasch sterben zu lassen, Sind nur ihren...

In der Komfortzone

In der Komfortzone In der Komfortzone erscheint alles leicht, Quasi für den Glückseligen gebaut. Doch verläuft da nicht Vieles nur seicht, Was zuvor als Privileg geglaubt? Was ist die Komfortzone denn? Ist sie nichts als eine Schimäre, Nur mit Ängsten ein Gerenn‘, Welches das Leben erschwere? Was man hat, ist doch schon Komfortzone, Das aber muss man erst ehrlich kultivieren Und nicht jagen nach...

Weidmannsheil

Nur so zur Lust Schoss ich ein Wild Es fand erneut Prometheus Kind Im Auge nur das schwarze Meer

Wir brauchen wieder Hoffnungsträger

Wir brauchen wieder Hoffnungsträger Wir brauchen wieder Hoffnungsträger Und keine drögen Phantomjäger, Auch keine übelmeinenden Intriganten, Keine kritikschwangeren Ignoranten. Was uns das Leben leichter macht, Ist Ruhe, die gar nichts verlacht, Weil man die Duldsamkeit verehre, Was Mitmenschlichkeit wohl wäre. Hoffnungsträger suchen Dich, Verschließen den Geisträubern sich, Können Spinner...

Liedersingen

Liedersingen Nur noch vereinzelt hört man, Dass an Weihnachten Lieder gesungen, Nichts aus der Konserve geträllert. Leise und eher ungenannt dann Ist Heimeligkeit dort gelungen, Wo Hausmusik nicht geschmälert. Im Liedersingen treffen sie zusammen, Die Erinnerungen an frühkindliche Zeiten, Als es Geschwisterkindheiten noch gab Mit Texten, die aus Bibeln stammen, Um auf die Nächstenliebe...

Die flüchtige Krone

Ein Morgen wie ein blasser Thron, geformt aus Nebel, Angst und Hohn. Die Sorgen schleichen, stumm wie Diebe und rauben dir, was Hoffnung bliebe. Die Flucht – ein Kleid aus trübem Licht, doch hinter dir: dein wahres Ich. Du wanderst durch ein ödes Feld, allein wie die Dämmerung in der Welt. Die Liebe – einst ein heller Stern, sie glühte nah und schien doch fern. Das Glück – ein Ruf im Morgenwind,...

Es ist ja nicht das erste Mal

Bin ich zu fett?! Warum werde ich verglichen? Ich sollte was ändern! Mein Magen hat Hunger? -Egal! Ich esse einfach beim nächsten Mal. Hier ein Blick, da ein Kommentar.. es war nicht das erste Mal. Ein bisschen länger fasten geht doch, ich steh ja noch. Plötzlich purzelten die Kilos, es wurde immer weniger. Stück für Stück hungerte sich das Mädchen runter. Weniger Gewicht, als vor 2 Tagen machte...

GESICHTSVERLUST

GESICHTSVERLUST Eine Tatsache ganz schlicht: Mit einem Gedicht verliert man heute schneller sein Gesicht, als dass man gewinnt Ansehen und Gewicht Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

ICHBEZUG

ICHBEZUG Der Umgang mit einem Egoisten ähnelt Dialogen und Diskussionen mit jemandem, der ausschließlich Selbstgespräche beherrscht Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

ICHBEZOGEN

ICHBEZOGEN Der Umgang mit einem Egoisten ist so schwierig wie ein Dialog mit jemandem, der ausschließlich Selbstgespräche führt Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

WAHRE FREUNDSCHAFT

WAHRE FREUNDSCHAFT Wahre Freundschaft lebt vom Ich und Du Ich wende mich dir und du mir zu Ob wir aktuell nah oder fern, du und ich sind einander niemals weit, weil stets zum Zuhören und zur Hilfe bereit Internet-Freundschaft dagegen meint: Ich gebe keine Ruh', bis alle Welt hört mir zu Jeder ist mir pflichtig Denn ich allein bin wichtig Wer wie ich richtig wichtig, ist dagegen niemandem auch...

HALBWAHR

HALBWAHR Auch selbstkritisch allen poetischen Ichlingen gewidmet --------- Dichter, du behauptest, du liebst Gedichte Dichter, du erzählst nur die halbe Geschichte Vielleicht hasst du mich dafür Denn ich reisse dir die Maske von deinem feinen poetischen Gesichte: Du liebst ausschließlich deine Gedichte Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25 PS Wie ein einsamer Rufer in der Wüste habe ich...

UNBELEHRBAR

UNBELEHRBAR Auch nach zwei Weltkriegen wurde die Menschheit nicht gescheiter Das Morden ging weiter, weiter Ja, gerade heute sind viele zum Krieg wieder bereiter Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

Kein Tag ist wie der andere

Kein Tag ist wie der andere Kein Tag ist wie der andere, Wenn ich ihn lang durchwandere Mit Pflicht und mit viel Arbeit, Zu Wohlstand, glücksbereit. Kein Tag ist wie der andere, Wenn ich zu Dir hinwandere, In unseren Augen wir lesen: Liebe lässt uns genesen. ©Hans Hartmut Karg 2025 *

Noch immer wundert Sie sich

Noch immer wundert Sie sich Noch immer wundert Sie sich, Fragt, warum Ihr die Liebe so guttut, Weshalb wiederum Sie braucht Dich Mit Deinem unanständigen Übermut. Soviel Nähe will sie eigentlich nicht. Ist die Ihr dann doch wieder geschehen, Sieht Sie auf Ihr sanftes Lachgesicht Im Spiegel: Muss glücklich Sie sich sehen? „Was bin ich denn für eine Frau?“ So fragt Sie sich oftmals danach, Denn...

Gedanken-Gewitter

Angst. Panik. Ich merke wie alles enger wird und mein Blick, der herum irrt. Die Luft wird knapp, alles zieht sich zusammen, ich fühl mich schlapp. Die Leute um mich herum, reden, lachen, trinken… Aber ich… möchte nur noch im Erdboden versinken. Gerade noch einen Puls von 63, da wird geschrien und dort wird es voller.. Puls bei 110. -ich muss hier weg, sofort! -Aber wohin? An welchen Ort?! Die...

Gebirgshöhensonne

Gebirgshöhensonne Wieso sich von Apparaten bräunen lassen, Wenn das Gebirge mit seiner Höhennatur Sich bestens kann unsere Häute fassen, Wo Höhensonne Bräune gibt frei und pur? Der Kreislauf und all unsere Lebenssinne Werden von den Sonnenstrahlen ergriffen, Damit das Gemüt auflebe und beginne, Auch unangenehme Nöte wegzuschiffen. Dazu gibt es dort sauerstoffreiche Luft, Damit wir unsere Lungen...

“Bruder Esel”

„Bruder Esel“ Wer will schon leidend die Erde verlassen, Wenn er doch noch so viel vorhat, Will mit neuen Projekten sich befassen, Online, per Buch, auch in seiner Stadt? Also wird er weiterhin jene Wege gehen, Die seiner Willenskraft innewohnen Und sich nicht selbst im Wege stehen, Wie er immer wieder wird laut betonen. Dennoch macht der Körper halt, was er will, Denn dieser, sein „Bruder Esel“...

Der Wanderer im Labyrinth

Mit Hoffnungen beladen, die wie Blüten vergeh’n, zieh ich von Ort zu Ort, um mich selbst zu versteh’n. Ein Flüstern im Wind nimmt mir die Gesichter fort, zurück bleibt nur Schweigen an jedem neuen Ort. Die Wege sind endlos, staubig und voller Zeit, ein Meer aus Enttäuschung, aus Sehnsucht, aus Leid. Ich suche nach Türen, nach Macht, nach dem Sinn, doch der Horizont erscheint wie beim Beginn....

Wenn Engel Schach spielten

Der Leib wird von Stille eingenommen, es bildet sich ein Mantel der Dunkelheit um ihn. Doch ist genau das nichts wovor sich zu fürchten ist, ja, manch einer genießt es wohl. Der einzige Lichtblick in solch einer Situation mag einer himmlischen Präsenz ähneln, ja, denn es ist ein Engel. Doch wird man die weißen Figuren abgeben müssen, und mit den schwarzen ins Risiko ziehen, um zerbrochen auf...

Wer an Weihnachten

Wer an Weihnachten Wer an Weihnachten Mozart nicht hören kann, Weil Feindbilder er wird betrachten, Der ist entweder krank oder Tyrann, Lässt sein Gemüt nicht wirklich lachen, Denn er kennt keine Musiksprachen. Zwar mag er den Weihnachtsbaum haben, Doch der Himmel wird ihn nicht segnen. Er gehört zu den schwärzesten Raben, Denen keine Taube will jemals begegnen. Wer Mozarts feine Musik nicht...

Sie sagte – Er sagte

Sie sagte – Er sagte Sie sagte: „Du bist unverbesserlich!“ Er sagte: „Mein erster Schritt zur Gesundung? Meinst Du mit diesem Satz auch wirklich mich?“ Dann stand er auf, begann die Blockumrundung. Wenn man sehr lange als Paar zusammen ist, Wird Weihnachten öfter als engend empfunden. Man weiß auch, dass Besuche anstrengend sind, Also dreht man halt wieder seine Wanderrunden. Nach der kurzen...

Die Sammlung nach dem Gang

Die Stille wirkt noch nach in meinem Gang, auch wenn der Pfad sich langsam wieder weitet. Was draußen ruhte, bleibt mir innerlang, als Kraft, die mich nun leise weiterleitet. Ich trage Maß in jede neue Zeit, kein Drängen mehr, kein unruhvolles Fragen. Der Wille steht nun fest in Klarheit weit, nicht um zu siegen, sondern um zu tragen. Ich wähle schlicht, was wirklich nötig ist, und lasse fort,...

Ach Mädchen

Ach Mädchen Ach Mädchen, ohne Dein Verlangen Wäre die Lust von mir längst gegangen, Doch in Deinem animierenden Mienenspiel Sehe ich auch bei mir ein erwachendes Ziel. Du hast dieses herrliche Attribut, Welches herzklopfend mir gibt viel Mut, Weil es das Turteln bei mir ordert Und meine Nähe zum Bleiben einfordert. So greifen ineinander jene Rädchen, Mit denen Du fesselst mich, schönes Mädchen,...

Noch dräut

Noch dräut Noch dräut ein dunkler Morgen Mit Regen in aller Frühe. Das kann zwar für Ruhe sorgen, Doch kann er ohne Mühe Sich auf seine Kräfte besinnen, Um das Tagwerk frei zu beginnen? Wer den Schlaf als Segen begreift, Der muss in Nächten nicht wachen: Das Kommende ist im Ruhen gereift, So kann er besternt gut lachen, Weil er sich selbst beschenkt, Indem ihn nichts ablenkt. Das Regnen? Es...

Juttas Wunschpunsch

Tiefe Täler, hohe Berge, Oft ist „nur“ der Weg das Ziel! Wunderschön ist unsre Erde, Und per pedes sieht man viel! Rucksack, gute Wanderschuh, Fernglas, Kompass, Sonnenbrille – Eingepackt ganz schnell im Nu, Und auch ´ne Gesundheitspille! Kabelbinder nicht vergessen, Regencape, Allwetterhut, „Just in case“, man kann nie wissen: Perfekt geplant, und das ist gut. Herrlich frei auf schmalen Pfaden...

Der rote Kardinal

Die rote Eminenz ist er Und kommt als Singvogel daher! Besonders hübsch wohl anzuschauen, Im Winter in den weißen Auen. Man fragt sich, könnte es wohl sein, Er Vorbild war für just den „Einen“, Der stets im Winter kommt ins Haus Und packt seine Geschenke aus? Der Nikolaus trug über die Jahre ´Nen Mantel unterschiedlichster Farbe. Von grün bis rot war sein Gewand Und es ihm stets wohl bestens...


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